Betty Heidler gewinnt beim Promi-Biathlon (30.12.)
Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler startete zum Jahresende beim Promirennen vor den Biathlon-Wettkämpfen der Weltklasse in der Arena AufSchalke. Dabei begeisterte die 24-Jährige die 49.000 Zuschauer vor allem mit ihrer tollen Schießleistung. In den vier Schießeinlagen blieb die Bundespolizistin fehlerfrei und zeigte einen guten Umgang mit dem Kleinkaliber-Gewehr.
Sieg gemeinsam mit Biathlet Max Schönbrodt
Heidlers Partner bei diesem Rennen war der Junior Biathlet Max Schönbrodt, der eine gute läuferische Leistung zeigte und so auch seinen Beitrag zum gemeinsamen Sieg leistete. Betty Heidler ließ in der Promi-Wertung die U17-Fußball-Nationalspielerinnen Alexandra Popp und Inka Wesely sowie Fußball-Ass und FC Schalke 04-Aufsichtsrat Olaf Thon unmittelbar hinter sich. Insgesamt nahmen zwölf Teams an dem Wettkampf teil.
Bettina Schardt
Betty Heidler auf Platz sieben bei der Wahl Sportler des Jahres
23.12.
Betty Heidler belegt bei der Wahl zu Deutschlands Sportlerin des Jahres Rang sieben. Bei der von den Sportjournalisten durchgeführten Abstimmung landet die dreifache Biathlon-Weltmeisterin Magdalena Neuner mit 3410 Punkten auf Platz eins. Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch wird mit 2373 Punkten Zweite vor Fußball-Nationaltorhüterin Nadine Angerer (1548 Punkte). Platz vier belegt Boxerin Regina Halmich (1360 Punkte), Platz fünf geht an die zweifache Weltmeisterin und Gesamt-Weltcupsiegerin im Biathlon Andrea Henkel (1011 Punkte) vor Fußball-Weltmeisterin Birgit Prinz (888 Punkte) und Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler, die 811 Punkte sammeln konnte. Auf den weiteren Plätzen Anni Friesinger (716 Punkte), Jenny Wolf (beide Eisschnelllauf/ 678 Punkte) und Handballerin Nadine Krause (649 Punkte).
Bettina Schardt
Starke Leistungen der Schüler (16.12.)
Beim letzten Wettkampf in ihrer jeweiligen Altersklasse überzeugten die Schüler der LG Eintracht Frankfurt in der Leichtathletik-Halle in Frankfurt-Kalbach. Aron Schreiner zeigte einen überragenden Weitsprung-Wettkampf, aus dem er am Ende mit 6,49 Meter als Sieger der Altersklasse M14 hervor ging. In seiner Serie waren noch drei weitere Sprünge deutlich über seiner vorherigen Bestmarke von 6,15 Meter: 6,23, 6,44 und 6,48 Meter. Auf Platz zwei landete Eintracht-Neuzugang Dameon Jones mit 6,43 Meter, der ein letztes Mal für Hattersheim an den Start ging. Auch Daemon konnte seine alte Bestmarke von 6,31 Meter deutlich steigern und zeigte Potential für weitere Sprünge.
Zwei Bestleistungen für Steffen Bonnmann
Aron Schreiner verbesserte sich über 60 Meter auf 7,60 Sekunden und wurde damit Zweiter. Steffen Bonnmann siegte bei den Schülern M15 über 60 Meter in neuer Bestleistung von 7,31 Sekunden. Außerdem steigerte er sich in seinem letzten Wettkampf mit der Vier-Kilo-Kugel auf 15,77 Meter (vorher 14,42 Meter) und hatte als Sieger mehr als fünf Meter Vorsprung. Alexandru Onoiciuc sprintete über 60 Meter in starken 7,53 Sekunden auf Rang zwei der M15-Schüler.
Bettina Schardt / Daniel Limburger
Katharina Heinig ausgezeichnet (15.12.)
Katharina Heinig und der Berliner Matti Markowski wurden von den deutschen Straßenlauf-Veranstaltern German Road Races mit dem Nachwuchs-Förderpreis ausgezeichnet. Katharina Heinig führt über 3.000 und 5.000 Meter sowie über zehn Kilometer die DLV-Bestenlisten an. Matti Markowski belegte bei den U20-Europameisterschaften Platz zwei über 10.000 Meter. Den Trainerpreis erhielt Heinz Weber, langjähriger Coach der Kölnerin Sabrina Mockenhaupt.
www.leichtathletik.de
Katharina Heinig für Cross-EM nominiert (21.11.)
Katharina Heinig steht im Aufgebot für die Cross-Europameisterschaften am 9. Dezember in Spanien. Die Jugendliche sicherte sich am vergangenen Sonntag beim Darmstadt-Cross mit ihrem zweiten Platz hinter Mira Glocker (LAV Tübingen) das Ticket nach Toro. Simret Restle wurde nicht nominiert.
DLV-Nationalmannschaft für die Cross-EM
Männer
Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB)
Frauen
Susanne Hahn (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken)
U23 männlich
Christian Stanger (LG Leinfelden Echterdingen)
Ricardo Giehl (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Zelalem Martel (LG Neckar-Enz)
Philipp Pflieger (VfL Sindelfingen)
U23 weiblich
Julia Viellehner (TSV Winhöring)
Susi Lutz (LG Domspitzmilch Regensburg)
Carolin Lang (LC Rothaus Breisgau)
Rhea Richter (MTV Itzehoe)
U20 männlich
Alexander Hahn (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Rico Schwarz (ASV Erfurt)
Florian Orth (ESV Jahn Treysa)
Arthur Lenz (SC Magdeburg)
Robert Krebs (LG Nike Berlin)
Thorsten Baumeister (Post-Sport Telekom Trier)
U20 weiblich
Mira Glocker (LAV asics Tübingen)
Katharina Heinig (LG Eintracht Frankfurt)
Mareike Schrulle (LAC Veltins Hochsauerland)
Julia Weniger (TSV Schwaben Augsburg)
Lea Süß (LA Team Oberfranken)
Sophie Ewald (LG Süd Berlin)
Ilse Bechthold wird 80 Jahre alt (18.11.)
Wichtige Stationen von Ilse Bechthold im deutschen und im internationalen Sport waren der DLV, die mittlerweile im Deutschen Olympische Sportbund (DOSB) aufgegangenen Dachorganisationen Deutscher Sportbund und das Nationale Olympische Komitee (NOK) für Deutschland. Auch im Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) und im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) war sie aktiv.
Sportlehrerin an der Universität Frankfurt
Nach ihrer aktiven Karriere als Handballerin und in der Leichtathletik hatte sich Ilse Bechthold zunächst als Trainerin engagiert. Schon 1969 wurde sie in das DLV-Präsidium gewählt. Neben ihrem Hauptberuf als Sportlehrerin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Frankfurt übte sie von 1975 bis 1993 im DLV-Präsidium das Amt der Vizepräsidentin aus, um bald darauf in internationale Gremien wie die jeweiligen Frauenkomitees von IAAF und IOC berufen zu werden.
"Sportfrau des Jahres"
Für ihr langjähriges Engagement für Frauen im Sport wurde sie Anfang des Jahres vom IOC als "Sportfrau des Jahres" in Europa mit der Sports Trophy ausgezeichnet. Unter den zahlreichen Ehrungen, die Ilse Bechthold bislang erhalten hat, ragen neben Auszeichnungen des DLV und der IAAF auch das Bundesverdienstkreuz, die große Verdienstplakette der Stadt Frankfurt und der Sportpreis des Landes Hessen heraus.
Eintrachtlerin seit 59 Jahren
Nachdem Eintracht Frankfurt sie 1971 für ihre sportlichen Erfolge mit der goldenen Verdienstnadel auszeichnete, erhielt sie 1998 die Ehrenurkunde für 50-jährige Vereinszugehörigkeit. 1999 wurde sie zum Ehrenmitglied von Eintracht Frankfurt ernannt und gehört nach wie vor dem Ehrenrat und dem Wahlausschuss des Vereins an. Zu den geladenen Gästen gehörten neben den Führungspersönlichkeiten des deutschen Sports auch diverse Spitzenathleten der Leichtathletik sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.
Quelle: www.leichtathletik.de
Ein Sommer in der Warteschleife (15.11.)
Das hatte sich Jan Felix Knobel ganz anders vorgestellt. 2007 sollte nach der U18-WM 2005 sein zweiter Start im Nationaltrikot sein – er wollte bei den Junioren-Europameisterschaften in Hengelo im Zehnkampf um vordere Platzierungen ein Wörtchen mitreden. Doch dann kam alles anders.
Wieder Deutscher Hallenmeister
In der Halle holte sich der 18-Jährige noch souverän seinen sechsten Deutschen Meistertitel im Mehrkampf: Mit 5510 Punkten blieb er im Hallen-Siebenkampf nur 34 Punkte hinter seinem Ergebnis des Vorjahres (mit B-Jugend-Hürden und –Kugel) zurück. Neue Bestleistungen im Weit- und Hochsprung sowie über 1000 Meter machten Hoffnung auf die Freiluftsaison, wo im Zehnkampf mit Diskus- und Speerwerfen schließlich noch zwei Stärken von Jan Felix hinzukommen.
Muskuläre Probleme verhindern eine Mehrkampf-Saison
Doch muskuläre Probleme auf der Rückseite des rechten Oberschenkels verhinderten, dass der deutsche B-Jugendrekordler im Zehnkampf richtig durchstarten konnte. Er ging zwar beim Mehrkampfmeeting in Ratingen an den Start, um noch die EM-Qualifikation zu schaffen, doch schon nach dem Weitsprung musste er aufgeben. Die Verletzung war wieder aufgebrochen. "Die Entscheidung in Ratingen auszusteigen war nicht so schwer, weil ich ja schon angeschlagen in den Wettkampf gegangen bin und wusste, wie es enden kann", so Jan Felix. "Da war es schon schwerer, die ganze Saison abzuhaken. Doch den Saisonhöhepunkt mit der EM hatte ich verpasst, also wollte ich in aller Ruhe die Verletzung auskurieren."
Starke Wurfergebnisse
Glücklicherweise musste der angehende Abiturient die Saison nicht komplett beenden, sondern konnte nach einigen Wochen zumindest in den Wurfdisziplinen wieder an den Start gehen. "Das war schon Balsam für mich, dass besonders der Speer weit geflogen ist. Damit war ich dann schon zufrieden. Auch wenn ich ja Zehnkämpfer bin und als solcher natürlich unzufrieden damit, wie die Saison gelaufen ist." In Mörfelden flog der 800-Gramm-Speer, mit dem auch die Männer werfen, auf 66,15 Meter. Damit liegt Jan Felix sogar auf Rang neun in der Deutschen Jugend-Bestenliste.
Ziel Junioren-Weltmeisterschaften
Die Probleme mit dem Oberschenkel gehören derzeit der Geschichte an. Im Training geht schon wieder so ziemlich alles, nur die ganz schnellen Sprints stehen als Belastungsprobe noch aus. Die Kraftwerte machen schon Hoffnung auf ein gutes Jahr. Auch ein intensives Stabilisierungs-Programm für Bauch und Rücken soll helfen, dass die Saison 2008 eine erfolgreiche und verletzungsfreie wird. "Ich möchte mich nächstes Jahr mit einer guten Leistung für die Junioren-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz qualifizieren. Und wenn ich das geschafft habe, schätze ich mich schon unter den ersten Dreien ein", hofft Jan Felix auf seine nächste internationale Teilnahme. Als Punktzahl peilt er im letzten Jugend-Jahr die 8000 an – "drauf hatte ich das schon 2007", ist er zuversichtlich.
Bettina Schardt
Das Leben als Weltmeisterin (15.11.)
"Gut geht’s mir", Betty Heidler hat ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen. Es ist jetzt schon einige Wochen her, dass sie im japanischen Osaka Weltmeisterin wurde. Weltmeisterin im Hammerwerfen. Seitdem war Betty viel unterwegs, hatte Fernseh- und Radiotermine, hat viele Zeitungsinterviews gegeben und wurde bei Empfängen geehrt. Oft hat sie das gleiche erzählt, doch "ich mache das gerne", sagt sie und genießt den Erfolg. "So lange ich Zeit habe, nehme ich die Termine wahr. Wenn es wieder losgeht, geht das Training natürlich vor."
Endlich mal zwei Wochen bei den Eltern
Immerhin konnte sich die 24-Jährige in diesem Jahr neben vier Tagen Urlaub an der Ostsee auch zwei Wochen zuhause bei den Eltern in Berlin gönnen. "Endlich war ich mal länger dort als immer nur zwei Tage", meint Betty. Ihre Saison musste sie vorzeitig beenden – entzündetes Gewebe im Bereich der Patellasehne des linken Knies bereitete schon seit einiger Zeit Probleme. So waren der Ländervergleichskampf DecaNation in Paris und das Stadionfest in Königs Wusterhausen die letzten Wettkämpfe 2007. Auf das Weltfinale in Stuttgart, das Betty 2006 gewonnen hatte, verzichtete sie, um die Verletzung auszukurieren. In Freiburg wurde erfolgreich eine Arthroskopie durchgeführt und das entzündete Gewebe entfernt.
Einfacher ohne die gedopte Weltrekordlerin
Betty Heidler ist Weltmeisterin! Mit dem ganz großen Coup hatte vorher keiner gerechnet, auch wenn die deutsche Rekordhalterin (76,55 Meter) als Medaillenkandidatin gehandelt worden war. Besonders als die Weltrekordlerin Tatjana Lysenko wegen Dopings suspendiert wurde, war das Rennen oder besser das Drehen um Gold ganz offen. "Es war vom Kopf her gut, dass Tatjana nicht dabei war. Sie hatte die Saison schon sehr dominiert, mit welchen Mitteln auch immer. Mit dem Wissen, dass sie nicht da ist, war es einfacher. Viele konnten weit werfen", fasst Betty ihre Stimmungslage vor der WM zusammen.
"Der Wettkampf dehnte sich wie Kaugummi"
Wettkampfstark und konzentriert zeigte sich die gebürtige Berlinerin in Osaka in Qualifikation und Finale. Nicht einmal ein erster ungültiger Wurf brachte sie ins Wanken. "Ich habe mich im Finale geärgert, dass der erste Wurf ungültig war, aber das hat mich nicht verunsichert", sagt Betty. Nach den 74,76 Meter im zweiten Durchgang "wollte ich etwas drauf packen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es für Gold reichen würde. Am Schluss habe ich dann doch die Lockerheit verloren und war nervös. Ich habe gerade im letzten Versuch viel mehr als sonst geschaut, was die anderen werfen." Heim- und Bundestrainer Michael Deyhle zitterte auf der Tribüne mit: "Ich habe nur gedacht, hoffentlich geht die Zeit bald rum. Du hast das Gefühl, dass der Wettkampf unendlich lang geht. Er dehnt sich wie Kaugummi." Und dann die Erleichterung: "Der Wettkampf war für mich beendet, als wir Bronze sicher hatten. Dass es dann noch Gold wurde, war natürlich perfekt."
Ein Treffen mit der Bundeskanzlerin
Als Weltmeisterin konnte Betty die restlichen Tage in Japan genießen und hat sogar noch Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich kennen gelernt. Die deutsche Regierungschefin befand sich auf Asienreise und besuchte die deutsche Mannschaft. Natürlich plauderte sie auch mit den Weltmeisterinnen Franka Dietzsch (Diskus) und Betty Heidler. "Es war ganz witzig. Sie war sehr locker. Es war überhaupt kein Problem, mit ihr ins Gespräch zu kommen", zeigt sich Betty positiv überrascht.
Medaillenkandidatin für die Olympischen Spiele 2008
Für die Olympischen Spiele in Peking im nächsten Jahr ist Betty wieder eine große Medaillenkandidatin. "Wir wissen genau, dass wir jetzt die Gejagten sind", sagt Michael Deyhle. "Aber das ist ja auch ein Anreiz, die Beste zu bleiben. Ich bin zuversichtlich", ist Betty optimistisch. Gefragt nach ihrer persönlichen Einschätzung ihrer Saison lautet die vielleicht ein wenig überraschende Antwort: "Ich bin durchschnittlich zufrieden." Doch die Weltmeisterin klärt schnell auf: "Es war gut, dass ich von den Weiten her sehr stabil geworfen habe und auch international immer die Plätze eins bis drei belegt habe. Aber die Bestleistung hat gefehlt. Dass ich beim Saisonfinale WM-Gold geholt habe, war natürlich klasse." Trainer Michael Deyhle sieht es genauso: "Wir waren eigentlich die ganze Saison über unzufrieden mit den Weiten. Aber wartet doch ab, was 2008 kommt! Betty kann auf jeden Fall Bestleistung werfen."
Lysenko wird immer noch bei der IAAF geführt
In Peking könnte dann auch die noch amtierende Weltrekordlerin Tatjana Lysenko wieder dabei sein. Zu ihr hat Michael Deyhle eine ganz klare Meinung: "Es ist ein Skandal, dass sie immer noch die Weltjahresbestleistung in der Bestenliste des Weltverbandes IAAF hält. Genauso ist es ein Skandal, dass die Russen jetzt nur ein Jahr Sperre für sie haben wollen. Entweder sie war gedopt und dann soll sie wie alle zwei Jahre gesperrt werden, oder sie war nicht gedopt, dann gibt es keine Sperre. Aber sie wird auf jeden Fall wieder kommen und genauso weit werfen. Dann werden sie sagen, sie haben das Training umgestellt…"
Das halbe Jahr auf Achse
In der Saison 2007 war das Gespann Betty Heidler und Trainer Michael Deyhle gemeinsam mit der Trainingsgruppe um Kathrin Klaas und Andrea Bunjes insgesamt ein halbes Jahr auf Achse. Trainingslager in Südafrika, in San Diego/USA, in Kienbaum und auf dem Herzogenhorn im Schwarzwald, dazu die Reisen zu den Wettkämpfen von Doha über Warschau und Zagreb bis hin zur WM in Osaka. "Im Trainingslager stört mich das Leben aus dem Koffer nicht", sagt Betty. "Während der Wettkampfsaison kann das aber schon mal nerven, wenn man fast nicht dazu kommt, zuhause die Zahnbürste auszupacken, weil es schon gleich wieder weiter geht." Einfach ist gerade das Fliegen als Hammerwerferin nicht immer – die Hämmer reisen im Koffer und auch wenn sie als Sportgeräte bei der Fluggesellschaft angemeldet sind – ab und zu muss Gebühr für Übergepäck bezahlt werden. "Ich wurde schon einmal kurz vor dem Abflug in Paris aus dem Flugzeug herausgeholt und durch den halben Flughafen gefahren. Dort hatten bewaffnete Sicherheitsleute meinen Koffer umstellt. Sie waren froh, als ich "marteau" sagte und sie den Hammer sahen", erzählt Michael Deyhle.
