01. November 1923

Angeregt durch ein Zusammentreffen mit dem australischen Sprint- und Rugbystar Slip Carr formiert Friedl Söhngen, Mitglied der Deutschen 4 mal 100-m Eintrachtmeisterstaffel von 1921 und 1923, eine Rugbytrainingsgruppe - zunächst gedacht als geeignetes Winterkonditionstraining. Schnell schlossen sich weitere Spitzenathleten, wie Troßbach (DM 110 Hürden 1922 und 1923), Angstmann, Einwächter und Hans Söhngen an. Das Training übernahm der legendäre August Raab, Meister Spieler des SC Frankfurt 1880 Rugbyteams, gleichzeitig Eintracht Leichtathlet und auch Gründervater der Eintracht Hockey Abteilung im Jahre 1906. Dazu stießen noch Handballer und Boxer, wie der erste Eintracht Rugby Nationalspieler Jule Fischer. Das Training erfolgte auf dem Roseggerplatz, die Spiele dann auf dem neuen Riederwald-Vereinsgelände am Ratsweg.

Das erste Testspiel fand am 19. Oktober 1923 gegen den damaligen Sport-Verein Offenbach statt, ging aber knapp mit 6:3 verloren.

Am 1. November 1923 wurde dann die Rugby spielende Mannschaft der Leichtatleten zur "Rugby-Abteilung der Frankfurter Turn- und Sportgemeinde Eintracht" und zugleich Mitglied des "Deutschen- und Süddeutschen Rugby-Fußball-Verbandes".