Herren: Heimniederlage beendet Aufstiegsträume
Dienstag, 22. November 2011, 08:14

- "Offenes" - Wo ist der Ball?

- Specktakulärer Tackel von Friedrich Schäufele. Simon Teichmüller eilt zur Hilfe.
Mit 12:45 verliert Eintracht Frankfurt gegen Ramstein Rogues das Spitzenspiel der 3. Rugbyliga vor 130 Zuschauern. Damit verspielt die Eintracht die letzte Chance auf den Zweitligaaufstieg 2011/2012.
Frankfurt am Main, 19. November 2011 – Mit einigen Hoffnungen war die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Nöth in das Spiel gegen das Team der US-Airbase Ramstein gegangen, denn die US-Boys gelten als zwar austrainierte, aber technisch limitierte Rugby-Spieler.
Und tatsächlich konnten die Frankfurter das Spiel zunächst beherrschen, sie dominierten die Gedränge wie das offene Spiel und setzten sich in der Ramsteiner Spielhälfte fest. Doch in der 15. Minute begann das Unheil: In aussichtsreicher Frankfurter Offensivposition wurde der Ball verloren und dem Konterlauf des wirklich pfeilschnellen Außenspielers konnte die versammelte Eintracht nur hinter her schauen. Auch die Erhöhung saß und offenbarte den weiteren Spielverlauf: 0:28 war der Halbzeitstand, alle vier Versuche wurden durch Konter der Außen- und Schlussspieler erzielt.
Die Amerikaner machten aus ihrer Not eine Tugend, indem sie sich auf ihre Stärken konzentrierten und die Eintracht quasi mit American Football besiegten: Blocken, Turn-Over und über die schnellen Außen punkten.
In der zweiten Halbzeit zogen die Rogues bis zum 45:0 davon, Eintracht-Spielertrainer Thomas Nöth war mit einer Zeitstrafe vom Platz gegangen und erst nach deren Ablauf kamen auch die Frankfurter zu Punkten. Thomas Nöth schloss eine der Druckphasen der Eintracht zum 45:5 ab, Amit Chatterjee erhöhte. Einen weiteren Versuch durch das wieder starke Sturmspiel der Eintracht erzielte Benjamin Krieg in der 78.Minute.
„Besser Rugby gespielt, und doch zu Recht verloren“, resümierte Thomas Nöth. „Ramstein sind physisch auf Bundesliga-Niveau. Solange es uns nicht gelingt unser Potential auszuschöpfen, müssen wir dem Tribut zollen.“ Trotzdem sieht er sine Mannschaft auf dem richtigen Weg und ist optimistisch, durch die weitere Integration hoffnungsvoller Nachwuchsspieler den nächsten Schritt in Richtung 2. Liga unternehmen zu können.
Es spielten für Eintracht Frankfurt: 1 Korbinian Seybold (Benjamin Krieg), 2 Joachim Frera, 3 Moritz Weiss, 4 Nico Skor, 5 Simon Teichmüller, 6 Thomas Nöth, 7 Christopher Schmidt (Felix Müller), 8 Dirk Bangert (Christian Sztyndera), 9 Amit Chatterjee, 10 Jan-Hendrik Volkmann, 11 Andreas Wiedemann, 12 Hans Schweizerhof, 13 Philip Johannes (Friedrich Schäufele), 14 Florian Hilbers, 15 Jörg Giehler
Rolf Krämer