Beste Bedingungen in Frankfurt zum Training
Betty hat im Frühjahr ihre Ausbildung bei der Bundespolizei in Cottbus abgeschlossen und ist jetzt Polizeimeisterin. So lange sie Leistungssport betreibt, ist ihre Dienststelle Cottbus. Doch dort ist sie nur noch selten anzutreffen, da sie fürs Training freigestellt ist. Wenn sie zuhause in Fechenheim ist, wird acht bis zehn Mal in der Woche trainiert, jeweils zwei bis zweieinhalb Stunden. Ungefähr ein Drittel der Zeit fliegen Hämmer durch die Gegend, ein Drittel verbringt Betty im Kraftraum und ein Drittel ist mit allgemeinem Training belegt. Von Saisonphase zu Saisonphase variieren die Anteile. "Besser kann es uns von den Bedingungen her nicht gehen als hier", ist Betty voll des Lobes für ihre Trainingsstätten. Im Sommer werfen sie meist in Fechenheim und machen dort auch Krafttraining. Im Winter oder bei schlechtem Wetter steht das Werferzentrum in Niederrad mit überdachtem Wurfring und Kraftraum zur Verfügung und natürlich seit langem schon die Leichtathletikhalle in Kalbach.
Schon für die WM 2009 zuhause in Berlin qualifiziert
Optimale Bedingungen, die Betty auch auf dem Weg zu ihrer Heim-WM 2009 in Berlin begleiten werden. Für diese Weltmeisterschaften ist sie als Titelverteidigerin nämlich schon jetzt qualifiziert. "Ich freue mich total, dass ich die Startberechtigung jetzt schon habe. Da wird es vielleicht kein so großes Gerangel um die Startplätze geben, wenn vier deutsche Frauen antreten dürfen." Betty blickt freudig Richtung WM 2009 in der Heimatstadt, ist sich aber der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst: "Berlin wird nicht einfach werden für mich. Viele im Stadion werden mich kennen. Aber mit diesem Jahr und dem nächsten Jahr werde ich genug Erfahrung haben für Berlin. Das wird noch mal eine Herausforderung."
Die Goldmedaille soll gerahmt werden
Und wo ist die Goldmedaille aus Osaka? "Ich habe sie zuhause in Fechenheim. Ich möchte sie gerne rahmen, aber noch werde ich immer wieder gebeten, die Medaille mitzubringen. Deshalb muss das noch ein wenig warten."
Bettina Schardt
Fünf Fragen an Pascal Behrenbruch (15.11.)
Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch steigerte sich 2007 als Silbermedaillengewinner bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen auf 8239 Punkte. Damit ist er 15. der Weltjahresbestenliste. Die WM in Osaka fand allerdings ohne Pascal statt, da er sich bei der entscheidenden Qualifikation in Ratingen nicht durchsetzen konnte.
In Ratingen hast Du die WM-Qualifikation verpasst. Wie groß war Deine Enttäuschung?
Pascal Behrenbruch: An diesem Wochenende war das schlechte Abschneiden bei dem vorerst wichtigsten Wettkampf für mich natürlich ein Alptraum. Mein großes Ziel bei der WM 2007 eine Medaille zu gewinnen war in diesem Moment gestorben. Aber ein paar Tage danach habe ich mich damit abgefunden und der Wunsch als Ersatzmann zum Einsatz zu kommen war nur noch sehr gering. Denn ich hatte immer noch das große Problem an meinem Fuß. Eine Plantarsehnenentzündung, die ich schon seit September 2006 mit mir trug. Mit dieser Verletzung hatte ich das ganze Jahr schon nur sehr eingeschränkt trainieren können. Die Nicht-Teilnahme an der WM 2007 in Osaka hat meine Motivation für die Olympischen Spiele 2008 und die WM 2009 in Berlin noch mehr gesteigert.
Sind die Verletzungssorgen am Fuß nun komplett behoben?
Nach der harten Saison 2006 und der erfolgreichen EM-Teilnahme hatte ich starke Schmerzen an meinem rechten Fuß unten an der Ferse. Es war eine Plantarsehnenentzündung, die mich ein Jahr belästigt hat. Jetzt ist die Verletzung vorüber und durch meine Fuß-Stabilisations-Übungen beuge ich weiteren Problemen vor.
Du hast Dich nach Ratingen noch einmal berappelt und bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen mit neuer Bestleistung Silber im Zehnkampf gewonnen. Wie sehr hat dieser Erfolg entschädigt?
Zuerst wollte ich wegen der immer noch anhaltenden Fußverletzung nicht bei der U23-EM starten. Der Fuß wurde besser und ich musste diese Saison noch etwas leisten um trotz der Nicht-Teilnahme an der WM zufrieden mit diesem Jahr zu sein. Da ich fast keine Läufe dieses Jahr trainieren konnte waren meine Leistungen im 400 und 1500 Meter sehr mangelhaft. Trotzdem haben mir die anderen Leistungen gezeigt, dass mein Ziel 8700 bis 8800 Punkte in meinem Zehnkampf-Leben zu erreichen nicht nur ein Traum ist. Zwar wollte ich Gold bei der U23 EM gewinnen, aber wer hätte gedacht, dass der zu dieser Zeit Weltbeste Andrei Krauchanka dort an den Start geht.
Du hast 2007 Deine Schwäche Stabhochsprung noch nicht ganz in den Griff bekommen. Wie sieht Dein Plan aus, um dieses Problem zu lösen?
Durch die Verletzung hatte ich dieses Jahr irgendwie nicht richtig den Kopf frei um meine Stabhochsprung-Probleme in den Griff zu bekommen. Jetzt trainiere ich mit Jakob Lötzbeyer, dem Trainer von Julia Hütter, zusammen. Mit seiner beruhigenden Art haben wir schon viele Fortschritte gemacht und möchten das Ziel von 4,90 Meter bis zu den Olympischen Spielen erreichen.
Nachdem die WM 2007 ohne Dich stattgefunden hat - was hast Du Dir für 2008 und die Olympischen Spiele in Peking vorgenommen?
In Peking möchte ich um jeden Preis dabei sein. Wenn alles in der Vorbereitung normal klappt, bin ich zuversichtlich dabei zu sein und einen Platz unter den besten Sechs zu erreichen. Ich arbeite darauf hin, dass 2009 mein großes Jahr wird und ich im eigenen Lande bei der WM in Berlin eine Medaille gewinne.
Die Fragen stellte Bettina Schardt – Pascal Behrenbruch antwortete per E-Mail.
Mehr zu Pascal Behrenbruch: www.pascal-behrenbruch.de
Fünf Fragen an Kathrin Klaas (15.11.)
Hammerwerferin Kathrin Klaas hat sich 2007 bei den Werfertagen in Halle/Saale im Mai auf 73,45 Meter gesteigert. Damit liegt die 23-Jährige in der "doping-bereinigten" Weltjahresbestenliste auf Rang zehn und verbesserte sich zum Vorjahr um neun Plätze. Nach Silber bei den Deutschen Meisterschaften, scheiterte Kathrin bei der WM in der Qualifikation. Zum Saisonende durfte sie erneut am Weltfinale der Leichtathleten in Stuttgart teilnehmen und wurde Sechste.
Du hast Dich 2007 auf 73,45 Meter gesteigert und liegst damit in der Weltjahresbestenliste auf Rang zwölf (noch werden Lysenko und Korohshikh geführt). Was bedeutet diese Weite für Dich?
Die Steigerung der Bestleistung war wie jedes Jahr auch 2007 eines der wichtigsten Ziele. Leider konnte ich Weiten in diesem Bereich nicht beständig zeigen - das soll 2008 besser werden. Der Platz in der Weltjahresbestenliste ist natürlich eine Marke, allerdings nicht so wichtig wie die Platzierung bei den internationalen Titelkämpfen.
Bei der WM in Osaka wollte es dann leider gar nicht laufen. Nach zwei ungültigen Versuchen hast Du die WM mit 64,00 Meter als 28. beendet. Wie lautet Dein Fazit der WM?
Üben, üben, üben… Spaß beiseite. Die 64 Meter sind natürlich nicht aussagekräftig. Ich habe mich gut gefühlt und auch richtig was drauf gehabt. Leider konnte ich das nicht im richtigen Moment abrufen. Ich habe mir hinterher mehrfach sagen lassen müssen, dass meine beiden ersten Versuche auf jeden Fall für den Endkampf gereicht hätten - mindestens mein zweiter Versuch sei deutlich über 70 Meter gewesen. Das war natürlich noch ärgerlicher. Rückblickend habe ich aber aus dem Wettkampf bzw. der gesamten Vorbereitung einiges an Erfahrung hinzugewonnen und gehe mit neuer Motivation in die neue Saison. Mein Finale bei den Olympischen Spielen soll anders aussehen.
Muss sich etwas ändern, damit Du 2008 auch beim wichtigsten Wettkampf weit wirfst?
Ganz klar muss sich etwas ändern. Ich denke aber nicht und da stimme ich mit meinem Trainer Michael Deyhle überein, dass dies schwerwiegende Probleme sind. Es geht lediglich um kleine Veränderungen und diese werden hauptsächlich im mentalen Bereich stattfinden. Sei es in der Zusammenarbeit mit einem Psychologen oder auch nur im Bereich der eigenen inneren Einstellung.
Beim Weltfinale in Stuttgart bist Du mit 69,00 Meter Sechste geworden. War das ein versöhnlicher Abschluss der Saison?
Mehr oder weniger… Ich habe versuch nach dem Wettkampf in Japan die Form wenigstens halbwegs aufrecht zu erhalten. Das war sehr schwer, da nach dem eigentlichen Saisonhöhepunkt, auf den man ein ganzes Jahr lang hintrainiert, im Kopf einfach etwas herunter gefahren wird. Ich war auf weite Strecken die einzige unserer Gruppe, die noch im Training war. Alle anderen hatten ihre Saison bereits beendet. Allerdings konnte ich auch beim Wettkampf in Stuttgart nicht mein ganzes Potential zeigen. Durch ähnliche technische Fehler wie in Japan habe ich wieder Würfe neben dem Sektor gehabt. Daraus ergeben sich aber ganz klar zwei wesentliche Punkte, die im kommenden Wintertraining und im Anschluss in der gesamten Vorbereitung ein wichtiger Trainingsschwerpunkt sein werden.
Welche Ziele hast Du für 2008 und die Olympischen Spiele in Peking?
Zuerst einmal möchte ich die diesjährige Bestleistung konstant bestätigen und darüber hinaus natürlich auch ausbauen. Außerdem möchte ich im Finale der Olympischen Spiele einen guten Wettkampf machen und zeigen, dass man auf jeden Fall mit mir rechnen muss
Die Fragen stellte Bettina Schardt – Kathrin Klaas antwortete per E-Mail.
mehr zu Kathrin Klaas: www.shot-meets-hammer.de
Fünf Fragen an Kamghe Gaba (15.11.)
Kamghe Gaba gewann 2007 bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt Silber über 400 Meter und Gold mit der Vereins-Staffel. Für die Weltmeisterschaften in Osaka qualifizierte sich Kamghe wie in den letzten vier Jahren mit der 4 x 400-Meter-Staffel.
Wie zufrieden bist Du mit Deiner Leistungsentwicklung 2007? 2006 bist Du bei den Deutschen Meisterschaften in 45,47 Sekunden zu Deinem ersten Meistertitel bei den Männern gelaufen, in diesem Jahr stehst Du mit 45,84 Sekunden in den Bestenlisten.
Kamghe Gaba: Sehr gerne wäre ich um einiges schneller gewesen, da meine Zielsetzung für dieses Jahr ganz andere Erwartungen weckte. Es ist zwar keine schlechte Zeit, aber ganz zufrieden bin ich mit dieser Zeit nicht. Zumal ich die 45,84 Sekunden sehr früh gelaufen bin, war ich mir absolut sicher, dass ich noch viel schneller laufen kann.
Bei der WM in Osaka bist Du in der 4 x 400-Meter-Staffel gelaufen. Nach einer ordentlichen Vorstellung im Vorlauf, hast Du im Endlauf richtig Pech gehabt und bist beim Wechsel in den Polen geknallt und gestürzt. Was ist Dir in diesem Moment und während der folgenden 400 Meter durch den Kopf gegangen?
Mein erster Gedanke war einfach F*** !!! Im Vorlauf ist mir ja schon ein kleiner Fehler unterlaufen und den wollte ich im Finale auf keinen Fall ein zweites Mal machen. Also schaute ich länger als sonst zum Staffelholz und als mein Blick dann nach vorne schwenkte, sah ich auch schon das es da gleich krachen wird. In so einem Moment kann man einfach nicht mehr reagieren. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich das Ganze gerne verhindert, aber nach den Gegebenheiten ließ sich da leider nichts mehr machen. Enttäuschung war nach dem Rennen das größte Gefühl! Ich habe die Welt nicht mehr verstanden und wünschte mir, dass alles nur ein Traum sei. Doch da alles der Realität entsprach, habe ich mich im Nachhinein damit auseinander gesetzt und das Drama verdaut.
Welche Konsequenzen ziehst Du aus diesem Sturz? Kann man so etwas verhindern?
Meine Konsequenz wird sein:" Holz schnappen, keine Zeit verlieren und schneller als alle anderen die Runde zu bestreiten" - fertig!!! Verhindern kann man so etwas, indem man einfach vor den anderen wechselt und in der Not doch einfach durch prescht, aber dabei eben auf den Beinen bleibt und keine Geschwindigkeit verliert.
Du bist zwar erst 23 Jahre alt, hast Dich aber schon zum vierten Mal hintereinander für die internationalen Meisterschaften der Aktiven qualifiziert. Was war bei den Weltmeisterschaften in Osaka im Vergleich zu den letzten drei internationalen Veranstaltungen, die alle in Europa stattgefunden haben, anders?
Anders war vor allem das Klima. Es war sehr warm und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Die Ziele und Erwartungen an einen selber waren deutlich höher als sonst. Man will einfach auch mal bei einer WM vorne mitlaufen, anstatt einfach nur dabei zu sein. Es war zwar erst meine zweite WM, aber da diese nur alle zwei Jahre ist, denke ich, kann man sich zu solch einem Anlass ruhig hohe Ziele setzen.
Was nimmst Du Dir für 2008 und die Olympischen Spiele in Peking vor?
1. Ziel - Zwei deutsche Meistertitel (Will meinen Meistertitel über die 400 Meter wieder zurück haben)!
2. Ziel - Deutlich über die 400 Meter in Deutschland dominieren!
3. Ziel - Über 400 Meter und 4x400 Meter bei den Spielen in Peking an den Start gehen!
4. Ziel - Mal wieder bei einem Golden-League-Meeting mitlaufen, aber diesmal nicht Achter werden!
Die Fragen stellte Bettina Schardt – Kamghe Gaba antwortete per E-Mail.
Mehr zu Kamghe Gaba: www.kamghe-gaba.de
Starke Läuferinnen überzeugen 2007 (15.11.)
Auch im Jahr 2007 kommt die erfolgreichste Medaillensammlerin der Eintracht Frankfurt aus den Reihen der Läuferinnen: Simret Restle. Mit insgesamt drei Silber- und drei Bronzemedaillen bei den verschiedenen Deutschen Meisterschaften im Crosslauf, über 5000 und 10.000 Meter und über zehn Kilometer hat die sympathische Läuferin Medaillen erringen können. Nebenbei durfte sie sich über alle Strecken über neue persönliche Bestzeiten freuen. Mit guten 4:16,07 Minuten über 1500 Meter rangiert die schmächtige Läuferin auf Rang drei der aktuellen deutschen Bestenliste.
Zahlreiche neue Bestzeiten
Über 3000 und 5000 Meter musste sie nur Sabrina Mockenhaupt vom Kölner Verein für Marathon den Vortritt lassen und erzielte 9:05,99 bzw. 15:47,71 Minuten. Beim 10.000 Meter Rennen in Zeulenroda wurden die Läufer/innen sprichwörtlich vom Winde verweht. Nichts desto trotz durfte sich Simret auch hier über eine neue persönliche Bestmarke von 34:05,56 Minuten und Rang drei der Bestenliste freuen. Im Zehn-Kilometer-Straßenlauf liegt ihre neue Marke nun bei 33:04 Minuten, also rund eine Minute schneller als auf der Bahn.
Endlich den deutschen Pass erlangt
Eine Grundlage für den Erfolg war Simrets mehrwöchiger Aufenthalt am Anfang des Jahres in Kenia. In Kenia trainierte die 23jährige drei Mal täglich mit kenianischen Spitzenläufern und legte damit den Grundstein für die erfolgreiche Saison. In diesem Jahr musste die junge Eintracht Athletin auch ihren Juniorenbonus ablegen und sich erstmals "richtig" in der Frauenklasse etablieren. Doch dieses gelang ihr mit Bravour und wir dürfen gespannt sein, wie weit es in der nächsten Saison für Simret noch nach vorne geht. Vielleicht springt dann ja auch endlich mal die ersehnte Goldmedaille bei den "Großen" heraus, die sie in der Juniorinnenklasse schon mehrfach gesammelt hat. Als weiteren Motivationsschub dürfte sich ihr wenige Wochen alter deutscher Pass erweisen, durch den sie nun auch für die deutsche Nationalmannschaft bei internationalen Meisterschaften starten darf.
Katharina Heinig schnell unterwegs
Neben der Vorzeigeathletin Simret Restle sollte es auch das Jahr für unseren Neuzugang Katharina Heinig werden. Jedoch verlief die Saison nicht ganz nach den Wünschen und Vorstellungen der A-Jugendlichen. Das Jahr fing noch ganz verheißungsvoll mit der Silbermedaille über 1500 Meter bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften an. Doch nach dem Ostertrainingslager in Chiclana (Spanien) sollten ihre Pläne, sich für die U20 EM in Hengelo (Niederlande) zu qualifizieren, ins Wanken geraten. Eine "knallfeste" linke Wade ließ sich auch durch Massagen, physiotherapeutische und ärztliche Behandlungen nicht schnell genug lockern, sodass Katharina ihren Start bei den Deutschen Meisterschaften über 5000 Meter absagen und auf ihre erste Chance, sich für die U20 EM zu qualifizieren, verzichten musste. Anstelle des DM-Rennens musste die Tochter der erfolgreichsten Deutschen Marathonläuferin Kathrin Dörre-Heinig knapp zwei Wochen pausieren und wurde zum Dauergast in der Physiotherapie.
