Die 11.Auflage des Adler Cups vermeldet eine Rekordteilnehmerzahl
Montag, 11. Juli 2011, 20:57

Als das Turnier schon zwei Tage alt war und die Jugendspieler sich bereits bis in das Viertelfinale vorgespielt haben, wurde es am Freitagvormittag auf der Anlage der Eintracht nochmals richtig voll. Das Sign In der Herren stand auf dem Programm und ein volles 64 er Feld!!! kam zustande. Nicht nur das, mussten sogar fast 20 gemeldete Spieler auf der Warteliste auf eine Chance hoffen.
Da auch die Jugendaltersklassen, wie schon zur Gewohnheit geworden, gut besetzt waren, wurde mit fast 220 Teilnehmern ein neuer Melderekord aufgestellt.
Neben der guten Turnierorganisation und einem schönen Rahmenprogramm, das in der zweitägigen Tombola seinen Höhepunkt fand, wurde über fünf Tage hochklassiges Tennis geboten und bei angenehmen Temperaturen um jeden Punkt gekämpft.
Trotz starker nationaler und auch internationaler Beteiligung, setzen sich in vielen Altersklassen die Frankfurter durch.
Dabei gelangen Sebastian Mortier in der U 14 und Jana Müller in der U 16 zwei Heimsiege.
Fast hätte es zu einem weiteren Erfolg gereicht, doch Leon Günther vom TC Bad Vilbel schlug in einem spannenden Endspiel in der U 16 den Topgesetzten Royi Lasowski in drei Sätzen.
Mit Nikolina Pjanic vom FTC Palmengarten in der U14, sowie Yana Mathias bei den Damen vom SC 1880 Frankfurt siegten zwei weitere Akteure aus dem Tennisbezirk Frankfurt.
Auch die israelische Gruppe hatte Erfolge zu verzeichnen: Die Titel in der U 12 Männlich und der U 12 Weiblich gingen an die Kids aus Tel Aviv, die sich ganz besonders über die tollen Preise freuten. Neben Pokalen und Taschen, gab es für die Sieger und Zweitplazierten Fotocollagen, die Fotograf Hikmet Temizer anfertigte und zuvor an den Turniertagen von Platz zu Platz eilte, um auch alle Kinder aufzunehmen.
Als die Siegerehrung fertig war und sich die Finalisten so langsam auf dem Heimweg machten, wurde auch das Herrenfinale gespielt.
Sieger wurde Tim Focht aus der Waske / Schüttler Tennisakademie, der in sechs Runden keinen Satzverlust zu verzeichnen hatte und sich verdient den Titel sicherte. Im Jahre zuvor scheiterte er noch im Finale an Felix van Kann.
Von: Carsten Müller