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Klatsche von Aachenern: Eintracht Herren verlieren 12:72 (5:22)

Montag, 09. November 2015, 10:18

Fotos von Stephan Janus

Klatsche von brillanten Aachenern: RUGBY Eintracht verliert 12:72 (5:22)

RC Aachen überrennt Eintracht mit flexiblem Spiel. Versuche von Amit Chatterjee sind nicht genug. Nachwuchsspieler geben Frankfurt Zuversicht. Rugby Frauen scheitern bei List 28:5

Eigentlich war der Käs‘ schon nach acht Minuten gelutscht: Nicht nur wegen der drei Versuche, die Aachen zum 15:0 erzielt hatte, mehr noch weil die Eintracht dem schnellen Spiel der Gäste nichts entgegen zu setzen hatte. Wie ein Messer durch weiche Butter liefen die Rheinländer durch die konfuse Frankfurter Hintermannschaft. Gelang einem Frankfurter mal ein gutes Tackling, antwortete der gehaltene Aachener mit einem Offload. Fing die Eintracht einen hohen Ball ab, liefen die Aachner die Passwege an.

„Glückwunsch an Aachen zu einem phasenweise brillanten Spiel“, konstatierte hinterher der Frankfurter Mannschaftskapitän Jörg Giehler. „Wir freuen uns, dass bei uns einige junge Spieler gut debütiert haben und uns Hoffnung für die Rückrunde machen.“

Viel mehr Hoffnung bleibt der Eintracht auch nicht, denn gerade ihre erfahren besetzte Hintermannschaft ließ sich zu haarsträubenden Fehlern hinreißen und konnte durch Einzelaktionen nur selten positiv auffallen. Tatsächlich war offensichtlich, dass die regelmäßigen Umstellungen der Dreiviertelreihe in den bisherigen Saison-Spielen zu fehlender Abstimmung führte.

Aachen nutzt diese Konfusion geschickt aus. Mit variablen Angriffen ließen sie den Frankfurtern keine Chance. Aus allen Gelegenheiten erzielte Aachen Versuche, nach Gassen über die kurze wie lange Seite, über die Center und über die Außen, und immer wieder mit schnell durch gespielten Kontern erzielten sie insgesamt 12 Versuche. Allein im Sturmspiel konnte die Eintracht manchmal mithalten und so erzielte Halbspieler Amit Chatterjee zwei Versuche nach drangvollen Sturmphasen, Friedrich Schäufele erhöhte in der 65. Minute zum zwischenzeitlichen 12:41.

In der Startmannschaft debütierten mit Marvin Bergmann und Alex Tulius zwei Nachwuchsspieler viel versprechend.

Frauen trotz 28.5 Niederlage zufrieden

Die SG Rhein-Main verlor in der Frauenbundesliga nach einem hart umkämpften Spiel 28:5 gegen den Gastgeber Germania List.

16 spielfreudige Frauen machten sich am Samstag auf den Weg in den Norden nach Hannover. Nach einer durchwachsenen Anfangsphase, in der die SG zwei Versuche kassierte, konnte sich die Spielgemeinschaft zwar deutlich besser verkaufen, es fehlten jedoch mehrmals die letzten Meter bis zum Malfeld. Einige Versuche der Gegnerinnen konnten insbesondere durch das starke Spiel von Juliana Schwarz auf der Schlussposition verhindert werden. Nachdem sich in der ersten Halbzeit eine Spielerin der ersten Reihe verletzungsbedingt auswechseln lassen musste, kämpfte die SG ohne weitere Auswechselspielerinnen bis zum Ende. In der zweiten Halbzeit konnte durch eine starke Teamleistung der Stürmer Christiane Wodke endlich das Ei im gegnerischen Malfeld platzieren.  

Trainerin  Suse Wodarz; „Auch wenn es wieder nicht zum heiß ersehnten Sieg gereicht hat, sind wir vor allem auf die Leistung der vielen Neuzugänge sehr stolz.“

Rolf Krämer
Pressewart

 

 

 


 

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