Verletzt zum Saisonhöhepunkt
Nach dieser Zeit nahm die Schülerin der Carl-von-Weinberg-Schule das Training wieder auf und absolvierte zwei super Rennen in Essen und Schweinfurt, bei denen sie sich mit 9:32,41 Minuten über 3000 Meter und 16:48,54 Minuten über 5000 Meter in der Deutschen Jugendspitze zurückmeldete und die Normen für die U20 EM unterbieten konnte. Die Verletzung schien auskuriert, doch zwei Wochen vor dem Abflug nach Hengelo bekam sie erneut Schmerzen in der Wade. Diesmal jedoch in der rechten Seite. "Trotz sofortiger Behandlungen waren einige Einheiten mit Schmerzen bestückt. Bei einer meiner letzten harten Einheiten bekam ich zusätzlich heftige Schmerzen in beiden Oberschenkeln, doch Aufgeben kam für mich nicht in Frage", erzählt Katharina. "Ich fühlte mich neben diesen Schmerzen auch körperlich sehr kaputt und konnte noch nicht einmal mehr lockere Dauerläufe absolvieren. Eine Welt begann in mir zusammen zu brechen. Sollten die ganzen harten Trainingseinheiten umsonst gewesen sein? Würde ich bei der EM starten können?" Katharina, die bei ihrem Vater Wolfgang Heinig trainiert, reiste zwar in Hengelo mit an, doch auch die intensive Betreuung der DLV-Ärzte und Physiotherapeuten vor Ort reichten nicht aus, um sie rechtzeitig für die Läufe wieder fit zu machen. "So saß ich traurig auf der Tribüne und verfolgte die Läufe als Zuschauer", beschreibt sie ihre EM.
Erster Deutscher Mesitertitel bei den Junioren
"Zurück in Deutschland ging es direkt nach Freiburg zu Dr. Schreiber, der herausfand, dass sich meine Hüfte aufgrund des Wachstums verschoben hatte und sich dies auf die Nerven in der LWS auswirkte", so Katharina. Nach dieser Diagnose stellte sich Katharina fortan diesen Problemen und verbrachte viele Stunden in verschieden Physiotherapiepraxen, um die Schwachstellen zu beseitigen. Am Ende der Sommersaison stieg die 18-Jährige langsam wieder in das Training ein und stellte mit 36:16 Minuten über zehn Kilometer den alten Hessenrekord der A-Jugend ein, außerdem verzeichnete sie ihren ersten Deutschen Meistertitel der Juniorinnen gemeinsam mit Antina Neugebauer und Katharina Grohmann in der Mannschaftswertung. Im nächsten Jahr möchte die junge Läuferin verletzungsfrei durch die Saison kommen und sich für die U20 WM in Polen über 3000 oder 5000 Meter qualifizieren, sowie endlich ihren ersten Deutschen Meistertitel im Einzel feiern.
Natascha Schmitt holt DM-Silber
Auch Natascha Schmitt konnte in diesem Jahr national von sich reden machen. In den vergangenen Jahren hatte die 21-Jährige bereits mit der Mannschaft mehrfach auf dem DM-Podest gestanden, doch im Einzel reichte es bislang nur zu Platz fünf. Im Februar dieses Jahres wurde Natascha erstmalig für einen Cross-Ländervergleichskampf zwischen der Schweiz, den Niederlanden und England vom DLV nominiert und durfte ihre Crossspezialitäten unter Beweis stellen. "Es war eine super Erfahrung erstmals im internationalen Vergleich zu sehen, wo ich so stehe und die anderen Athletinnen mal näher kennen zu lernen. Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder im DLV-Aufgebot stehen und wenn möglich auch im Siegerteam", so Natascha mit einem blinzelnden Auge.
Stressfraktur im Vorfuß
Nach einem erfolgreichen Trainingslager mit ihrer Laufgruppe in Monte Gordo (Portugal) ohne größere Schmerzen, freute sich Natascha auf die bevorstehenden Wettkämpfe. Bei den 10.000 Meter Meisterschaften in Zeulenroda präsentierte sich die Studentin der Diplom-Sportwissenschaften in einer guten Form und durfte sich über Silber bei den Juniorinnen, ihrer ersten Medaille im Einzel, freuen. Mit 37:13 Minuten hatte sie gleichzeitig auch eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt, jedoch war diese Zeit bei den windigen Verhältnissen nur zweitrangig. Nun sollte endlich die Herausforderung Halbmarathon in Angriff genommen werden, doch eine zu kurze Vorbereitungszeit ließen Natascha und ihren Trainer Ralf Schröder von dem geplanten Ziel Abstand gewinnen. Vielmehr sollten die Zeiten auf den Unterdistanzen ausgebaut und stattdessen das Hauptaugenmerk auf der Verbesserung der 5000 Meter und den Zehn-Kilometer-Bestzeiten gelegt werden. Jedoch machte eine Stressfraktur im rechten Vorderfuß alle Pläne zu Nichte. Im kommenden Jahr möchte Natascha ohne größere Verletzungen durch die Saison kommen, ihr Vordiplom schreiben, ihre Medaille aus diesem Jahr verteidigen und natürlich ihre Bestzeiten weiter steigern.
Überraschende Mannschafts-Medaillen
Überraschende Medaillen holten die Eintracht-Läuferinnen in den Mannschaftswertungen. So liefen Simret Restle, Natascha Schmitt und Nicola Berz bei den Deutschen Crossmeisterschaften bei den Frauen überraschend zur Bronzemedaille. Für Nicola Berz war ein Podiumsplatz etwas ganz Neues. Nach einer eher verkorksten Saison 2006 trainierte die noch A-Jugendliche Nicola im Winter intensiver als zuvor, was sich in dieser Saison auszahlen sollte. Nach guten Leistungen in der Halle über die Mitteldistanzen nahm sie auch die Herausforderung Deutsche Crossmeisterschaften in der höheren Altersklasse und somit einer längeren Distanz auf sich. Schließlich zahlte sich dieses zum einen mit Bronze bei den Frauen und zum anderen auch noch mit Silber bei den Juniorinnen mit Natascha Schmitt und Svenja Widmann aus. In der weiteren Saison stellte die Oberstufenschülerin eine neue Bestzeit nach der anderen über 1500 Meter auf und behauptete sich mit 4:51,21 Minuten auf Platz eins der Hessischen Bestenliste der A-Jugendlichen. "In der nächsten Saison soll erst mal das Abitur unter Dach und Fach gebracht werden und dann schauen wir weiter", so Nicola.
Versöhnlicher Saisonabschluss
Im vergangenen Jahr hatten Katharina Grohmann, Natascha Schmitt und Simret Restle in Regensburg bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 Kilometer überraschend die Goldmedaille bei den Juniorinnen geholt. In dieser Saison sollte diese Medaille verteidigt werden, jedoch musste Natascha Schmitt aufgrund ihrer Stressfraktur im Vorfeld passen. Zudem stand auch lange Zeit nicht fest, ob Katharina Heinig und Katharina Grohmann an den Start gehen könnten. Doch die Mädels wollten es am Ende der Saison nochmal wissen. Nach vier harten Runden durch die Mannheimer Straßen durften sich am Ende Antina Neugebauer, Katharina Heinig und Katharina Grohmann unerwartet über den Gewinn der Goldmedaille und damit über die Titelverteidigung in der Juniorinnenmannschaftswertung freuen. Für Katharina Heinig und Antina Neugebauer stellte dies den ersten Deutschen Meistertitel dar. Neben der Goldmedaille gab es für beide Katharinas noch die Bronzemedaille gemeinsam mit Simret Restle in der Frauenwertung. Für beide Katharinas wenigstens ein kleiner Trost am Ende der Saison.
Katharina Grohmann möchte Marathon laufen
Für Katharina Grohmann lief eigentlich nichts so, wie sie es sich gewünscht hätte. "Mit Verletzungen und verschiedenen gesundheitlichen Problemen bin ich in das neue Jahr gestartet und habe es auch so wieder beendet. Immer wenn es mal bergauf zu gehen schien und die Leistungen sich im Training verbesserten, kam ein neuer Rückschlag, der mich wieder aus der Bahn warf. So bekam ich nie die Gelegenheit eine gute Form für die anstehenden Wettkämpfe aufzubauen", so die Jurastudentin. "Alle Ziele, die ich mir gesteckt hatte, wurden immer wieder zu Nichte gemacht. Selbst die Herausforderung Marathon musste ich aufgrund einer Knieverletzung streichen", so Katharina. Im nächsten Jahr möchte sie verletzungsfrei zu neuen Bestzeiten laufen und den Frankfurt Marathon bewältigen.
Schweres Jahr für Antina Neugebauer
Bei Antina Neugebauer, die gemeinsam mit Katharina Heinig von der LG Fulda zur Eintracht gewechselt war, lief auch nichts nach Plan. In der Hallensaison stellten sich über 3000 Meter nicht die erhofften Erfolge ein. Anschließend litt die eine oder andere Trainingseinheit unter den Anforderungen des Abiturs. Nach einem guten Abiturzeugnis und den anstehenden Feierlichkeiten schien alles wieder in gewohnten Bahnen zu verlaufen. Das Training machte ihr wieder Spaß. Doch dann ein schwerer familiärer Schicksalsschlag, der die sympathische Läuferin in ein tiefes Loch fallen ließ. An Laufen war in dieser Zeit nicht zu denken.
Kleiner Lichtblick mit DM-Gold
"In der ersten Zeit habe ich das Laufen nur als Ausgleich und auch ein wenig zur Trauerbewältigung benutzt, da ich physisch und psychisch einfach völlig erschöpft war." Nach einigen Monaten konnte sich Antina langsam wieder aus dem tiefen Loch herausarbeiten und schöpfte neuen Mut. "Es musste ja irgendwie weitergehen. Mein Vater hätte sicherlich auch nicht gewollt, dass ich mich selbst aufgebe." So schloss sie sich am Ende der Sommersaison der Laufgruppe um Ralf Schröder an und begann langsam wieder Tritt zu finden. Bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften durfte sie sich dann gemeinsam mit den beiden Katharinas über den Gewinn der Goldmedaille freuen. Wenigstens ein kleiner Lichtblick nach so einer Saison und diesem schweren Schicksalsschlag. In der nächsten Saison möchte die Marburgerin erst mal schauen, wo sie steht und welche Strecken ihr am besten zusagen.
Natascha Schmitt
Das war 2007... (15.10.)
Das Jahr 2007 war wieder einmal ein sehr erfolgreiches für die Leichtathletik-Abteilung von Eintracht Frankfurt. Überragend natürlich die Erfolge von Hammerwerferin Betty Heidler. Im japanischen Osaka wird die 24-Jährige überraschend Weltmeisterin. Mit 74,76 Meter lässt Betty die Konkurrenz hinter sich, auch wenn es am Ende noch mal richtig knapp wird – die zweitplatzierte Kubanerin Yipsi Moreno wirft 74,74 Meter.
Kamghe Gaba hat Pech und stürzt im WM-Finale
Kamghe Gaba qualifiziert sich wie in den vergangenen vier Jahren für die 4 x 400-Meter-Staffel, die im Finale Achte wird. Ein Missgeschick – Kamghe knallt kurz nach der Staffelstab-Übergabe in den noch auf der Bahn stehenden Polen hinein – verhindert eine angestrebte bessere Platzierung. Die dritte Eintrachtlerin bei der WM ist Kathrin Klaas, die allerdings schon in der Qualifikation des Hammerwerfens mit 64,00 Meter und Gesamtrang 28 die Segel streicht. Die Eintracht ist nach der Teilnehmerzahl viertstärkster deutscher Verein bei der WM. Nach Leistungspunkten sind die Frankfurter in der Endabrechnung sogar drittbester Verein. Eine erfolgreiche WM, auf die für die Olympischen Spiele 2008 in Peking aufgebaut werden kann.
Betty Heidler, Korinna Fink, Kamghe Gaba und Kathrin Klaas international aktiv
Die Eintracht-Leichtathleten verzeichnen weitere internationale Einsätze. So wird Betty Heidler bei Europacup in München und beim Länderkampf DecaNation jeweils Zweite. Auch Korinna Fink steht in der deutschen Frauenmannschaft, die beim Europapokal in München Rang drei belegt. Die deutsche Männermannschaft wird dort mit Kamghe Gaba hauchdünn Zweiter hinter den punktgleichen Franzosen, die aber mehr Einzelsiege auf dem Konto haben. Kathrin Klaas belegt bei der Europäischen Winterwurf-Challenge Rang fünf und platziert sich beim Weltfinale in Stuttgart zum Saisonende als Sechste.
Pascal Behrenbruch holt U23-EM-Silber
Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch schafft es nach Platz fünf bei der EM 2006 in Göteborg dieses Mal nicht, sich für das Großereignis im Aktivenbereich zu qualifizieren. Die WM findet ohne ihn statt. Dafür steigert sich Pascal bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen auf 8239 Punkte und holt damit Silber.
18 Medaillen bei deutschen Meisterschaften
Bei den nationalen Titelkämpfen holen die Eintrachtler 2007 insgesamt 19 Medaillen – vier Meistertitel, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen. Die Meistertitel gewinnen Betty Heidler im Hammerwerfen, Jan Felix Knobel im Siebenkampf der A-Jugend in der Halle, die 4 x 400-Meter-Staffel der Männer mit Tilo Ruch, Sebastian Gatzka, Stefan Kuhlee und Kamghe Gaba und die Zehn-Kilometer-Mannschaft der Juniorinnen mit Katharina Heinig, Katharina Grohmann und Antina Neugebauer. Den kompletten Medaillensatz nehmen die Hammerwerferinnen aus Erfurt mit nach Hause – neben Meisterin Betty Heidler stehen Kathrin Klaas (Silber) und Andrea Bunjes (Bronze) auf dem Treppchen.
Simret Restle ist erfolgreichste Medaillensammlerin
Erfolgreichste Medaillensammlerin ist erneut Simret Restle mit drei Silber- und drei Bronzemedaillen. Die Silbermedaillen erläuft sich Simret bei den Deutschen Crossmeisterschaften, über 5000 Meter auf der Bahn und über zehn Kilometer auf der Straße. Bronze gibt es für sie bei den Meisterschaften über 10.000 Meter und mit der Cross-Mannschaft der Frauen gemeinsam mit Natascha Schmitt und Nicola Berz sowie der Zehn-Kilometer-Mannschaft gemeinsam mit Katharina Heinig und Katharina Grohmann. Zusammen mit Antina Neugebauer holen die beiden Katharinas Silber mit der Zehn-Kilometer-Juniorinnen-Mannschaft.
Erste DM-Einzelmedaille für Natascha Schmitt
Natascha Schmitt gewinnt bei den Crossmeisterschaften mit der Juniorinnenmannschaft, der neben Nicola Berz noch Svenja Wiedmann angehört noch Silber. Auch bei den 10.000 Meter-Meisterschaften überrascht Natascha Schmitt mit Silber und ihrer ersten DM-Einzelmedaille. Weitere Silbermedaillen erringen Katharina Heinig über 1500 Meter der Jugend in der Halle, Xenia Atschkinadze bei den Jugendtitelkämpfen im Weitsprung im Freien und Martin Günther bei den Juniorenmeisterschaften im Hochsprung. Xenia Atschkinadze schließt Anfang September einen Ausflug zum Siebenkampf mit Mannschafts-Bronze bei den Frauen ab.
Nachwuchs top in Form
Im Schülerbereich überzeugen Aron Schreiner und Steffen Bonnmann bei den Deutschen Meisterschaften im Achtkampf. Aron belegt in der Altersklasse M14 Platz fünf, Steffen wird bei den ein Jahr älteren Jungs Achter. Beide entwickeln sich und ihre Leistungen über die Saison hinweg hervorragend und machen Hoffnung darauf, die Frankfurter Mehrkampftradition der letzten Jahre im Nachwuchsbereich fortsetzen zu können. Beim nationalen Endkampf in den Mannschaftswettkämpfen DSMM und DJMM (Deutsche Schüler- bzw. Jugend-Mannschaftsmeisterschaften) starten erstmals seit Jahren zwei Mannschaften der LG Eintracht Frankfurt. Die Schüler belegen einen tollen fünften Platz , die männliche Jugend wird Siebter. Mit ein wenig Glück wären sogar noch bessere Platzierungen möglich gewesen.
Bettina Schardt
Heidler und Gaba bei Außenminister Frank-Walter Steinmeier
(12.10.)
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat den Organisatoren der 12. Leichtathletik-WM 2009 in Berlin die Unterstützung des Auswärtigen Amtes zugesagt. "Wir wollen gute Gastgeber sein und in der ganzen Welt die Vorfreude auf das Ereignis wecken", so Steinmeier bei einem Treffen mit Clemens Prokop, dem Präsidenten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und Top-Athleten.
Betty übergibt Staffelstäbe an den Außenminister
Gleichzeitig wird der Bundesaußenminister bei seinen Auslandsreisen in den kommenden Jahren für das Sportereignis in Berlin werben. Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler und 400-Meter-Läufer Kamghe Gaba übergaben Steinmeier Staffelstäbe in den Landesfarben Deutschlands und denen der USA, dem nächsten Besuchsland des Minister. Fortan wird der Minister in den Ländern, die er besucht, Staffelstäbe in den Farben Deutschlands und des jeweiligen Gastlands übergeben. Die ideelle Unterstützung durch den Außenminister und die deutschen Botschaften sei genauso wichtig wie die materielle Unterstützung, so DLV-Präsident Prokop.
Auswärtiges Amt unterstützt internationale Trainingslager
Das Auswärtige Amt kofinanziert im Rahmen seiner Sportförderung die internationalen Trainingslager. In Stützpunkten und Sportschulen in ganz Deutschland können sich Athleten wirtschaftlich schwächer gestellter Verbände der IAAF (International Association of Athletics Federations) auf das Sportereignis vorbereiten. Der Dachverband IAAF umfasst 212 nationale Mitgliedsorganisationen. Etwa 50 der Mitgliedsorganisationen sind wirtschaftlich schwächer gestellt.
Nummer acht in Europa (12.10.)
