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SG Rhein-Main verpasst gesetztes Ziel

Freitag, 03. März 2017, 14:54

Vergangenen Samstag bestritt die SG Rhein-Main das zweite Spiel der Rückrunde. Nachdem das Spiel gegen St. Pauli in der Hinrunde verlegt worden war, trafen die Spielerinnen aus Mainz und Frankfurt nun zum ersten Mal für diese Saison mit den direkten Konkurrentinnen um den Einzug ins Halbfinale zusammen. Gleichzeitig spielten die Damen das erste Mal auf dem neuen Frankfurter Platz bei Blau-Gelb Frankfurt, nachdem alle Hinrundenspiele in Mainz ausgetragen worden waren. Das gesetzte Ziel war damit klar: Ein Sieg auf dem eigenen Platz und die wichtigen Punkte für die Tabelle.

 

Von Beginn an agierte die SG Rhein-Main allerdings eher verhalten. Abstimmungsprobleme sowohl innerhalb der beiden Mannschaftsteile als auch zwischen Sturm und Hintermannschaft konnten im gesamten Verlauf des Spiels nicht wirklich abgestellt werden. Die Hamburgerinnen konnten sich ebenfalls nicht optimal positionieren, zeigten aber letztlich mehr Biss und setzten sich schnell in der 22 der Spielerinnen aus Rhein-Main fest.

Es gelang der Spielgemeinschaft zwar immer wieder auch einige Meter zu gewinnen und sich an das Malfeld der Hamburgerinnen heran zuarbeiten. Leider blieben diese Angriffe aber erfolglos und anders als die Gegnerinnen konnte die SG ihre Chancen nicht in Punkte verwandeln. Der Halbzeitstand lautete daher: 5:0 für Hamburg. 

 

Nach zwei Wechseln startete man dann mit neuem Elan in die zweite Halbzeit. Allerdings dominierten auch hier Unsicherheit und Nervosität das Spiel der SG-Rhein Main, sodass einige schöne Angriffe sowohl im Sturm als auch auf der Reihe von den Spielerinnen aus St. Pauli immer wieder vereitelt werden konnten. Die Spielgemeinschaft kämpfte bis zum Schluss und arbeitete sich noch mehrere Male in die gegnerische 22 vor – der finale Punktestand lautete dann aber nach einem weiteren Gegenversuch  10:0 für St. Pauli.

 

Nach dieser Niederlage ist der Einzug ins Halbfinale ungewiss, aber rechnerisch immer noch möglich. Um das Ziel zu erreichen, müssen die Damen aus Mainz und Frankfurt im Rückspiel im April mit mehr als 10 Punkten Vorsprung gewinnen. In der Vergangenheit hat die SG gezeigt, dass sie dazu in der Lage ist, die Hamburgerinnen dürften auf ihrem eigenen Platz allerdings ein ganz schöner Brocken werden.
Das nächste Bundesligaspiel findet am 18.3. in Frankfurt (Platz SV Blau-Gelb) gegen den ASV Köln statt.

 

Für die SG Rhein-Main spielten:

1 Meike Hedderich 2 Lisa Opfermann 3 Susana Restrepo Rico (Haram Lee) 4 Lätitia Kissel (Leonie Vieth) 5 Anneke Wieck (Sophie Böhmer) 6 Hanna Thiem (Elvira Berninger) 7 Mareike Bier 8 Anna Krauskopf 9 Susanne Rosenberger 10 Anna Ronshausen 11 Billie Castle (Luise Lauter) 12 Corinna Völker 13 Corinna Vogelsang (Pia Richter) 14 Stefanie Best 15 Pia Richter (Juliana Schwarz)

Von: Meike Hedderich / Mareike Bier

 

 

 


 

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