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Ende der Durststrecke: Herren siegen in Mainz

Montag, 24. Oktober 2016, 18:48

Am Ende konnte Trainer Alexander Klöpper sehr zufrieden sein, denn mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fuhr Eintracht Frankfurt in der 3. Liga Südwest einen nie gefährdeten Auswärtssieg ein. Mit 18:5 (12:5) besiegten die Frankfurter den RC Mainz und feierten damit den ersten Sieg nach über 500 Tagen.

Die Eintracht war durchgehend die überlegene Mannschaft und mit ihrem druckvollen Offensivspiel ließ sie keinen Zweifel daran aufkommen. Vom Ankick weg leiteten die Frankfurter ein vielphasiges Offensivspiel ein, wieder und wieder rannten sie gegen die Mainzer Defensivlinie und kämpften sich Meter um Meter voran. Am Ende war es Marcel Molzberger, der schon in der 5. Minute den ersten Versuch erzielte, als er nach einem Break von Amit Chatterjee über die Linie ins Malfeld tankte. Christian Sztyndera erhöhte souverän. Bis dahin hatten die Mainzer keinen Ballbesitz.

Die Eintracht hielt den Druck aufrecht, drängte Mainz permanent in deren 22-Meterzone.Und das wurde in der 12.Minute belohnt: Nach zwei Offensivgassen war es erneut ein Break von Amit Chatterjee, der sich nach einem Dummy von Thomas Nöth unwiderstehlich durch die Mainzer Defensive tanzte und diesmal selbst zum 12:0 ablegte.

Nach zwanzig Minuten startete Mainz erste Angriffsversuche und die Eintracht kam trotz des bislang überlegenen Spiels überraschenderweise ins Schwimmen. Vielleicht waren sie vom eigenen Erfolg irritiert, vielleicht forderte das eigene Powerplay seinen Tribut. Jedenfalls schlichen sich Unsauberkeiten ins Spiel ein und so war es fast folgerichtig, dass Mainz in der 35 Minute einen Freitritt in der Frankfurter 22 erreichte – und diesen mit brachialer Gewalt ins Malfeld wuchtete.

In der Halbzeit forderte Kapitän Jörg Giehler von seinem Team, wieder Kontrolle über Ball und Gegner zu erzwingen und die Mannschaft hörte. Mainz wurde in der zweiten Halbzeit in der eigenen Spielhälfte festgenagelt, den Hausherren gelang keine sehenswerte Szene mehr. Auch die überlegene Eintracht erzielte zwar keine weiteren Versuche, doch der treffsichere Christian Sztyndera verwandelte zwei Penaltys zum 5:18 Endstand.

„Wir wollten gewinnen und wir haben diesen Willen auf dem Platz gezeigt. Wir haben Erfolg erzwungen und wir haben ihn verdient, das zählt“, kommentierte Eintracht-Coach Alexander Klöpper. „Zwei, drei Versuche mehr wären schön gewesen, aber Hauptsache, der Bann ist gebrochen.“

Erfreulich: Die Eintracht trat mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern an, die allesamt überzeugten.

Frauenbundesliga: SG RheinMain verliert gegen Neuenheim

Trotz einer gut organisierten Defensive und einem starken Kampf verloren die Frauen der Eintracht in der Spielgemeinschaft RheinMain mit Mainz gegen den hoch favorisierten SC Neuenheim deutlich 0:70.

Zu deutlich war die individuelle Überlegenheit der Meisterschafts-Mitfavoritinnen vor allem im offenen Spiel, so dass Trainerin Suse Wodarz sich nicht grämen musste: „Neuenheim ist dieses Jahr eine Topadresse, wir messen uns an anderen Gegnern. Aber ich habe viel gesehen, worauf wir kommende Woche gegen Hannover aufbauen können.“

Erfreut war Suse Wodarz vor allem über den ungebrochenen Zulauf des Teams: „Wir hatten heute wieder 21 Frauen auf dem Platz, mittlerweile können wir jedes Spiel mit einem vollen 15er Team und ausreichend Auswechselspielerinnen bestreiten. Das hatten wir uns vor der Saison vorgenommen und das klappt. Frauenrugby ist weiter im Aufwind, auch bei der Eintracht.“

 

Rolf Krämer
Pressewart

 

 

 


 

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