Betty Heidler belegt bei der Wahl zu Europas Leichtathleten des Jahres 2007 Rang acht. Es gewinnt die kroatische Hochspringerin Blanca Vlasic vor Schwedens Siebenkampfstar Carolina Klüft und der russischen Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Isinbayeva.
Platz fünf und sieben beim DMM-Endkampf (26.09)
Die männlichen Nachwuchsmannschaften der LG Eintracht Frankfurt haben zum Saisonende bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Lage Platz fünf (Schüler) und sieben (Jugend) belegt. Damit haben die Jungs für einen tollen Saisonabschluss gesorgt.
Platz fünf für die A-Schüler
Die A-Schüler sammelten auf Rang fünf insgesamt 11.640 Punkte – damit fehlten nur 236 Zähler zum Bronzeplatz. Es siegten die jungen Sportler aus Leverkusen mit 12.130 Punkten vor dem LAC Berlin (12.024 Punkte) und der MTG Mannheim (11.876 Punkte). Besonders herausragend in der Frankfurter Mannschaft waren einmal mehr Aron Schreiner und Steffen Bonnmann.
Aron Schreiner mit zwei Bestleistungen
Aron warf den Diskus auf sehr gute 48,68 Meter. Im Stabhochsprung steigerten sich Aron und Steffen auf 3,60 Meter. Steffen lag über 80 Meter Hürden auf Kurs Super-Zeit, als er an der letzten Hürde hängen blieb und in immer noch sehr guten 11,14 Sekunden ins Ziel kam. Über 1000 Meter liefen Yannik Stenzel (2:47,23 Minuten) und Steffen Sander (2:49,68 Minuten) zu neuen Bestzeiten. Im Hochsprung überquerte Steffen Bonnmann 1,72 Meter, m Weitsprung kam Luigi Lunati mit 5,69 Meter knapp an seine Bestleistung heran und mit dem Speer erzielte Dennis Maier 42,78 Meter.
A-Jugend wird Siebter
Bei der männlichen Jugend A ging es auch sehr eng zu. Am Ende fehlten den Frankfurter Jugendlichen als Siebten mit 15.545 Punkten 315 Punkte zu Platz zwei. Sieger wurde auch hier der TSV Bayer Leverkusen (16.645 Punkte), die Uerdinger hatten als Zweite 15.860 Punkte gesammelt. Die Frankfurter mussten dabei auf Jan Felix Knobel (Kursfahrt) und Richard Seitz (krank) verzichten, wodurch sie viele Punkte einbüßten.
Mario Labisch stark mit Kugel und Diskus
So gingen die besten Leistungen auf das Konto des B-Jugendlichen Mario Labisch, der die Kugel 16,45 Meter stieß und den Diskus auf 42,16 Meter warf. Tristan Borcher sprang 1,96 Meter hoch. Aaron Heid sprintete die 100 Meter in 11,29 Sekunden und Nabil el Moussaoui lief die 1000 Meter in 2:34,94 Minuten. Marc-John Dombrowski rannte über 400 Meter 49,38 Sekunden. Rainer Groh sprang 6,70 Meter weit und Thomas John absolvierte die 3000 Meter in 9:01,27 Minuten.
Bettina Schardt
Platz sechs beim Weltfinale für Kathrin Klaas (26.09.)
Kathrin Klaas ist beim Weltfinale der Leichtathleten in Stuttgart Sechste geworden. Mit 69,00 Meter zeigte sie zum Saisonende noch einmal eine gute Leistung. Es siegte die kubanische WM-Zweite Yipsi Moreno mit 73,76 Meter vor der Kroatin Ivana Brkljacic (73,22 Meter). Weltmeisterin Betty Heidler war nicht am Start. Sie hat ihre Saison schon beendet.
Bettina Schardt
Gold, Silber und Bronze bei 10 Kilometer-Meisterschaften
(16.09)
Mit dem kompletten Medaillensatz kehrten die Läuferinnen der LG Eintracht Frankfurt von den Deutschen Meisterschaften im Straßenlauf in Mannheim zurück. Simret Restle lief zu Silber bei den Frauen. Über zehn Kilometer musste sie in 33:46 Minuten nur Irina Mikitenko (32:34 Minuten) den Vortritt lassen. Mit drei Sekunden Vorsprung konnte Simret die WM-Marathon-Teilnehmerin Susanne Hahn auf den dritten Platz verweisen.
Unerwartetes Juniorinnen-Gold
Einen unerwarteten Meistertitel konnten die Juniorinnen mit der Mannschaft bejubeln. Angeführt von der noch der A-Jugend angehörenden Katharina Heinig, die in 36:15 Minuten Fünfte bei den Juniorinnen wurde, kam die Mannschaft der LG Eintracht Frankfurt auf 1:58:32 Stunden. Die zweitplatzierten jungen Damen aus Essen benötigten knapp drei Minuten länger.
Katharina Grohmann und Antina Neugebauer kämpfen für die Mannschaft
Katharina Grohmann lief in 40:20 Minuten als 16. der Juniorinnenwertung durchs Ziel, Antina Neugebauer kämpfte sich in 41:56 Minuten als 21. ins Ziel. Beide Mädchen gaben nach längerer Trainingspause alles für die Mannschaft und wurden so mit dem Meistertitel belohnt. Die eigentlich stärker eingeschätzten Kölnerinnen brachten keine komplette Mannschaft ins Ziel – dort musste eine Läuferin aussteigen. Der Ausfall der verletzten Natascha Schmitt konnte bei den Frankfurterinnen gut kompensiert werden.
Bronze in der Frauen-Mannschaft
In der Mannschaftswertung der Frauen belegten Simret Restle, Katharina Heinig (16.) und Katharina Grohmann (48.) überraschend in 1:50:22 Stunden Rang drei und wurden mit der Bronzemedaille dekoriert.
Bettina Schardt
Mannschafts-Bronze für Mehrkämpferinnen (09.09.)
Die Frankfurter Siebenkämpferinnen haben bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Vaterstetten Bronze mit der Mannschaft geholt. Mit 14.576 Punkten mussten die Damen der LG Eintracht Frankfurt nur die Kölnerinnen (14.980 Punkte) und die Leverkusenerinnen (14.654 Punkte) vorbei lassen. Silke Bachmann, Xenia Atschkinadze, Nicola Herrlitz und Katharina Schmäh jubelten gemeinsam über den dritten Platz.
Platz fünf für Silke Bachmann bei den Frauen
Beste Frankfurterin war Silke Bachmann, die mit 5374 Punkten auf Platz fünf bei den Frauen landete. Silke begann ihren Mehrkampf mit 14,94 Sekunden über 100 Meter Hürden, 1,69 Meter im Hochsprung folgten, danach stieß sie die Kugel auf 11,65 Meter ehe zum Abschluss des ersten Tages die Uhr nach 200 Metern bei 26,21 Sekunden stehen blieb. Mit 5,64 Meter startete Silke in den zweiten Tag und warf den Speer auf 45,02 Meter ehe 2:24,77 Minuten den Siebenkampf beschlossen.
Xenia Atschkinadze wird Fünfte bei den Juniorinnen
Weitspringerin Xenia Atschkinadze stellte sich in Vaterstetten in den Dienst der Mannschaft und belegte im Juniorinnen-Wettbewerb mit 4723 Punkten Rang fünf. Ihre besten Einzelleistungen hatte Xenia mit 25,41 Sekunden über 200 Meter, 5,71 Meter im Weitsprung und starken 39,41 Meter im Speerwerfen.
Nicola Herrlitz auf Rang sieben
Nicola Herrlitz wurde mit 4479 Punkten Siebte bei den Juniorinnen. Ihre besten Ergebnisse zeigte sie im Weitsprung mit 5,17 Meter und im Speerwerfen mit 40,50 Meter. Ersatzfrau Katharina Schmäh wurde mit 3773 Punkten Zwanzigste und hatte mit 1,63 Meter im Hochsprung ihr bestes Resultat.
Bettina Schardt
Betty Heidler Zweite bei DecaNation (09.09.)
Die deutsche Nationalmannschaft hat beim Länderkampf "DecaNation" in Paris den Gesamtsieg knapp verpasst. Am Ende fehlten der DLV-Mannschaft mit 102 Punkten zwei Zähler auf Gastgeber Frankreich. Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler belegte mit 69,84 Meter Rang zwei hinter der Russin Gulfiya Khanafeyeva (70,15 Meter).
Martin Günther Nachwuchs-Zweiter in Eberstadt
Im Nachwuchs-Wettbewerb des Hochsprungmeetings in Eberstadt belegte Martin Günther mit 2,16 Meter Rang zwei hinter dem Kanadier Michael Mason, der 2,22 Meter überquerte.
Bettina Schardt
Eintracht Bestenliste 2007 (08.09)
Die aktuelle Eintracht-Bestenliste ist online! Bitte lesen, korrigieren oder ergänzen und - bitte mailt immer aktuelle Wettkampfergebnisse, damit wir auch die Bestenliste aktuell halten können.
Die aktuelle Bestenliste 2007 (Stand 9. September) als pdf
Korrekturen bitte mailen an: eintracht-leichtathletik@online.de
Kamghe Gaba stürzt im WM-Finale (02.09)
Kamghe Gaba läuft bei der WM in Osaka mit der 4 x 400-Meter-Staffel auf Rang acht. Eine bessere Platzierung verpassten die deutschen Männer durch einen Sturz Kamghe Gabas beim Wechsel. Ingo Schultz hatte die deutsche Staffel als Startläufer auf Platz fünf gebracht. Simon Kirch konnte diesen Platz halten und erwehrte sich gegen die Briten. Doch der nächste Wechsel auf Kamghe Gaba endete unglücklich.
In den Polen "reingescheppert"
"Keine Ahnung, was da passiert ist. Ich hab zugesehen, dass ich das Holz kriege. Dann hat da der Pole gestanden und es hat gescheppert", so die Situation aus Sicht Kamghe Gabas direkt nach dem Rennen. Irgendwie war der Läufer aus den Bahamas im Wechselbereich stehen geblieben, so konnte auch der Pole keinen Platz machen und Kamghe "schepperte" als er sich von der Staffelstab-Übergabe wieder nach vorne drehte in den Polen rein und stürzte.
Nur noch Platz acht möglich
Er rappelte sich dann wieder auf und absolvierte seine 400-Meter-Strecke. Doch die deutsche Staffel war auf Rang acht zurück gefallen. Bastian Swillims konnte als Schlussläufer das „Holz“ nur noch ins Ziel bringen. Eine bessere Platzierung war nicht mehr drin. In 3:07,40 Minuten beendete die Staffel ihr WM-Finale.
Bettina Schardt
Kamghe Gaba im WM-Finale der Staffeln (01.09.)
Kamghe Gaba steht mit der 4 x 400-Meter-Staffel im WM-Finale von Osaka. Die deutsche Staffel qualifizierte sich als Zweite ihres Vorlaufes in 3:02,21 Minuten hinter den USA (3:01,46 Minuten) für den Endlauf. Im anderen Vorlauf waren weitere vier Staffeln schneller als die deutschen Männer. Allen voran die Bahamas (3:00,37 Minuten) und die Jamaikaner (3:00,99 Minuten).
Platz sechs + X als Ziel fürs Finale
Die deutsche Staffel lief mit Ingo Schultz am Start, der übergab auf Kamghe Gaba, an dritter Position übernahm Simon Kirch den Staffelstab und Bastian Swillims brachte das "Holz" schließlich ins Ziel. Der sechste Platz ist auch das Ziel fürs Finale. "Am liebsten würden wir die Leiter aber nach oben klettern", sagte Kamghe Gaba, der selbst bei seiner Stabübernahme von Ingo Schultz etwas patzte und dort noch das ein oder andere herausholbare Zehntel sieht.
Bettina Schardt aus Osaka
Betty Heidler ist Weltmeisterin! (30.08.)
Betty Heidler hat Nerven bewiesen und im Hammerwurf-Finale der Weltmeisterschaften in Osaka die Weltelite besiegt. Nach einem ersten weiten, aber ungültigen Versuch, schleuderte sie den Hammer im zweiten Durchgang auf 74,76 Meter. Da konnte sie noch nicht ahnen, dass diese Weite schon zu Gold reichen würde. "Ich hatte schon das Gefühl, dass es für eine Medaille reichen wird", sagte sie nach dem Wettkampf in der Mixed Zone des Nagai-Stadions.
Einfach nur Spaß haben
Bettys Rezept für den Wettkampf war ein einfaches, aber nicht leicht umzusetzen: "Ich wollte einfach Spaß haben, und den hatte ich." Motiviert von der Goldmedaille durch Diskuswerferin Franka Dietzsch war sie positiv in den Wettkampf gegangen. "Franka war ein Vorbild für mich. Wenn Franka gewinnt und ich auch, wird das heute Abend eine nette Runde, hab ich mir gedacht."
Zwei starke Gegnerinnen bleiben im Vorkampf auf der Strecke
Der Wettbewerb entwickelte sich auf den vorderen Plätzen spannend. Nach dem ersten Versuch führte die Polin Kamila Skolimowska mit 73,75 Meter, ehe Betty mit ihrem zweiten Wurf die Spitze übernahm. Die Chinesin Wenxiu Zhang warf sich im zweiten Durchgang mit 73,11 Meter auf Rang drei. Die ersten Überraschungen gab es nach Ende des Vorkampfs: Die Russin Gulfiya Khanafeyeva (Bestleistung 77,36 Meter) scheiterte als Zehnte mit 69,08 Meter ebenso wie die Qualifikationsbeste Ivana Brkljacic (Bestleistung 75,08 Meter) als Elfte mit 68,16 Meter am Einzug in den Endkampf der besten acht Werferinnen.
Fotos aus Osaka gibt es hier:
http://picasaweb.google.de/Fliegerle/LeichtathletikWMOsaka2007
Zwei 74er im vierten Versuch
Im vierten Versuch schob sich die Kubanische Ex-Weltmeisterin Ypsi Moreno mit 74,33 Meter von Rang vier (72,84 Meter) nach vorne auf Platz zwei. Wenxiu Zhang erzielte 74,21 Meter und war wieder Dritte. Die polnische Olympiasiegerin Skolimowska fiel auf Rang vier zurück. Bettys Hammer landete im vierten Durchgang bei 73,73 Meter.
Gerrangel um die Medaillen
Auf den Plätzen zwei und drei ging es dann weiter hin und her. Die Chinesin steigerte sich im fünften Versuch auf 74,39 Meter und war vorrübergehend Zweite, ehe die Kubanerin Moreno ihren letzten Wurf auf 74,74 Meter fliegen ließ. Betty rettete zwei Zentimeter Vorsprung "ins Ziel" und war danach völlig glücklich: "Als ich gesehen habe, wo der Wurf von Ypsi runter kam, dachte ich, ich bin Zweite. Ich habe nur gehofft, dass mit ihrer Weite Platz zwei aufleuchtet."
Bettina Schardt aus Osaka
Interview mit Weltmeisterin Betty Heidler (30.08.)
Betty Heidler hat bei den Weltmeisterschaften in Osaka überraschend die Goldmedaille gewonnen. Mit 74,76 Meter lag sie am Ende hauchdünne zwei Zentimeter vor der Kubanerin Ypsi Moreno. Überglücklich sprach sie in der Mixed Zone über den Wettkampf, der sie zur Weltmeisterin machte.
Betty Heidler ist Weltmeisterin
Betty Heidler, herzlichen Glückwunsch! Wie geht es Dir?
Erster Platz, was will man mehr? Ich genieße es einfach. Ich wollte Spaß haben und den hatte ich. Ich wollte weit werfen. An eine Platzierung habe ich nicht gedacht. Ich war vor allem auch lockerer als letztes Jahr bei der EM. Die letzten Trainingseinheiten waren gut und ich wusste, was ich drauf habe.
War die Goldmedaille von Franka Dietzsch ein Vorbild für Dich?
Ja, das hat mich motiviert. Wenn Franka gewinnt und ich auch gewinne, wird das eine gute Runde heute Abend, hab ich mir gedacht ;-)
Wie hast Du Deinen zweiten Versuch mit 74,76 Meter eingeschätzt?
Ich hatte schon das Gefühl, dass es reicht für eine Medaille.
Fotos aus Osaka gibt es hier:
http://picasaweb.google.de/Fliegerle/LeichtathletikWMOsaka2007
Was hast Du gedacht, als Ypsi Moreno ihren letzten Wurf gemacht hat?
Als ich gesehen habe, wo der Wurf runter kam, dachte ich, ich bin Zweite. Ich habe nur gehofft, dass mit ihrer Weite Platz zwei aufleuchtet.
Überrascht Dich das Ergebnis?
Ich bin schon überrascht, dass die Russinnen ohne Medaille geblieben sind. Dass die Kroatin mit der besten Qualifikationsweite schon im Vorkampf raus geflogen ist, war auch überraschend. Aber es gab sicher auch nicht viele, die mich als Gold-Kandidatin gesehen haben.
Wie wirst Du den Abend verbringen?
Ich denke, wir gehen jetzt bestimmt japanisch essen. Ich mag Japan, ich genieße das Land und die Menschen und ich mag Sushi.
Wie sehen jetzt Deine Ziele für die nächsten beiden Jahre mit Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften in Deiner Heimatstadt Berlin aus?
Für mich ist beides gleich wichtig – Olympische Spiele und WM zuhause. Wichtig wird sein, auf dem Boden zu bleiben. Die Bestleistung soll sich steigern, Richtung 80 Meter soll es in den nächsten Jahren gehen. Für die WM zuhause bin ich ja als Titelverteidigerin jetzt schon qualifiziert. Das ist toll.
aufgezeichnet von Bettina Schardt
Betty Heidler steht im WM-Finale (28.08.)
Hammerwerferin Betty Heidler hat bei der WM in Osaka das Finale erreicht. Nach einem ersten ungültigen Wurf, schaffte sie mit 72,27 Meter im zweiten Versuch der Qualifikation sicher die Qualifikationsweite von 71 Meter und den Sprung unter die besten Zwölf. Nur Ivana Brkljacic (Kroatien) mit 74,69 Meter und Ypsi Moreno (72,87 Meter) warfen weiter. Kathrin Klaas verpasste nach zwei ungültigen Würfen mit 64,00 Meter als Gesamt-28. den Einzug ins Finale deutlich.
Betty, herzlichen Glückwunsch zum Finaleinzug. Wie bist Du in den Wettkampf reingegangen?
