Aktuelles vom Rugby

Erfolgreiches Wochenende für Frauen und Herren

Montag, 24. März 2014, 18:40

Lisa Dompert nicht mehr aufzuhalten.

Wer kann dieser Masse widerstehen? (Gedränge)

Das Grillteam hatte viel zu tun und freute sich über die Siege mit (Vielen Dank). (alle Fotos by A. Jakobs).

Die SG Rhein-Main gewinnt Viertelfinalrückspiel gegen Köln 22:19. Nach der 32:34 Niederlage im Hinspiel entscheidet ein Punkt über Halbfinalteilnahme gegen Titelverteidiger Heidelberg RK.

Am Ende war es ein einziger Punkt der den Unterscheid ausmachte und vielleicht können sich die Frankfurter und Mainzer Frauen bei Mary Ann Wilms bedanken, der es gelang, wenigstens einen von vier Versuchen durch ihren Erhöhungskick um entscheidende zwei Punkte zu veredeln. Tatsächlich aber hatten sich die Spielerinnen der SG allesamt Lob verdient, denn alle 15 kämpften wie die Löwinnen und sicherten sich in einem bis zur letzten Minute aufregenden und intensiven Spiel den Erfolg über untröstliche Kölnerinnen.

Früh war Köln in der vierten Minute durch den ersten von drei Versuchen ihrer unwiderstehlichen Centerspielerin in Führung gegangen, es blieb der Einzige, bei dem der Erhöhungstritt misslang. Das sollte sich rächen. Denn mit ihrem Frankfurter Mittelfeld aus Altnationalspielerin Corinna Völker und der jüngst in den Nationalkader berufenen Jessica Snoekeland stellte die SG RheinMain wiederum Köln vor unlösbare Probleme. In der 9. Minute legte Corinna Völker den ersten ihrer ebenfalls drei Versuche, Mary Ann Wilms erhöhte und noch konnte niemand wissen, wie wertvoll dieser Kick am Ende sein würde.

Tatsächlich standen sich beide Teams in nichts nach und so wechselte die Führung wiederholt, zu keinem Moment war vorauszusehen, wer das Spiel, geschweige denn das Viertelfinale insgesamt gewinnen würde. Zehn Minuten vor Schluss führte Köln 19:12, die SG benötigte noch 10 Punkte, um den Zwei-Punkte-Rückstand aus dem Hinspiel (32:34) wettzumachen und vielleicht waren die Kölnerinnen in diesem Moment nur eine winzige Spur zu siegessicher.

Denn in der 72. Minute brach erneut Corinna Völker zu ihrem dritten Versuch durch und in der 76. Minute war es Lotte Miller, die Mainzer Außenspielerin, die die entscheidenden fünf Punkte im idealen Zeitpunkt erzielte. Köln blieb nicht mehr genug Zeit, um zu punkten und so waren es die Frankfurter und Mainzer Spielerinnen der SG Rhein Main, die jubelten, als Schiedsrichter Seidel den offiziellen Endstand verkündete. Eklatant war die Kickschwäche beider Teams, kein Punkt wurde durch Straftritte erzielt, nur drei von sieben Erhöhungskicks trafen.

„Köln ist ein tolles Team, sie haben uns alles abverlangt und ich bin sehr stolz, dass mein Team geschlossen eine so konzentrierte Leistung erbracht hat und vor allem klasse verteidigt hat“, lobte SG-Trainerin Susanne Wodarz. „Nun dürfen wir uns im Halbfinale gegen den Deutschen Meister Heidelberger RK beweisen.“

 

Tolle Bilder vom Spiel gibt es hier von Jürgen Kessler.

 

Das Halbfinale: 12. April 2014 (Ort wird noch bekannt gegben), am 26. April 2014 in Heidelberg.


Mit einem 36:27 (19:24) Sieg im letzten Heimspiel bringt sich Eintracht Frankfurt in Play-Off-Stimmung für den DRV-Pokal.

