Aktuelles vom Rugby

Rugby Bundesliga: Frauen stark, Herren stärker.

Mittwoch, 25. September 2013, 20:00

Gute Verteidigung gegen den stürmenden HRK.

Gasse für die SG (Fotos by Jan Hilger)

 

Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung von der ersten Minute an hatten die Herren einen überdeutlichen Sieg in Bonn erreicht. Durch den Sieg beim direkten Mitbewerber haben sich die Frankfurter erstmals für den DRV-Pokal qualifiziert. In den kommenden Monaten müssen sie sich nun mit Gegnern auf deutlich gehobenem Niveau auseinandersetzen: Neben den Erstligisten TuS Düsseldorf und Heidelberger TV nehmen die Süd-Spitzenzweitligisten Rottweil und München RFC sowie die TSV Handschuhsheim II am Wettbewerb teil.

Tatsächlich hatten die in der Vorsaison ebenbürtigen Bonner dem strukturierten Frankfurter Offensivspiel nicht viel entgegen zu setzen. Und nach dem Ausfall ihres Spielmachers Melvine Smith – der in der Vorwoche noch 22 Punkte erzielt hatte – war auch in der Offensive für die Gastgeben nichts zu holen.

Schon in der 5. Spielminute konnte der 42 jährige Argentinier Martin Zöllner einen einstudierten Spielzug im Anschluss an eine Gasse am gegnerischen Malfeld vollendenden Sturmangriff. Und wieder Zöllner vollendete ein schönes Passspiel in der 29.Minute zum Halbzeitstand 10:0 für die Eintracht. Dass kurz danach Christian Sztyndera eine Zeitstrafe antreten musste, schadete wenig.

Noch in Unterzahl erhöhten die Frankfurter durch Penalty auf 0:13 (Hugo Arbier), bevor Sztyndera zurück kehrte und selbst einen weiteren Sturmversuch nach Gasse abschloss (0:18). Jan-Hendrik Volkmann erzielte nach schönem Passspiel durch die gesamte Hintermannschaft den vierten Versuch für die Gäste und Hugo Arbier gelang der Erhöhungskick zum 0:25. Mitte der zweiten Spielhälfte musste die ersatzgeschwächte Eintracht eine gefährliche Drangphase der Rheinländer abwehren, doch kurz vor Ende sorgte Patrick Raupach mit einem Versuch nach einem schnell über Thomas Nöth und Amit Chatterjee ausgeführten Freikick und sehenswertem Finish für ganz klare Verhältnisse. Hugo Arbier traf den Erhöhungskick zum 0:32.

Spielertrainer Thomas Nöth war überaus zufrieden: „Heute haben wir die Dominanz gezeigt, für die wir hart trainiert haben. Die Mannschaft hat ein durchweg eine positive Haltung ausgestrahlt. Wenn wir das beibehalten und alle Mann wieder an Bord sind, können wir auch im DRV-Pokal Erfolge erzielen.“

Mit dem zweiten Zweitligaplatz ist die Rugby Eintracht für den DRV-Pokal qualifiziert und hat zugleich den Abstieg zum Saisonende frühzeitig ausgeschlossen. „Für uns ist die Teilnahme am DRV-Pokal der erfreuliche nächste Schritt in einer seit drei Jahren anhaltenden Aufwärtsentwicklung“, kommentiert Abteilungsleiter Marko Deichmann. „Wir wollen auch auf diesem Level zunächst vor allem gegen starke Gegner mithalten und vielleicht ein paar Punkte gewinnen.“

Die konkreten Begegnungen von Eintracht Frankfurt im DRV-Pokal stehen noch nicht fest. Nächster Spieltag ist voraussichtlich der 12.10.2013


Pressekontakt: Rolf Krämer, 0171 3514344, kraemer@lunapark64.de


 

In der Spielgemeinschaft SG Rhein-Main bestritten die Mainzer Damen gemeinsam mit Frankurter Mädels am vergangenen Sonntag ihr erstes Bundesligaspiel in der neuen Saison. Gleich zu Beginn trafen die Tabellendritten des letzten Jahres auf den seit Jahren ungeschlagenen Deutschen Meister, die Damen des Heidelberger Ruderklubs.

Trotz vieler Ausfälle bestritten die Frauen ein starkes Spiel gegen die Heidelberger und setzten sich gegen den mit diversen Nationalspielerinnen gespickten Kader standhaft zur Wehr. Erst nach guten zehn Minuten gelang den Gegnern der erste Versuch.

Besonders im Sturm, in dem die Mainzerinnen mit den beiden Erste-Reihe-Spielerinnen Barbara Werner und Mareike Bier vertreten waren, funktionierte die Zusammenarbeit hervorragend, sodass die Spielgemeinschaft diverse Gassen für sich gewinnen konnte. Aber auch auf der Reihe zeigten die Spielerinnen vollen Einsatz und ein tolles Zusammenspiel mit vielen Traumpässen und Spielzügen.

Kurz vor der Halbzeit gelang den Damen der Spielgemeinschaft dann der Durchbruch. Sinja Sussek konnte sich nach einem Turnover mit dem Rugby-Ei gegen ihre Verfolgerin absetzen und erzielte die ersten Punkte für die Spielgemeinschaft.

Auch in der zweiten Halbzeit ließen die Mainzer und Frankfurter Frauen in der Verteidigung nicht nach, sodass das Spiel vergleichsweise niedrig mit 44:05 Punkten für die Damen des Ruderklubs endete. Nur mit großer Anstrengung gelang es den Heidelbergern, weitere Gegenversuche zu verhindern.

Für SG-Trainerin Suse Wodarz ein echter Erfolg: „Wir haben ein richtig gutes Spiel geliefert und uns super geschlagen. Für die Zukunft wollen wir vor allem noch an unsere Tackle-Arbeit und dem Stellungsspiel im Angriff arbeiten.“

Mareike Bier

 

 

 


 

Abteilung RUGBY

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