Ich habe mich sicher gefühlt. Ich hatte eine gute Grundspannung. Die Aufregung war nicht so schlimm wie bei den Deutschen Meisterschaften.
Der erste Versuch war ungültig – Du hast den Hammer links ans Gitter geknallt. Wie hast Du darauf reagiert?
Ich habe mich im Ring ein wenig umgestellt. Etwas nach rechts, damit der nächste Wurf sicher in den Sektor geht.
Fotos aus Osaka gibt es hier:
http://picasaweb.google.de/Fliegerle/LeichtathletikWMOsaka2007
Wie groß ist die Erleichterung?
Die Erleichterung ist schon groß. Man muss die 71 Meter halt erst mal werfen.
Wie war der 72er?
Der Wurf war ganz schnell rum. Es war komisch. Ich war noch beim Eingang und schon war der Versuch rum.
Wie ist der Ring?
Der Ring ist schon stumpfer als sonst. Aber ich bin nicht jemand, der nur im schnellen Ring drehen kann. Ich komme mit diesem Ring gut klar. Ich ziehe schnellere Schuhe mit einer glatteren Sohle an.
Die Qualifikation war – zumindest in der ersten Gruppe – ziemlich schwach. Kann man daraus etwas fürs Finale ableiten?
Bei den Männern war es auch eine schwache Quali und dann ein starkes Finale. Da bekommt man keine Aufschlüsse für das Finale.
Wie sehen Deine Ziele für das Finale aus?
Ich konzentriere mich darauf, Bestleistung (das wären 76,55 Meter) oder Saisonbestleistung (das wären 75,77 Meter) zu werfen. Ich mache mir keinen Kopf darüber, wo ich damit landen könnte. Aber die ersten Acht sind schon das Ziel.
Wie verbringst Du jetzt die nächsten zwei Tage bis zum Finale am Donnerstag Abend?
Heute Nachmittag und morgen Vormittag trainiere ich noch mal, morgen Nachmittag gehen wir vielleicht irgendwo Kaffee trinken. Am Donnerstag morgen werde ich mich leicht bewegen und dann steht schon das Finale an.
Wie kommst Du mit dem Klima klar?
Es ist schon warm, aber mir nicht unangenehm.
Wie ist die Stimmung in der deutschen Mannschaft, unter den deutschen Werfern?
Die Stimmung ist richtig gut. Besonders in Shibetsu im Trainingslager war es klasse. Wir Werfer waren zusammen in einem Hotel und haben jeden Abend zusammen gesessen und viel Spaß gehabt.
Viel Erfolg am Donnerstag im Finale!
aufgezeichnet von Bettina Schardt
Junioren-DM-Silber für Martin Günther (27.08.)
Martin Günther hat bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Hannover Silber im Hochsprung gewonnen. Mit im dritten Versuch übersprungenen 2,14 Meter lag er hinter Benjamin Lauckner aus Chemnitz, der 2,20 Meter übersprang. Die Hammerwerferin Kristin Steinert steigerte sich auf die neue Bestleistung von 59,66 Meter und verpasste als Vierte nur knapp eine Medaille. Katrin Falter belegte mit 57,34 Meter Rang sechs. Ebenfalls Vierter wurde Nico Bayer im Dreisprung mit 14,69 Meter.
Bettina Schardt
Fotos von der Leichtathletik-WM in Osaka (21.08.)
Am Samstag geht die Leichtathletik-WM in Osaka los. Jetzt gibt es schon mal die ersten Fotos aus Japan zu sehen. Einfach auf diesen Link klicken:
http://picasaweb.google.de/Fliegerle/LeichtathletikWMOsaka2007
Viel Spaß beim Anschauen und Daumen drücken für unsere Sportler!
Bettina Schardt
Restle, Bunjes und Günther holen SLV-Titel (21.08.)
Mit fünf Titeln, drei Silber- und einer Bronzemedaille waren die Eintracht-Athleten bei den Süddeutschen Meisterschaften in Saarbrücken recht erfolgreich. Simret Restle gewann gleich zwei Titel: Über 1500 Meter war sie in 4:29,69 Minuten die Schnellste, über 3000 Meter Hindernis holte sie in 10:17,16 Minuten den Titel. Andrea Bunjes konnte im Hammerwerfen ihren Titel mit 66,70 Meter verteidigen. Heinrich Seitz siegte im Diskuswerfen mit 59,61 Meter und Martin Günther war im Hochsprung mit 2,07 Meter der Beste.
Silber für Tina Klein und Nico Bayer
Tina Klein lief über 100 Meter Hürden in 14,15 Sekunden (Vorlauf 13,99 Sekunden) zu Silber. Ebenfalls Silber holten Nico Bayer im Dreisprung mit 15,07 Meter und Sebastian Gatzka in 47,41 Sekunden über 400 Meter. Siebenkämpferin Silke Bachmann holte im Speerwerfen mit 48,42 Meter Bronze.
Stefan Kuhlee auf Rang vier
Stefan Kuhlee lief über 100 Meter in 10,67 Sekunden als Vierter ins Ziel. Fünfte wurde Kristin Steinert im Hammerwerfen mit 57,75 Meter vor Katrin Falter, die auf 52,76 Meter kam. Weitere sechste Plätze holten Silke Bachmann im Weitsprung (5,83 Meter) und der A-Jugendliche Rainer Groh, der im Weitsprung der Männer 7,05 Meter erzielte.
Bronze für Lisa Hübner
In der B-Jugend gewann Lisa Hübner über 400 Meter in 57,93 Sekunden Bronze. Christiane Wend steigerte sich mit dem Hammer auf 40,54 Meter und wurde Sechster. Marc-John Dombrowski belegte über 400 Meter in 51,31 Sekunden Platz acht.
Bettina Schardt
Schreiner und Bonnmann überzeugen bei den Mehrkampf-DM
(14.08.)
Aron Schreiner und Steffen Bonnmann sorgten bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Mehrkampf in Lage/Westfalen für hervorragende Ergebnisse. Beide konnten im Achtkampf ihre Bestleistung steigern und belegten die Plätze fünf (Aron) und acht (Steffen).
Aron Schreiner auf Platz fünf
Aron Schreiner ging bei den Schülern M14 an den Start und gehörte zum Medaillenkandidatenkreis. Dass es am Ende nicht ganz zu Edelmetall reichte, konnte Aron verschmerzen – lieferte er doch bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften einen tollen Wettkampf mit nur wenigen Schwächen ab. Über 80 Meter Hürden lief Aron 11,86 Sekunden, im Weitsprung fehlten bei schwierigen Windbedingungen mit 5,53 Meter einige Zentimeter zur erhofften Weite. Dafür gab es im Kugelstoßen mit 12,50 Meter und im Hochsprung mit 1,60 Meter neue Bestleistungen. Im Stabhochsprung stellte Aron mit 3,50 Meter seine Bestleistung ein, im Diskuswerfen zeigte er sich mit 46,10 Meter deutlich verbessert. Der Speer landete 37,51 Meter und die 1000 Meter absolvierte der 14-Jährige in 3:22,13 Minuten. Damit standen am Ende 4479 Punkte und besagter fünfter Platz zu Buche. Eine Verbesserung der Bestleistung um zehn Punkte.
Steffen Bonnmann mit toller Bestleistung
Bei den ein Jahr älteren Schülern M15 zeigte sich Steffen Bonnmann auf den Punkt genau fit und technisch verbessert. Seine Bestleistung im Achtkampf konnte er um 150 Punkte auf 4740 Zähler steigern. Über 80 Meter Hürden verbesserte sich Steffen auf hervorragende 11,03 Sekunden. Im Weitsprung landete er bei 5,92 Meter, die Kugel stieß er auf 13,72 Meter. Im Hochsprung musste er nach einer Fersenprellung in den letzten Wochen mit 1,64 Meter zur Bestleistung (1,82 Meter) einige Einbußen hin nehmen. Dafür flog der Diskus auf die neue Bestleistung von 43,35 Meter. Auch im Stabhochsprung verbuchte Steffen mit 3,50 Meter eine neue Besthöhe, ebenso im Speerwerfen mit 41,10 Meter. Gute 2:59,86 Minuten über 1000 Meter rundeten einen beeindruckenden Achtkampf ab. Steffen Sander belegte im Blockwettkampf Lauf mit 2480 Punkten Rang 40.
Bettina Schardt
WM-Starter fit für Japan (13.08.)
Am Wochenende fanden in Leverkusen und Wattenscheid die beiden letzten WM-Tests der DLV-Nationalmannschaft vor der Abreise nach Japan statt. Dabei setzte sich besonders Hammerwerferin Betty Heidler gut in Szene. Die 23-Jährige warf in Leverkusen 73,94 Meter und zeigte sich damit kurz nach dem Trainingslager auf dem Herzogenhorn in guter Verfassung. Sie absolvierte nur die ersten drei Versuche und simulierte damit gleich die Qualifikation bei der WM. Andrea Bunjes kam überraschend auf Rang zwei – sie warf 69,67 Meter. Dritte wurde WM-Starterin Kathrin Klaas, die bei 65,92 Meter hängen blieb und vor allem mit ungültigen Versuchen kämpfte. Ähnlich ging des der dritten WM-Fahrerin Susanne Keil, die nur 63,85 Meter erzielte.
Kamghe Gaba Zweiter über 200 Meter
Über 200 Meter zeigten die 400-Meter-Läufer in Wattenscheid, wie schnell sie über die halbe Distanz sind. Kamghe Gaba wurde hier Zweiter hinter Ingo Schultz. Schultz lief 20,95 Sekunden, Kamghe kam auf 21,16 Sekunden vor Bastian Swillims (21,25 Sekunden) und Simon Kirch (21,33 Sekunden). Gemeinsam liefen sie in der Reihenfolge Kirch, Swillims, Gaba und Schultz 3:03,71 Minuten über 4 x 400-Meter.
Korinna Fink verpasst WM-Ticket
Korinna Fink wurde über 400 Meter bei den Frauen in 54,82 Sekunden nur Siebte und Letzte. Da ihre direkten Konkurrentinnen um einen WM-Staffelplatz Janina Lindenberg (53,58 Sekunden) und Jana Neubert (54,13 Sekunden) deutlich schneller waren, dürfte Korinna damit ihre letzte WM-Chance verspielt haben.
Simret Restle mit schnellen 1500 Meter
Simret Restle lief über 1500 Meter in Leverkusen eine neue Bestzeit. Die Uhren blieben bei 4:16,07 Minuten stehen, damit wurde sie Zehnte. In der deutschen Jahresbestenliste verbesserte sie sich auf Platz drei. Martin Günther übersprang in Wattenscheid 2,14 Meter und belegte Rang acht, Sophia Sagonas wurde in Leverkusen mit 1,78 Meter Dritte.
Jan Felix Knobel mit zwei Bestweiten
Zehnkämpfer Jan Felix Knobel überzeugte in Mörfelden vor allem in den Würfen. Den Männer-Speer beförderte Jan Felix auf die neue persönliche Bestweite von 66,15 Meter – das ist über ein Meter mehr als vorher. Auch der A-Jugend-Diskus flog mit 49,40 Meter auf eine neue Bestleistung. Die Kugel landete bei 16,02 Meter. Pascal Behrenbruch siegte bei den Männern im Speerwerfen mit 64,28 Meter und im Kugelstoßen mit 15,12 Meter. Mit dem Diskus war Heinrich Seitz mit 58,08 Meter der Beste, Pascal wurde mit 46,75 Meter Zweiter, der A-Jugendliche Richard Seitz belegte mit dem Männerdiskus Rang drei mit 43,63 Meter.
Bettina Schardt
Hammerwurf-Weltrekordlerin gedopt (09.08.)
Der russischen Hammerwurf-Weltrekordlerin Tatjana Lysenko und ihrer Kollegin Yekaterina Khoroshikh droht eine zweijährige Wettkampfsperre. Nach einer positiven A-Probe haben die beiden auf die Öffnung der B-Probe verzichtet. Damit steigen die Chancen von Betty Heidler und Kathrin Klaas bei der WM in Osaka. Betty liegt jetzt in der Weltrangliste auf Platz fünf, Kathrin rutscht auf Rang neun vor.
Bettina Schardt
Xenia Atschkinadze holt DJM-Silber (06.08.)
Xenia Atschkinadze überzeugte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm mit der Silbermedaille im Weitsprung. Die 18-Jährige sprang 6,21 Meter und musste sich der neuen Meisterin Melanie Bauschke nur geschlagen geben, weil Melanies zweitbester Versuch mit 6,15 Meter weiter als Xenias zweitbeste Weite (6,06 Meter) war. Ein großer Erfolg für Xenia, die in der deutschen Jugendbestenliste auf Rang vier liegt.
Lisa Hübner schnell über die Stadionrunde
Eine herausragende Leistung zeigte auch Lisa Hübner bei der weiblichen Jugend B über 400 Meter. In 59,35 Sekunden kam Lisa als 16. und letzte in den B-Endlauf. Dort pulverisierte sie ihre bisherige Bestzeit und gewann in 57,09 Sekunden den B-Endlauf. Das bedeutet in der inoffiziellen Endabrechnung Rang neun. Im A-Endlauf waren nur fünf Mädchen schneller als Lisa!
Richard Seitz verpasst den Endkampf
Richard Seitz verpasste im Diskuswerfen der männlichen Jugend A mit 48,42 Meter den Endkampf der besten Acht um einen Meter. Jan Felix Knobel startete im Speerwerfen und landete mit 58,96 Meter auf Platz elf. Tristan Borchert sprang im Hochsprung mit 1,99 Meter auf Rang zehn. Rainer Groh landete im Weitsprung bei 6,81 Meter und wurde damit 14.
Schnelle Schülerinnen
Die 4 x 100-Meter-Staffel der weiblichen Jugend B lief mit Valerie Groh und den A-Schülerinnen Clarissa Gocke, Carina Haase und Tara Smirny in 49,49 Sekunden im B-Finale. Damit belegten die Mädchen Platz fünf im B-Finale – insgesamt Rang 13. Im Vorlauf waren sie 49,36 Sekunden gesprintet. Die Staffel der weiblichen Jugend A mit Natalie Groh, Lisa Hübner, Nicola Herrlitz und Xenia Atschkinadze kam nicht ins Ziel.
Aus in den Vorläufen
In den Vorläufen kam das Aus für Nabil el Moussaoui über 800 Meter in 1:56,90 Sekunden, Nicola Herrlitz in 15,10 Sekunden über 100 Meter Hürden und Aaron Heid über 100 (11,56 Sekunden) und 200 Meter (23,23 Sekunden).
Bettina Schardt
Simret Restle pulverisiert Bestzeit (02.08.)
Simret Restle hat beim Abendsportfest in Pfungstadt für einen Paukenschlag gesorgt. Sie zeigte sich von ihrem Sturz beim Hindersnislaufen vor einigen Wochen endgültig erholt und pulverisierte ihre 5000-Meter-Bestzeit. In 15:47,79 Minuten war sie 16 Sekunden schneller als bisher. Damit entriss sie auch der früheren Eintrachtlerin Irina Mikitenko den Stadionrekord in Pfungstadt.
Ziel EM-Qualifikation im Crosslauf
Simret wird nun noch bei den Süddeutschen Meisterschaften in Saarbrücken und den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Mannheim an den Start gehen, ehe sie nach einer Erholungsphase die EM-Qualifikation im Crosslauf in Angriff nimmt.
Bettina Schardt
Kathrin Klaas wird Zweite in Thessaloniki (01.08.)
Der Ausflug nach Griechenland hat sich für Kathrin Klaas gelohnt. Die Hammerwerferin belegte beim "Olympischen Meeting" in Thessaloniki den zweiten Rang. Es siegte die Olympiasiegerin von Sydney Kamila Skolimowska mit 71,20 Meter vor Kathrin, deren weitester Versuch mit 69,48 Meter gemessen wurde.
Jetzt Platz acht in der Punkterangliste
Mit diesem zweiten Platz hat Kathrin wertvolle Punkte gesammelt auf ihrem Weg auch in diesem Jahr wieder beim Weltfinale der Leichtathleten in Stuttgart (22./23. September) starten zu dürfen. Mit jetzt elf Punkten liegt Kathrin in dieser Punkteliste auf Rang acht, Betty Heidler mit 29 Punkten auf Platz vier. Erste ist Kamila Skolimowska mit 39 Punkten.
Im Trainingslager Kraft tanken
Jetzt ist Kathrin der Trainingsgruppe ins WM-Vorbereitungstrainingslager auf dem Herzogenhorn (bei Freiburg) nachgereist um sich dort den berühmten "letzten Schliff" für die WM in Osaka zu holen.
Bettina Schardt
Mehr zu Kathrin Klaas: www.shot-meets-hammer.de
Süddeutsches Gold für Natascha Schmitt (31.07.)
Die Junioren und Schüler M/W 15 der LG Eintracht Frankfurt haben bei den Süddeutschen Meisterschaften in Regensburg sechs Medaillen gewonnen. Pascal Thaler siegte im Speerwerfen der Junioren mit 63,23 Meter und Natascha Schmitt holte über 5000 Meter in 17:47,15 Minuten den Juniorinnentitel. Svenja Kern sicherte sich im Hammerwerfen der Schülerinnen W15 mit einer Steigerung auf 43,10 Meter Silber.
Bronze für Steffen Bonnmann und Yannik Stenzel
Nach Vor-, Zwischen- und Endlauf konnte sich Mehrkämpfer Steffen Bonnmann über Bronze im 80-Meter-Hürdenlauf (10,74 Sekunden) der Schüler M15 freuen. Ebenso wie Yannik Stenzel, der über 3000 Meter in 9:33,48 Minuten ins Ziel kam. Auch Tara Smirny holte Bronze über 300 Meter der Schülerinnen W15 in 41,54 Sekunden. Carina Haase wurde in 41,94 Sekunden Fünfte.
Starke Schülerinnen
Sechste Plätze belegten Tristan Borchert mit 1,95 Meter im Hochsprung der Junioren und Clarissa Gocke in 11,94 Sekunden über 80 Meter Hürden der Schülerinnen W15 und im Weitsprung mit 5,26 Meter. Vierte wurde die 4 x 100-Meter-Staffel der Schülerinnen mit Tamara Dombrowski, Clarissa Gocke, Carina Haase und Tara Smriny in 49,81 Sekunden.
Xenia Atschkinadze springt 6,08 Meter
Xenia Atschkinadze ging beim Meeting in Rhede im Weitsprung an den Start. Im Frauenwettkampf belegte die Jugendliche mit 6,08 Meter Rang fünf. Es siegte Ursula Gutowicz-Westhof mit 6,56 Meter.