Janus ist der römische Gott mit den zwei Gesichtern und als janusköpfig präsentiert sich in dieser Saison die Rugbymannschaft von Eintracht Frankfurt im DRV-Pokal. Nur schlecht für die Gäste aus München, die das Hinspiel noch mit 77:00 gewinnen konnten, dass sie heute das schöne, starke Gesicht der Eintracht zu sehen bekamen: Frankfurt bot nicht nur eine durchgehend kämpferisch starke Leistung mit konsequenter Verteidigung, sondern spielte auch offensiv sicher und variabel.

Vor allem das Spiel der ungewohnt ballsicheren Frankfurter Hintermannschaft beeindruckte die rund 200 Zuschauer am Samstag. Kaum Fehler unterliefen der Eintracht, vielmehr lief der Ball immer wieder durch mehrere Angriffsphasen die viele Spieler einbezogen und bis auf den Flügel und zurück ausgespielt wurden.

„Wenn unsere Mannschaft immer so konzentriert, geschlossen und mental frisch spielen würde, wäre im DRV-Pokal sehr viel mehr möglich“, beschwört Abteilungsleiter Marko Deichmann gute Geister für die ausstehenden Auswärtspartien der Eintracht in Rottweil und Mainz.

München war als Tabellenfünfter zum letzten nach Frankfurt angereist und hatte sich bestimmt mehr ausgerechnet. Doch vom Antritt an lieferten sich beide Teams ein offensives Spiel. Schon nach fünf Minuten erzielten die Bayern den ersten erhöhten Versuch, den die Eintracht in der achten Minute durch Center Jörg Giehler erwiderte (5:7). Wiederum nur vier Minuten später traf München nach einem Fehler von Stephan Kuchta (5:14), doch Christian Szytendera tankte sich in der 20. Minute durch und Kuchta erzielte selbst den letzten Versuch für die Eintracht vor der Pause. Zweimal erhöhte Hugo Arbier. Durch einen Penalty und einen erhöhten Versuch gelang München in einem munteren Spiel die 19:24 Pausenführung.

In der zweiten Hälfte erzielte München allerdings nur noch drei Punkte durch einen umstrittenen Penalty, das reichte an diesem Samstag nicht um eine beeindruckende Eintracht zu bezwingen. Weitere zwei durch Hugo Arbier erhöhte Versuche brachten der Eintracht eine deutliche Führung: Verbinder Alexander Stuerz schloss ein erneut vielhändiges Laufspiel sehenswert durch die Mitte ab und Gedrängehalb Amit Chatterjee wuchtete den Ball nach starken Frankfurter Sturmspiel über die Linie.

Dass das ein besonders guter Tag für die Eintracht war demonstrierte in der 76. Minute Spielertrainer Thomas Nöth: Eine Vorteilssituation der Eintracht nutzte der Stürmer mit einem Drop Goal aus rund 30 Metern zum 36:27 Endstand.

„Immer so wie heute spielen, als ein Team, das geschlossen steht und Spaß am Rugby hat, das ist unser Ziel. Heute haben wir gezeigt, dass mit uns weiter zu rechnen ist“, kommentierte Nöth abschließend.

 

Und auch an diesem Spiel war Jürgen Kessler dabei.

 

Das dritte Spiel am Sonntag lief leider nicht so erfolgreich. Die SG BSC Offenbach/Eintracht Frankfurt (Herren) trat in der Hessenliga gegen den URC Gießen an. Mit 0:93 musste man sich geschlagen geben. Das ist nicht verwunderlich, da in der SG neue und unerfahrene Spieler beider Teams spielen, während Gießen mit einem eingespielten Team antratt. Dieses wussten die "Schlammbeißer" gut zu nutzen, auch wenn die SG bis zum Schluss nicht aufgab.

 

Info

Spieltermine und aktuelle Informationen auf:www.eintracht.de/rugby.
Twitter: @RugbyEintracht -
Pressekontakt: Rolf Krämer, 0171 3514344, kraemer(at)lunapark64.de,

 

 

 


 

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