Bettina Schardt
Tilo Ruch ist Deutscher Polizeimeister (26.07.)
Bei den Deutschen Polizeimeisterschaften im nordhessischen Immenhausen holten die Athleten der LG Eintracht Frankfurt vier Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Im Diskuswurf der Männer siegte Heinrich Seitz mit 58,58 Meter vor dem favorisierten aktuellen U23-Europameister Martin Wierig (56,91 Meter). Über 400 Meter knüpfte Tilo Ruch an die Leistungen der letzten Wochen an und wurde in 47,03 Sekunden Deutscher Polizeimeister. Gemeinsam mit Stefan Kuhlee siegte Tilo auch in der Schwedenstaffel des Landes Hessen in 1:54,61 Minuten. Den vierten Titel sicherte sich Ariane Friedrich mit 1,86 Meter im Hochsprung.
Dritte Medaille für Tilo Ruch
Über 200 Meter gewann Tilo Ruch seine dritte Medaille: in 21,92 Sekunden musste er sich nur Sebastian Ernst (21,62 Sekunden) geschlagen geben. Die zweite Silbermedaille für die Frankfurter holte Martin Günther im Hochsprung mit 2,15 Meter. Stefan Kuhlee gewann über 100 Meter in 11,00 Sekunden Bronze hinter den Topsprintern Ronny Ostwald (10,53 Sekunden) und Sebastian Ernst (10,74 Sekunden). Und im Speerwurf der Frauen platzierte sich Valerie Moser mit 36,39 Meter ebenfalls als Dritte.
Bettina Schardt
Drei Eintrachtler bei der WM dabei (24.07.)
Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat heute sein Aufgebot für die diesjährigen Weltmeisterschaften, die vom 25. August bis zum 2. September im japanischen Osaka ausgetragen werden, veröffentlicht. Zu den 69 nominierten Sportlern zählen auch vier Athleten der LG Eintracht Frankfurt. Betty Heidler und Kathrin Klaas im Hammerwerfen, Ariane Friedrich im Hochsprung und Kamghe Gaba in der 4 x 400-Meter-Staffel werden die deutschen Farben in Japan vertreten.
Die aktuelle Bestenliste 2007 (Stand 22. Juli) als pdf
Betty Heidler mit Endkampfchancen
Besonders Hammerwerferin Betty Heidler werden gute Endkampfchancen bei der WM eingeräumt. Mit 75,77 Meter, erzielt im Mai in Halle an der Saale, liegt die 23-Jährige auf Rang sechs der Weltjahresbestenliste. Kathrin Klaas ist mit 73,45 Meter beachtliche Elfte.
Ariane Friedrich nominiert
Ariane Friedrich ist in diesem Jahr bereits mehrfach 1,93 Meter gesprungen und wurde als Deutsche Meisterin – wieder mit 1,93 Meter- für die WM nominiert, obwohl ihr die A-Norm (1,95 Meter) fehlte. Mit dieser Höhe ist sie in der Weltjahresbestenliste 22., hat aber schon bei einigen Wettkämpfen gezeigt, dass durchaus noch ein paar Zentimeterchen drin sein können.
Kamghe Gaba in der 4 x 400-Meter-Staffel
Kamghe Gaba gehört wie in den vergangenen Jahren zur 4 x 400-Meter-Staffel des DLV, die weiter mit Bastian Swillims, Ingo Schulz, Jonas Plass und Simon Kirch an den Start geht. Mit ihrer Zeit vom Europacup in München (3:01,77 Minuten) liegen die deutschen Viertelmeiler auf Platz fünf in der bereinigten Weltbestenliste und machen Hoffnung auf den Endlauf.
Korinna Fink muss zittern
Für Korinna Fink geht das Zittern um einen Staffeleinsatz in der 4 x 400-Meter-Staffel in Japan noch ein wenig weiter. Zwar ist sie in 53,12 Sekunden in den deutschen Bestenliste die zweitbeste Läuferin, doch bei den Deutschen Meisterschaften kam sie nur als Siebte ins Ziel. Für Korinna geht es am 12. August bei der DLV-Gala in Wattenscheid darum, sich gegen Janin Lindenberg und Jana Neuberg einen der zwei verbleibenden Staffelplätze zu sichern. U23-Vizeeuropameister Pascal Behrenbruch ist auch in diesem Jahr zunächst als Ersatzmann nominiert. Wenn einer der drei nominierten Zehnkämpfer vor der WM absagt, rückt Pascal nach.
Bettina Schardt
Mehr zu Kamghe Gaba: www.kamghe-gaba.de
Mehr zu Kathrin Klaas: www.shot-meets-hammer.de
Dritter Titel für Betty Heidler (22.07.)
Drei Mal Gold, Silber und Bronze - so die Bilanz der Leichtathleten der LG Eintracht Frankfurt bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Bei zum Teil schwierigen Wetterbedingungen mit viel Regen und Wind sorgten die Frankfurter für Licht und auch einigen Schatten bei den nationalen Titelkämpfen, die zugleich die letzte Möglichkeit waren, sich für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften Ende August in Osaka zu empfehlen.
Drei Hammerwerferinnen auf dem Podium
Einen Triumph der besonderen Art feierten die Hammerwerferinnen. Betty Heidler, Kathrin Klaas und Andrea Bunjes standen am Ende gemeinsam auf dem Treppchen. Betty Heidler holte mit auch international beachtlichen 74,94 Meter ihren dritten Titel in Serie und verbesserte ihren eigenen Meisterschaftsrekord um 1,35 Meter. Kathrin Klaas zeigte sich nach Platz vier im Vorjahr auch bei Deutschen Meisterschaften gefestigt und holte mit 70,58 Meter Silber. Damit dürfte auch ihre Reise nach Japan gesichert sein. Andrea Bunjes konnte am Ende wie 2006 über Bronze jubeln. Mit 69,06 Meter fehlten ihr allerdings 44 Zentimeter zur nötigen zweiten Normerfüllung für die WM. Ob Andrea oder Susanne Keil (67,90 Meter in Erfurt), die schon mehrmals die WM-Norm geworfen hat, nach Osaka fliegen dürfen, entscheidet sich noch.
Ariane Friedrich gewinnt den Hochsprung
Den zweiten Einzeltitel sicherte Ariane Friedrich den Frankfurtern. Sie siegte in einem äußerst spannenden Hochsprungwettkampf mit 1,93 Meter vor Annett Engel (Potsdam), die ebenfalls 1,93 Meter übersprang. Nach jeweils drei Fehlversuchen über 1,95 Meter waren beide Athletinnen gleichauf gewesen, ein Stechen wurde notwendig. Ein vierter Versuch über 1,95 Meter und ein weiterer über 1,93 Meter blieben ohne Erfolg, ehe Ariane Friedrich das Stechen mit einem gelungenen Sprung über 1,91 Meter gewann. Ihre Trainingskollegin Sophia Sagonas holte mit 1,80 Meter Bronze an den Main.
Langstaffel verteidigt ihren Titel
Titel Nummer drei gewannen die Viertelmeiler in der Staffel. Tilo Ruch, Sebastian Gatzka, Stefan Kuhlee und Kamghe Gaba lieferten sich mit dem TV Wattenscheid ein äußerst spannendes Rennen, das sich erst auf der Ziellinie entschied. Schlussläufer Kamghe Gaba hielt den Wattenscheider Bastian Swillims in 3:09,08 Minuten um drei Hundertstel Sekunden in Schach. Damit verteidigte die LG Eintracht Frankfurt ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.
Kamghe Gaba holt Silber
Für Kamghe Gaba hatte es zuvor im 400-Meter-Einzelfinale zu Silber gereicht. Als Titelträger 2006 angereist, musste er am Ende dort Bastian Swillims den Vortritt lassen. Swillims siegte in 46,21 Sekunden vor Kamghe, der 46,59 Sekunden lief. Ingo Schultz kam als Dritter in 46,66 Sekunden ins Ziel. Sebastian Gatzka belegte in 47,59 Sekunden Platz sechs, Tilo Ruch wurde in 47,91 Sekunden Achter, nachdem er im Vorlauf noch in 46,95 Sekunden Saisonbestzeit gelaufen war.
Simret Restle Zweite über 5000 Meter
Über 5000 Meter lief die erfolgreichste deutsche Juniorin des letzten Jahres, Simret Restle, in 16:11,11 Minuten zu Silber bei den Frauen. Einsam an der Spitze war Sabrina Mockenhaupt (Köln), die das Rennen in 15:23,71 für sich entschied. Simret sicherte sich gegen die Marathonläuferin Melanie Kraus (Leverkusen/16:14,79 Minuten) den zweiten Platz. Bronze gewann Diskuswerfer Heinrich Seitz mit 57,65 Meter aus dem ersten Versuch. Er musste nur Meister Robert Harting (Berlin/63,79 Meter) und Michael Möllenbeck (60,42 Meter) vorbei lassen.
Pech für Korinna Fink
Martin Günther übersprang im Hochsprung 2,14 Meter und wurde damit Fünfter. Unglücklich verlief das 400-Meter-Finale der Frauen für Korinna Fink. Im Vorlauf war sie noch neue Saisonbestzeit von 53,45 Sekunden gelaufen und mit der zweitbesten Zeit ins Finale eingezogen. Doch dort ging nicht viel. In 54,29 Sekunden belegte Korinna Rang sieben. Damit ist ihre Staffelteilnahme in Osaka in Gefahr geraten. Ob allerdings überhaupt eine deutsche Staffel (fehlende Norm) nominiert wird, steht noch nicht fest. Nils Schumann stand nach langer Zeit endlich einmal wieder bei einer Deutschen Meisterschaft auf der Bahn. Doch der Olympiasieger von 2000 konnte sich nicht wie erhofft in Szene setzen und wurde am Ende in 1:49,69 Minuten Achter.
Stefan Kuhlee hauchdünn am Finale vorbei
Pech hatte Stefan Kuhlee über 200 Meter. In 21,63 Sekunden verpasste er als Neunter um zwei Hundertstel Sekunden den Einzug ins Finale der besten acht Sprinter. Über 100 Meter schied er in 10,67 Sekunden mit der insgesamt elftbesten Vorlaufzeit aus. Im Hammerwerfen belegten Kristin Steinert (55,77 Meter) und Katrin Falter (55,41 Meter) die Ränge zwölf und 13. Die 3 x 800-Meter-Staffel der weiblichen Jugend lief in der Besetzung Alisa Berger, Lisa Hübner und Nicola Berz 7:21,90 Minuten die 19. Zeit aller Staffeln.
Bettina Schardt
EM-Silber für Pascal Behrenbruch (13.07.)
Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch hat bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen/Ungarn die Silbermedaille geholt. Hinter dem wieder bärenstarken Andrei Krauchanka (Weißrussland/8492 Punkte) belegte Pascal mit neuer Bestleistung von 8239 Punkten Platz zwei. Mit neuer Bestleistung von 10,84 Sekunden startete der EM-Fünfte des vergangenen Jahres in den Zehnkampf. Mit 7,01 Meter im Weitsprung blieb er im Rahmen seiner Möglichkeiten, ehe die Kugel bei hervorragenden 16,10 Meter landete – eineinhalb Meter weiter als der zweitbeste Zehnkämpfer in Debrecen. Im Hochsprung konnte Pascal dann über 2,02 Meter und eine weitere neue Bestleistung jubeln, ehe er mit 50,40 Sekunden über 400 Meter den ersten Tag abschloss.
Bester Hürdensprinter und Speerwerfer
Über 110 Meter Hürden war Pascal wieder der beste im Feld und kam in 14,13 Sekunden fast an seine Bestzeit (14,10 Sekunden) heran. Gleiches gelang im mit dem Diskus, der auf 49,55 Meter flog. Im Stabhochsprung fehlt weiter der entscheidende Schritt nach vorne – 4,40 Meter sind nicht das, was Pascal sich vorstellt. Dafür legte er im Speer einen drauf und war mit 69,55 Meter der beste des Tages. Über 1500 Meter lief Pascal in 4:50,09 Minuten ins Ziel und freute sich über Silber.
Bettina Schardt
Mehr zu Pascal Behrebuch: www.pascal-behrenbruch.de
Betty Heidler gewinnt in Bad Köstritz (08.07.)
Betty Heidler hat das Hammerwerfen beim 13. Köstritzer Werfertag gewonnen. Mit 72,42 Meter schaffte sie als einzige Werferin eine Leistung jenseits der 70-Meter-Marke. Auf Rang zwei kam die Kubanerin Arasay Thondike (69,97 Meter) vor Kathrin Klaas, die 69,79 Meter warf und sich damit zu ihren vergangenen Wettkämpfen verbessert zeigte. Außerdem übertraf Kathrin wieder einmal die WM-Norm von 69,50 Meter.
Die aktuelle Bestenliste 2007 (Stand 8. Juli) als pdf
Sebastian Gatzka läuft 47,28 Sekunden
Beim Sportfest in Erfurt siegte Ingo Schultz über 400 Meter in starken 45,67 Sekunden. Auf Rang zwei und drei Bastian Swillims (46,07 Sekunden) und Sebastian Gatzka in 47,28 Sekunden.
Martin Günther über 2,15 Meter
Hochspringerin Ariane Friedrich übersprang im badischen Bühl mit ausgezeichnete 1,93 Meter und stellte damit ihre Saisonbesteistung ein. Es siegte die Tschechin Iva Strakova – ebenfalls 1,93 Meter – vor Ariane Friedrich. Sophia Sagonas wurde mit 1,75 Meter Achte. Martin Günther belegte im Männerwettbewerb mit 2,15 Meter Rang fünf und war damit hinter dem Überflieger der Saison Eike Onnen (Hannover/2,27 Meter) zweitbester Deutscher vor dem höhengleichen Matthias Franta (USC Mainz/2,15 Meter) und Marius Hanniske, der ebenfalls 2,15 Meter überquerte.
Bettina
Rainer Groh springt 7,22 Meter (08.07.)
Mit 28 Medaillen, davon acht goldene, kehrten die Nachwuchsleichtathleten der LG Eintracht Frankfurt von den Hessischen Meisterschaften der A-Jugend und A-Schüler in Egelsbach an den Main zurück.
Rainer Groh war der überragende Athlet der LG Eintracht Frankfurt am ersten Tag der Hessischen A-Jugend- und A-Schülermeisterschaften in Egelsbach. Er legte im Weitsprung eine tolle Serie hin und gewann am Ende mit 7,22 Meter souverän den Wettbewerb. Bei diesem Sprung wehte der Rückenwind mit 3,1 m/s leider etwas zu stark, aber mit 7,02 Meter, 7,07 Meter und 7,14 Meter (neue Bestleistung) bei regulären Windbedingungen zeigte Rainer seine Stabilität. Hinzu kam ein weiterer Sprung auf 7,21 Meter bei 4,0 m/s Rückenwind.
Zwei Mal Gold für Jan Felix Knobel
Zwei Titel heimste Mehrkämpfer Jan Felix Knobel ein. Der Speer flog auf 59,93 Meter und die Kugel landete bei 15,85 Meter. Im Hochsprung schaffte Tristan Borchert 2,01 Meter und gewann damit den Wettbewerb. Im Diskuswerfen übertraf Richard Seitz zum ersten Mal mit dem 1,75 kg schweren A-Jugendgerät die 50-Meter-Marke und belegte Rang zwei.
Die aktuelle Bestenliste 2007 (Stand 8. Juli) als pdf
Xenia Atschkinadze ist beste Weitspringerin
Bei der weiblichen Jugend A siegte Xenia Atschkinadze mit 6,05 Meter im Weitsprung und holte souverän den Titel. Nicola Herrlitz sprang mit 5,34 Meter auf Rang fünf. Über 100 Meter wurde Xenia Zweite in 12,48 Sekunden, nachdem sie im Vorlauf noch 12,19 Sekunden bei 2,8 m/s Rückenwind gelaufen war. Nicola Herrlitz holte Silber mit dem Speer und 39,89 Meter. Sandra Weckmüller kam als Fünfte auf 37,28 Meter.
Silber für die Sprintstaffel
Gemeinsam mit Valerie Groh und Lisa Hübner sprinteten Nicola und Xenia in der 4 x 100-Meter-Staffel in 49,75 Sekunden ebenfalls zu Silber. Außerdem holte Nicola Herrlitz noch Bronze über 100 Meter Hürden in 15,12 Sekunden und wurde Vierte im Hochsprung mit 1,63 Meter. Nicola Berz lief über 1500 Meter in 4:53,40 Minuten auf Rang zwei. Über 3000 Meter holte Alisa Berger in 11:18,71 Minuten Bronze, ebenso wie Sandra Weckmüller mit 11,87 Meter im Kugelstoßen. Christiane Wend steigerte sich im Hammerwerfen auf 38,73 Meter und belegte Platz vier. Die ebenfalls B-Jugendliche Valerie Groh verbesserte sich über 400 Meter um 1,6 Sekunden auf 61,20 Sekunden und belegte Rang sechs. Ebenfalls Sechste wurde Lisa Hübner in 26,59 Sekunden über 200 Meter (Vorlauf: 26,45 Sekunden). Katrin Falter startete außer der Wertung im Hammerwerfen und kam auf 54,98 Meter.
Steffen Bonnmann schnellster Hürdensprinter
Bei den Schülern wurde Steffen Bonnmann wurde über 80 Meter Hürden der M15 seiner Favoritenrolle gerecht und siegte nach 11,35 Sekunden im Vorlauf im Endlauf in 11,23 Sekunden. Damit verbesserte Steffen seine Bestzeit um zwei Zehntelsekunden. Über 300 Meter holte er zudem in 38,00 Sekunden Bronze. Im Kugelstoßen wurde er mit 14,07 Meter Fünfter, mit der Sprintstaffel Dritter.
Aron Schreiner holt vier Mal Silber
Bei den Schülern M14 überzeugte Aron Schreiner mit vier Silber- und einer Bronzemedaillen. Im Stabhochsprung steigerte der Hessenmeister im Achtkampf seine Bestleistung auf 3,50 Meter und mit dem Diskus erzielte er sehr gute 44,05 Meter. Die dritte Bestleistung lieferte Aron über 80 Meter Hürden ab: 11,68 Sekunden. Auch im Weitsprung belegte er Rang zwei mit 5,95 Meter. Außerdem gehörte Aron zu der 4 x 100-Meter-Staffel, die in der Besetzung Steffen Sander, Steffen Bonnmann, Aron Schreiner und Manuel Holz in 47,55 Sekunden auf Platz drei landete. Yannik Stenzel lief in 9:39,67 über 3000 Meter ebenfalls zu Silber. Steffen Sander belegte über 1000 Meter in 2:50,46 Minuten Rang sechs.
Lena Christ flott über die Hürden
B-Schülerin Lena Christ siegte über 80 Meter Hürden bei den Schülerinnen W14 in starken 12,23 Sekunden. Bei den Schülerinnen W15 gewann Clarissa Gocke vier Mal Silber. Sie wurde Vizemeisterin über 300 Meter in 40,89 Sekunden und belegte über 80 Meter Hürden in 11,87 Sekunden Platz zwei. Im Weitsprung erzielte sie als Zweite glänzende 5,50 Meter. Außerdem stand Clarissa in der 4 x 100-Meter-Staffel der A-Schülerinnen, die in der Besetzung Clara Fechtner, Clarissa Gocke, Carina Haase und Tara Smirny in 49,39 Sekunden auf Platz zwei lief. Svenja Kern gewann im Hammerwerfen der W15 Gold mit 38,88 Meter. Die 13-jährige Sandra Ngunga holte Silber im Hammerwurf der W14 mit 23,97 Meter, Tara Smirny wurde über 300 Meter der W15 in 41,80 Sekunden Vierte.
Bettina Schardt
Betty Heidler Dritte in Zagreb (04.07.)
Hammerwerferin Betty Heidler hat beim IAAF-Grand-Prix-Meeting in Zagreb den dritten Platz belegt und damit weitere wertvolle Punkte für eine Qualifikation für das Weltfinale der Leichtathleten in Stuttgart im September gesammelt. Mit 73,25 Meter blieb Betty nur knapp hinter der kubanischen Weltmeisterin Yipsi Moreno (73,89 Meter) zurück. Siegerin wurde die Weltrekordhalterin Tatjana Lysenko aus Russland mit 76,74 Meter.
Kathrin Klaas auf Rang sieben
Kathrin Klaas landete mit 67,10 Meter auf Platz sieben und sammelte auch noch Punkte für das Weltfinale. Betty warf zwei Mal über 73 und weitere zwei Mal über 72 Meter und zeigte damit weiter eine gute Konstanz in ihren Würfen, auch wenn der erhoffte Ausreißer nach oben derzeit etwas auf sich warten lässt.
Simret Restle mit schnellen 1500 Metern
Simret Restle ist beim Abendsportfest in Pfungstadt eine neue Saisonbestzeit über 1500 Meter gelaufen. In 4:22,49 Minuten stellte Simret zudem einen neuen Stadionrekord auf. Den alten Rekord hatte Sylvia Kühnemund aus Halle vor 13 Jahren aufgestellt. Damit liegt Simret nun auf Platz sechs der Deutschen Bestenliste über 1500 Meter. Sie zeigte sich auch gut erholt von ihrem Sturz beim 3000 Meter Hindernis-Lauf in Luzern. Die Blessuren an Knie und Wade beeinträchtigen sie über die Flachstrecken wenig, allerdings wird Simret bei den Deutschen Meisterschaften nicht über die Hindernisstrecke antreten können.
Bettina Schardt
Korinna Fink Doppelmeisterin in Hessen (02.07.)
Die Athleten der LG Eintracht Frankfurt haben bei den Hessischen Meisterschaften der Aktiven und B-Jugend in Gelnhausen zehn Titel gewonnen. Zweifache Titelträgerin wurde Korinna Fink. Die 400-Meter-Läuferin siegte dieses Mal über die kurzen Sprintstrecken. Über 100 Meter war Korinna in 11,77 Sekunden die schnellste Frau Hessens. Auf Rang drei lief die A-Jugendliche Weitspringerin Xenia Atschkinadze in sehr guten 12,14 Sekunden vor Hürdensprinterin Tina Klein, die 12,37 Sekunden benötigte. Über 200 Meter kam Korinna Fink in 24,05 Sekunden als Erste ins Ziel. Auch die Sprintstaffel der Frankfurterinnen holte den Titel in die Mainmetropole: Michelle Thaler, Kerstin Greene, Tina Klein und Xenia Atschkinadze siegten in 48,93 Sekunden.
Kathrin Klaas gewinnt im Hammerwerfen
Das Hammerwerfen der Frauen war eine klare Frankfurter Angelegenheit. Kathrin Klaas holte mit 68,37 Meter den Titel vor Andrea Bunjes mit 66,67 Meter. Auf Rang drei Kristin Steinert mit 57,51 Meter. Weitere Titel bei den Frauen gewannen Ariane Friedrich mit 1,90 Meter im Hochsprung vor Sophia Sagonas (1,81 Meter) und Silke Bachmann mit 45,63 Meter im Speerwerfen. Nicola Herrlitz wurde mit 38,29 Meter Dritte. Kerstin Greene belegte im Dreisprung mit 12,23 Meter Rang zwei. Natascha Schmitt lief über 5000 Meter in 18:19,96 Minuten auf Platz drei.
Saisonbestleistung für Martin Günther
Bei den Männern steigerte Martin Günther seine Saisonbestleistung im Hochsprung auf 2,18 Meter und holte sich seinen ersten Hessischen Freilufttitel. Der Jugendliche Tristan Borchert wurde mit 1,99 Meter Dritter. Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch testete in einigen Einzeldisziplinen und verbuchte als bestes Ergebnis den Titel im Speerwerfen mit 64,32 Meter. Im Weitsprung kam er als Zweiter auf sehr gute 7,10 Meter Im Diskuswerfen wurde Pascal mit 48,92 Meter Dritter, im Kugelstoßen mit 15,28 Mete Vierter und im Stabhochsprung mit 4,50 Meter Fünfter. Das Diskuswerfen gewann Heinrich Seitz mit 56,79 Meter.
Tilo Ruch Schnellster über die Stadionrunde
Bei den Sprintern holte Tilo Ruch den Titel über 400 Meter in 47,39 Sekunden. Simon Wallenborn lief in 50,22 Sekunden auf Platz drei. Stefan Kuhlee gewann zwei Mal Silber: Über 100 Meter musste er sich in 10,65 Sekunden nur dem Friedberger Nils Müller (10,53 Sekunden bei 3,3 m/s Rückenwind) geschlagen geben. Über 200 Meter war dessen Vereinskamerad Till Helmke (20,97 Sekunden) der Schnellste und Stefan wurde in neuer Saisonbestzeit von 21,24 Sekunden Zweiter vor Tilo Ruch, der 21,58 Sekunden lief.
Lisa Hübner flott über 400 Meter
Die B-Jugendlichen holten sechs Silbermedaillen nach Frankfurt. Die beste Leistung zeigte Lisa Hübner, die sich über 400 Meter auf 57,97 Sekunden steigerte. Gemeinsam mit Valerie Groh und den A-Schülerinnen Carina Haase und Tara Smirny lief Lisa in der 4 x 100-Meter-Staffel in 49,67 Sekunden ebenfalls auf Rang zwei. Tara Smirny holte im Weitsprung mit 5,28 Meter die Vizemeisterschaft, ebenso wie Sandra Weckmüller mit einer Verbesserung im Speerwerfen auf 40,17 Meter und Christiane Wend mit 36,80 Meter im Hammerwerfen. Bei den Jungs wurde David Löffler Zweiter über 2000 Meter Hindernis in 6:57,62 Minuten.
Bettina Schardt
Behrenbruch und Heinig für Nachwuchs-EMs nominiert (29.06.)
Pascal Behrenbruch und Katharina Heinig sind bei den U23- bzw. U20-Europameisterschaften dabei. Für die U23-Europameisterschaften (12. bis 15. Juli) im ungarischen Debrecen hat der Bundesausschuss Leistungssport des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) ein leistungsstarkes Aufgebot von 34 Männern und 27 Frauen nominiert. Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch hat es zwar nicht in die WM-Mannschaft geschafft, geht dafür aber in Debrecen als Medaillenkandidat an den Start. In der europäischen U23-Bestenliste liegt er auf Platz vier, doch die vor ihm platzierten Norman Müller und Arthur Abele werden wegen der WM nicht bei der U23-EM starten. Somit ist der Weg aufs Treppchen frei für Pascal, der sich gegenüber seinem besten Zehnkampf dieses Jahr in Götzis (8199 Punkte) steigern möchte.
Katharina Heinig bei der Junioren-EM dabei
Mit 71 jungen Athletinnen und Athleten beteiligt sich der DLV an den diesjährigen Junioren-Europameisterschaften (U20), die vom 19. bis 22. Juli - also parallel zu den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Erfurt (21./22. Juli) - im niederländischen Hengelo stattfinden. Von der LG Eintracht Frankfurt hat sich Katharina Heinig über 5000 Meter qualifiziert. Mit ihren 16:48,54 vom 15. Juni in Essen liegt sie auf Rang neun der europäischen Bestenliste und hat in Hengelo Endlaufchancen. Über 3000 Meter liegt die 17-Jährige auf Platz acht der Bestenliste.
Xenia Atschkinadze springt 6,25 Meter
Xenia Atschkinadze ist beim Springermeeting in Wesel zu einer neuen persönlichen Bestleistung gesprungen. Mit 6,25 Meter übertraf sie im sechsten Versuch ihre bisherige Bestleistung aus dem Mai in Marburg um zwei Zentimeter. Für eine Nominierung für die U20-Europameisterschaften kam das gute Ergebnis leider ein paar Tage zu spät. Sydney-Olympiasieger Nils Schumann lief in Luzern in 1:50,79 Minuten über 800 Meter nur auf Rang fünf, lief das Rennen aber nicht voll zu Ende.
Bettina Schardt
Betty Heidler in Ostrava auf Platz zwei (26.06.)
Betty Heidler hat sich einmal mehr in einem Weltklassefeld bewiesen und beim Grand-Prix-Meeting in Ostrava Platz zwei im Hammerwerfen belegt. Souveräne Siegerin wurde die Weltrekordlerin Tatjana Lysenko (Russland/77,71 Meter), während Betty auf 73,74 Meter kam. Mit der Weite war sie nicht ganz so zufrieden: „Es ist nicht das, was ich mir vorstelle. Ich warte darauf, dass es weiter, in Richtung 75 Meter und darüber hinaus geht“, sagte sie. In dieser Saison stehen bereits 75,77 Meter zu Buche, Bettys Bestleistung (gleichzeitig Deutscher Rekord) aus dem Vorjahr steht bei 76,55 Meter.
Kathrin Klaas auf Platz sechs
Dritte wurde die ehemalige Weltmeisterin Yipsi Moreno aus Kuba, die 73,00 Meter warf. Kamila Skolimowska aus Polen wurde mit 70,69 Meter Vierte vor der Argentinierin Jennifer Dahlgren (68,95 Meter). Kathrin Klaas erzielte nur zwei Zentimeter weniger und wurde Sechste. Damit konnte sie immerhin die Russin Yekaterina Khoroshikh (68,66 Meter) in Schach halten.
Bettina Schardt
Rainer Groh springt 7,10 Meter (25.06.)
Rainer Groh konnte bei den Hanauerland-Spielen in Freistett mit 7,10 Meter eine neue Bestleistung im Weitsprung aufstellen. Damit qualifizierte er sich zugleich für die Deutschen Jugendmeisterschaften in dieser Disziplin.
A-Schüler-Mannschaft im Regen gut
Bei äußerst widrigem Wetter absolvierten die A-Schüler einen DSMM-Durchgang, Gruppe 1 in Reinheim. Am Ende standen trotz der zum Teil sehr schlechten Bedingungen 10.978 Punkte in der Ergebnisliste, womit man im letzten Jahr in Deutschland auf Rang zwölf gelandet wäre. Die Jungs zeigten sich auch im Regen kämpferisch und lieferten einige sehr gute Leistungen ab.
Kugel-Bestleistung für Steffen Bonnmann
Steffen Bonnmann musste zwar den Stabhochsprung bei 2,60 Meter mit einer starken Fersenprellung aufgeben, sprang dann mit dem eigentlich schwachen Bein immerhin noch 1,58 Meter hoch. Danach steigerte er seine Kugelstoßbestleistung um über einen Meter auf 14,43 Meter – alle vier Versuche landeten über der 14-Meter-Marke. Aron Schreine sprang bei gefährlichen Bedingungen mit dem Stab 3,20 Meter hoch und warf im strömenden Regen den Diskus auf 37,21 Meter.
Schnelle Läufer holen viele Punkte
Dennis Maier warf den Speer auf 38,00 Meter. Leichtathletik-Neuling Manuel Holz konnte sich in seinem zweiten Wettkampf nach nur fünf Wochen gezieltem Training auf 5,71 Meter im Weitsprung steigern. Gewohnt gut absolvierten die Läufer Yannik Stenzel (2:53,05 Minuten) und Steffen Sander (2:53,78 Minuten) ihre 1000 Meter und holten viele Punkte für die Mannschaft.
Daniel Limburger / Bettina Schardt
Betty Heidler Zweite beim EC in München (24.06.)
Die deutsche Männermannschaft mit Kamghe Gaba hat beim Europacup der Nationalmannschaften in München den Gesamtsieg hauchdünn verpasst. Mit 116 Punkten siegten am Ende die Franzosen vor den Deutschen, die genauso viele Punkte, aber einen Einzelsiege mehr auf dem Konto hatten. Kamghe lief an Position zwei der 4 x 400-Meter-Staffel, die mit dem Europameister von München 2002, Ingo Schultz, startete. Kamghe übergab an Matthias Boos, ehe Hallen-Vize-Europameister Bastian Swillims das Holz in 3:01,77 Minuten ins Ziel brachte. Damit wurde die deutsche Staffel knapp Zweiter hinter den Polen (3:01,70 Minuten) und machte Hoffnung auf schnelle Zeiten in Osaka.
Betty Heidler auf Rang zwei
Die Frauenmannschaft mit Betty Heidler, Ariane Friedrich und Korinna Fink belegte Rang drei hinter den starken Russinnen und Frankreich. Betty Heidler wurde im Hammerwerfen Zweite. Mit 73,55 Meter aus dem vierten Versuch musste sie nur Tatjana Lysenko aus Russland den Vortritt lassen. Die Weltrekordlerin siegte mit 75,86 Meter, Dritte wurde die Weißrussin Oksana Menkowa (73,03 Meter). Im geschlagenen Feld die Olympiasiegerin von 2000 Kamila Skolimowska.
Korinna Fink in der 4 x 400-Meter-Staffel
Ariane Friedrich zeigte einmal mehr, dass sie stabil hoch springen kann und belegte mit im ersten Versuch übersprungenen 1,92 Meter Rang vier, den sie sich mit der Spanierin und der Ukrainerin teilte und deshalb vier Punkte für das deutsche Team holte. Korinna Fink lief gemeinsam mit Claudia Hoffmann, Joanna Tilgner und 400-Meter-Hürdenläuferin Ulrike Urbansky in der 4 x 400-Meter-Staffel in 3:29,52 Minuten auf Rang fünf.
Korinna Fink schnellste deutsche Läuferin
Einen Tag später veröffentlichte der Europäische Leichtathletik-Verband (EAA) dann auch die heraus gestoppten Zwischenzeiten für die einzelnen 400-Meter-Teilstrecken. Bei den deutschen Damen war Korinna Fink in 51,6 Sekunden die schnellste Deutsche und ziemlich genau eine Sekunde schneller als Startläuferin Claudia Hoffmann und Joanna Tilgner. Bei den Männern war Schlussläufer Bastian Swillims in 44,66 Sekunden schnellster deutscher und insgesamt drittschnellster Läufer.
Mehr zu Kamghe Gaba: www.kamghe-gaba.de
Bettina Schardt
Martin Günther über 2,15 Meter (24.06.)
Bei der Junioren-Gala in Mannheim und Schönau (Hammer) konnten in einigen Wettbewerben auch Aktive oder U23-EM-Kandidaten an den Start gehen. Kathrin Klaas hatte im Hammerwerfen Probleme mit dem regnerischen Wetter und musste sich mit 69,30 Meter und Rang zwei begnügen. Susanne Keil (Leverkusen) gewann mit 70,36 Meter und schaffte zum wiederholten Mal in diesem Jahr die WM-Norm von 69,50 Meter. Andrea Bunjes wurde mit 68,72 Meter Dritte.
Katrin Falter auf Rang sechs
Im U23-Juniorinnen-Wettbewerb belegte Katrin Falter mit 56,34 Meter Rang sechs. Die für die LG Eintracht Frankfurt startende Irin Rachel Akers wurde mit 54,87 Meter Siebte, Kristin Steinert mit 54,08 Meter Achte.
Martin Günther über 2,15 Meter
Martin Günther platzierte sich im Hochsprung der U23 mit 2,15 Meter auf Rang zwei. Es siegte Matthias Haverney aus Magdeburg mit 2,15 Meter. Xenia Atschkinadze sprang im Weitsprung-Wettbewerb der weiblichen Jugend A mit 6,15 Meter (+ 2,3 m/s Windunterstützung) auf Platz fünf und war damit viertbeste Deutsche. Tina Klein lief im Frauenrennen über 100 Meter Hürden in 13,84 Sekunden auf Platz drei ein.
Vier Teilnehmer am Europacup in München (18.06.)
Neben Betty Heidler (Hammerwurf) und Ariane Friedrich (Hochsprung) vertreten auch Kamghe Gaba und Korinna Fink in der 4 x 400-Meter-Staffel die deutschen Farben beim Europacup in München. Betty Heidler führt mit 75,77 Meter die deutsche Bestenliste vor Kathrin Klaas (73,45 Meter) an. Ariane Friedrich ist mit 1,93 Meter bislang eindeutig die beste deutsche Springerin 2007.
Kamghe Gaba und Korinna Fink in der Staffel dabei
Kamghe Gaba liegt mit seinen 45,84 Sekunden auf Rang zwei in der deutschen Bestenliste und wird wie in den vergangenen Jahren die 4 x 400-Meter-Staffel verstärken. Korinna Fink hat seit ihrem Rennen in Biberach an der Riß die drittschnellste Zeit (53,48 Sekunden) vorzuweisen und steht ebenfalls im Aufgebot für München.
Bettina Schardt
Nils Schumann läuft in Warschau (17.06.)
Nils Schumann hat in Warschau/Polen sein erstes Saisonrennen bestritten. Der 800-Meter-Olympiasieger von Sydney lief 1:47,90 Minuten und wurde Fünfter. Dimitiy Bogdanov (Russland) gewann in 1:47,01 Minuten. Damit ist Nils Schumann schneller gewesen als seine letztjährige Bestzeit von 1:48,02 Minuten.
Die aktuelle Bestenliste 2007 (Stand 17. Juni) als pdf
Betty Heidler über 75 Meter
Im Hammerwerfen wurde Betty Heidler mit starken 75,05 Metern Dritte. Die Kubanerin Yipsi Moreno siegte mit neuem Südamerika-Rekord von 76,36 Meter. Auf Platz zwei schob sich die Kroatin Ivana Brkljacic mit 75,08 Meter. Kathrin Klaas belegte mit 70,77 Meter im internationalen Feld Rang sieben.
Bettina Schardt
Behrenbruch verpasst die WM (17.06.)
Arthur Abele hat überraschend das Mehrkampfmeeting in Ratingen gewonnen und damit das WM-Ticket gelöst. Norman Müller wurde mit 8244 Punkten Zweiter, Jacob Minah Dritter mit 7998 Punkten. Hinter dem Belgier Francois Gourmet (7795 Punkte) kämpfte sich Pascal Behrenbruch auf Rang fünf ins Ziel. 7740 Punkte standen am Ende für Pascal, der angeschlagen in den Zehnkampf gegangen war, zu Buche.
Die aktuelle Bestenliste 2007 (Stand 17. Juni) als pdf
WM 2007 wohl verpasst
Für die WM in Osaka bietet sich neben Hallen-Weltmeister Andre Niklaus (8340 Punkte in Götzis und in Ratingen verletzt pausierend) noch der Ratingen-Zweite Norman Müller (in Götzis schon 8255 Punkte) an. Für Pascal Behrenbruch dürften die 8199 Punkte von Götzis am Ende zu wenig gewesen sein. Seine Chance könnte nun bei den U23-Europameisterschaften Ende Juli in Debrecen/Ungarn liegen.
Jacob Minah führte nach dem ersten Tag
Der Wettkampf in Ratingen lief für Pascal Behrenbruch von Anfang an nicht rund. Am Ende des ersten Tages lag der EM-Fünfte des vergangenen Jahres auf Rang sieben. Es führte überraschend Jacob Minah (Göttingen) mit 4290 Punkten. Er stellte dabei vier neue persönliche Bestleistungen auf. Auf Rang zwei lag Arthur Abele (4230 Punkte) vor Norman Müller (4172 Punkte).
Irgendwas Falsches gegessen
Pascal startete mit 11,00 Sekunden ordentlich in den Zehnkampf. Im Weitsprung landete er nur bei 6,80 Meter, was im Vergleich mit seinen windunterstützten 7,32 Metern von Götzis schon ein deutlicher Rückschlag war. Obwohl er sich den ganzen Tag nicht gut fühlte, lieferte er im Kugelstoßen 15,40 Meter, im Hochsprung 1,95 Meter ab. Über 400 Meter konnte er nicht schneller als 51,78 Sekunden laufen. "Vielleicht habe ich gestern den falschen Pudding gegessen", so Pascal zu seinen gesundheitlichen Problemen.
Schwachstelle Stabhochsprung
Der zweite Tag begann für Pascal viel besser: 14,18 Sekunden über 110 Meter Hürden - nahe an der Bestzeit und die zweitschnellste Zeit im Teilnehmerfeld. Im Diskuswerfen konnte Pascal mit 49,91 Meter eine neue Bestweite erzielen und gegen den immer noch Führenden Jacob Minah 200 Punkte gut machen. Doch im Stabhochsprung war die alte Schwäche Pascals wieder da. Mit 4,40 Meter sprang er deutlich niedriger als seine Hauptkonkurrenten Norman Müller (5,00 Meter), Jacob Minah (4,70 Meter) und Arthur Abele (4,60 Meter).
Nur noch Ankommen
Im Speerwerfen ging dann mit 60,11 Meter (sieben Meter unter Bestleistung) nicht mehr viel. Über 1500 Meter kämpfte sich Pascal in 5:07,73 Minuten nur noch ins Ziel. Ankommen war dabei die hauptsächliche Devise und den Zehnkampf zu Ende bringen.
Jan Felix Knobel muss aufgeben
Für den Jugendlichen Jan Felix Knobel war bei seiner möglichen EM-Qualifikation für die U20-Titelkämpfe bereits nach dem Weitsprung Schluss. Eine hartnäckige Oberschenkelverletzung hatte in den vergangenen Wochen und Monaten schon immer wieder Trainingspausen und jetzt den Ausstieg gefordert.
Bettina Schardt
Aron Schreiner wieder überragend (16.06.)
Erfolgreicher erster Tag bei den Hessischen Schülermeisterschaften in den Blockwettkämpfen in Wiesbaden: Aron Schreiner war nur eine Woche nach seinem Hessenmeistertitel im Achtkampf auch im Blockwettkampf Wurf der Klasse M14 bester hessischer Leichtathlet. Mit 2863 Punkten steigerte er seine Bestleistung um 36 Punkte und unterstrich einmal mehr, dass er zu den besten deutschen Nachwuchsmehrkämpfern in seiner Altersklasse gehört.
Die aktuelle Bestenliste 2007 (Stand 17. Juni) als pdf
Immer nahe an der Bestleistung
Über 100 Meter rannte Aron gute 12,60 Sekunden, über 80 Meter Hürden blieb er in 11,79 Sekunden ebenfalls nur knapp über seiner Bestzeit. 11,95 Meter mit der Kugel und 42,00 Meter mit dem Diskus unterstrichen seine Werferqualitäten. Die 5,84 Meter im Weitsprung dieQualitäten im Sprung Sprung.
Bronze für Steffen Sander
Steffen Sander holte im Blockwettkampf Lauf der Schüler M15 die Bronzemedaille mit 2545 Punkten. Seine Einzelleistungen: 12,62 Sekunden über 100 Meter, 12,63 Sekunden über 80 Meter Hürden, 53,5 Meter mit dem Ball und 4,79 Meter im Weitsprung. Außerdem 6:17,29 Minuten über 2000 Meter. Yannik Stenzel kam mit 2336 Punkten auf Platz zwölf. Seine beste Leistung zeigte Yannik in 6:07,57 Minuten über 2000 Meter.
Auch der Mannschaftstitel geht nach Frankfurt
Gemeinsam mit Jakob Schäfer-Brand (2408 Punkte im Block Lauf der M15 und Platz neun) und Dominic Harisch (2280 Punkte im Block Sprint/Sprung der M14 und Platz 13) gewannen Aron Schreiner, Steffen Sander und Yannik Stenzel noch den Meistertitel in der Mannschaft der A-Schüler mit 12.432 Punkten und das, obwohl nben Aron Schreiner der stärkste Mehrkämpfer Steffen Bonnmann (schon über 2800 Punkte) fehlte.
Bettina Schardt
Drei Hochschultitel für Eintrachtler (16.06.)
Korinna Fink ist am Samstag in Biberach an der Riß in die Saison eingestiegen. In 53,48 Sekunden über 400 Meter belegte sie als zweitbeste Deutsche Rang vier. Vier Hundertstel Sekunden schneller war Joanna Tilgner (Bremer TV). Damit dürfte sich Korinna für die 4 x 400-Meter-Staffel beim Eurpacup am kommenden Wochenende in München qualifiziert haben. Joanna und Korinna belegen in der aktuellen deutschen Bestenliste jetzt Rang zwei und drei. Xenia Atschkinadze kam im Weitsprung dieses Mal nicht über 5,79 Meter hinaus und belegte Rang fünf.
Ariane Friedrich über 1,92 Meter
Bei den internationalen deutschen Hochschulmeisterschaften in Köln sorgte Ariane Friedrich (VFH Wiesbaden) für das beste Ergebnis des ersten Tages. Sie überquerte im Hochsprung 1,92 Meter. Nach zwei ungültigen Versuchen über 1,94 Meter beendete sie wegen des einsetzenden Regens den Wettkampf vorzeitig. Mit 1,92 Meter blieb Ariane nur einen Zentimeter unter ihrer deutschen Jahresbestleistung. Sophia Sagonas (Uni Frankfurt) holte mit 1,75 Meter Bronze, Kerstin Greene (Fordham University) belegte mit 1,70 Meter Rang fünf. Martin Günther (VFH Wiesbaden) wurde mit 2,14 Meter bei den Männern Hochschulmeister und verwies den höhengleichen Matthias Franta aus Mainz auf Rang zwei.
Andrea Bunjes wird Hammer-Meisterin
Andrea Bunjes (VFH Wiesbaden) wurde Hochschulmeisterin im Hammerwerfen mit 68,43 Meter. Den Wettbewerb gewann Susanne Keil (TSV Bayer Leverkusen) mit 69,98 Meter. Katrin Falter (LG Eintracht Frankfurt) warf als Vierte im Wettbewerb 56,18 Meter. Im Diskuswerfen der Männer gewann Heinrich Seitz (VFH Wiesbaden) mit 56,65 Meter Gold. Bei den Frauen wurde Alexandra Göbel (Uni Frankfurt) mit 43,80 Meter Achte.
Schnelle Staffeln
Stefan Kuhlee sprintete über 200 Meter in 21,51 Sekunden (Vorlauf: 21,37 Sekunden) auf Platz vier. Über 100 Meter hatte er nach 10,81 Sekunden im Vorlauf auf weitere Läufe verzichtet. Mit der 4 x 100-Meter-Staffel der VFH Wiesbaden lief Stefan Kuhlee in 42,26 Sekunden zum Meistertitel. Henning Kuschewitz war Schlussläufer der Staffel der Uni Frankfurt, die in 42,83 Sekunden Silber holte. Auch Tilo Ruch (VFH Wiesbaden) belegte über 400 Meter in 47,33 Sekunden Platz zwei. Natascha Schmitt (WG Darmstadt) lief über 3000 Meter in 10:16,61 Minuten auf Rang vier.
Bettina Schardt
Sechs Mehrkampftitel (10.06.)
Bei den hessischen Mehrkampf-Meisterschaften in Bad Sooden-Allendorf holten die Athleten der LG Eintracht Frankfurt sechs Titel und drei weitere Medaillen. Silke Bachmann konnte nach einer Fußverletzung im letzten Jahr wieder einen kompletten Siebenkampf bestreiten und wurde mit 5191 Punkten hessische Meisterin. Silke startete mit 15,27 Sekunden über 100 Meter Hürden. Dann sprang sie 1,68 Meter hoch und stieß die Kugel auf 12,22 Meter. Mit 26,85 Sekunden beendete sie den ersten Tag über 200 Meter. Starke 5,69 Meter im Weitsprung und 43,54 Meter mit dem Speer brachten weitere Punkte, ehe 2:32,32 Minuten über 800 Meter den Siebenkampf vollendeten. Romy Gersdorf wurde mit 3216 Punkten Vierte bei den Frauen.
Juniorinnen-Gold für Nicola Herrlitz
Nicola Herrlitz gewann Gold im Siebenkampf der Juniorinnen. Mit 4594 Punkten lag sie am Ende über 300 Punkte vor der Zweitplatzierten. Besonders stark die Verbesserung im Speerwerfen auf 40,21 Meter. Mit 15,12 Sekunden über 100 Meter Hürden hatte Nicola den Siebenkampf begonnen. Es folgten 1,56 Meter im Hochsprung, 9,52 Meter im Kugelstoßen und 27,13 Sekunden über 200 Meter. Den zweiten Tag begann sie mit sehr guten 5,21 Meter im Weitsprung, ließ den 40-Meter-Wurf mit dem Speer folgen und beendete den Mehrkampf mit 2:38,33 Minuten über 800 Meter. Katharina Schmäh belegte mit 3429 Punkten Rang sechs. Silke Bachmann, Nicola Herrlitz und Katharina Schmäh holten mit 13.204 Punkten auch den Mannschaftstitel nach Frankfurt.
Rainer Groh gewinnt den Fünfkampf
Rainer Groh gewann den Titel im Fünfkampf der männlichen Jugend A mit 3620 Punkten. Im Zehnkampf reichte es für Rainer am Ende zu Rang drei mit 6553 Punkten. Seine besten Disziplinen hatte er im Weitsprung mit 6,83 Meter, im Hochsprung mit 1,93 Meter und über 100 Meter mit 11,42 Sekunden. Im Zehnkampf der Junioren holte Martin Dudek Silber mit 6450 Punkten, nur 38 Zähler hinter dem Sieger Jeremy Süßle (TSV Friedberg/Fauerbach). Martin hatte seine besten Disziplinen über 400 Meter mit 50,98 Sekunden und im Stabhochsprung mit 4,20 Meter.
Aron Schreiner überzeugt im Achtkampf
Im Achtkampf der Schüler M14 holte sich Aron Schreiner souverän den Titel. Mit 4469 Punkten steigerte Aron seine Bestleistung um mehr als 200 Punkte und ließ damit Marius Weber (MTG Urberach) um 51 Punkte hinter sich. Aron beeindruckte vor allem mit einer Steigerung im Weitsprung um 46 Zentimeter auf jetzt 6,15 Meter und im Diskuswerfen auf 42,59 Meter. Über 80 Meter Hürden lief er 11,69 Sekunden, im Kugelstoßen lieferte er 11,86 Meter ab. Im Hochsprung verbesserte er sich um fünf Zentimeter auf 1,57 Meter, im Stabhochsprung auf sehr gute 3,40 Meter. Der Speer landete bei 39,64 Meter und die 1000 Meter lief Aron in 3:24,87 Minuten. Gute Aussichten auf eine Top-Ten-Platzierung bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Achtkampf Mitte August in Lage.
Mannschaft gewinnt, verpasst aber DM-Quali
Dafür hat sich auch schon Steffen Bonnmann qualifiziert, der in Bad Sooden-Allendorf Platz zwei bei den Schülern M15 belegte und mit 4545 Punkten nur knapp unter seiner Bestleistung. Steffens Einzelleistungen: 11,43 Sekunden über 100 Meter, 5,97 Meter im Weitsprung, 13,18 mit der Kugel, 1,73 Meter im Hochsprung, 31,27 Meter mit dem Diskus, 3,20 Meter im Stabhochsprung, 35,25 Meter mit dem Speer und eine neue Bestzeit über 1000 Meter (2:57,68 Minuten). Dominic Harisch wurde bei den 14-Jährigen Sechster mit 3458 Punkten. Mit 12.472 Punkten wurden Steffen Bonnmann, Aron Schreiner und Dominic Harisch souverän Hessischer Meister in der Achtkampf-Mannschaft. Zur Mannschafts-Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften fehlen leider immer noch 28 Punkte.
Bettina Schardt
Betty Heidler Dritte in Zhukovskiy (10.06.)
Betty Heidler belegte beim Meeting im russischen Zhukovskiy Rang drei hinter der Hammerwurf-Weltrekordlerin Tatjana Lysenko und Gulfiya Khanafeyeva (beide Russland) Rang drei. Lysenko siegte mit 77,01 Meter und unterstrich ihre Vormachtstellung im Hammerwerfen der Frauen. Khanafeyeva kam mit 74,32 Meter auf Rang zwei vor Betty Heidler, die 73,23 Meter warf und sich im international starken Feld behauptete.
Kathrin Klaas gewinnt in Schönebeck
Beim Werfermeeting in Schönebeck setzte sich Kathrin Klaas bei den Frauen mit 69,22 Meter durch. Auf Rang zwei landete Susanne Keil (TSV Bayer 04 Leverkusen/67,87 Meter) und ihrer Vereinskameradin Andrea Bunjes (67,43 Meter) durch. "Es waren gute Bedingungen, aber ich wollte vielleicht zuviel. So flog der Hammer nicht über die 70 Meter hinaus. Und anfangs war heute der Wettkampf auch etwas holprig. Aber meine Ziel bleibt klar Osaka, und dort will ich Leistung zeigen", so Kathrin Klaas. Im Wettkampf der Juniorinnen belegte Katrin Falter mit 57,12 Meter Rang vier vor Kristin Steinert, die auf 54,45 Meter kam.
Simret Restle mit Debüt über 3000 Meter Hindernis
Beim Domspitzmilchmeeting in Regensburg steigerte Stefan Kuhlee seine 100-Meter-Leistung auf 10,60 Sekunden und gewann den B-Endlauf. Über 200 Meter lief Stefan 21,42 Sekunden. Bei ihrem Debüt über 3000 Meter Hindernis kam Simret Restle nach 10:21,53 Minuten ins Ziel und belegte Rang vier. Insgesamt war sie hinter Lokalmatadorin Susi Lutz zweitbeste deutsche Läuferin. Natascha Schmitt lief in 11:26,48 Minuten auf Rang zwölf. Nicola Berz belegte über 1500 Meter der weiblichen Jugend A in 4:55,73 Minuten Rang vier.
Bettina Schardt
Saison-Aus für Christian Duma (08.06.)
400-Meter-Hürdenläufer Christian Duma wird in dieser Saison keine Starts absolvieren. Hartnäckige Achillessehnenprobleme zwingen den deutschen Meister über 400 Meter Hürden der Jahre 2003, 2004, 2005 zum Abbruch der Saison, bevor sie überhaupt so richtig für ihn begonnen hat. "Seit dem Trainingslager im Frühjahr in Südafrika habe ich wieder Schmerzen an beiden Sehnen. Darum habe ich mich entschieden, in diesem Sommer nicht zu starten und stattdessen die Verletzung in aller Ruhe auszukurieren", erklärte der 25-Jährige.
Mehr zu Christian Duma: www.christian-duma.de
Stefan Kuhlee schnell über 200 Meter (08.06.)
An Fronleichnam starteten die Sportler der LG Eintracht Frankfurt bei Sportfesten in Heidelberg, St. Pölten und Heusenstamm. Beim Heidelberg Cup überzeugte vor allem Stefan Kuhlee, der über 200 Meter bei 2,2 Meter/Sekunde Gegenwind ordentliche 21,25 Sekunden sprintete und damit den Sprintcup vor Harry Adu-Mfum (LT DSHS Köln/21,48 Sekunden) gewann. Über 100 Meter wurde Stefan hinter dem Kölner in 10,82 Sekunden Zweiter.
Die aktuelle Bestenliste 2007 (Stand 7. Juni) als pdf
Katrin Falter gewinnt in St. Pölten
Im österreichischen St. Pölten gingen die Hammerwerferinnen Katrin Falter und Kristin Steinert an den Start. Katrin gewann den Wettbewerb mit 55,98 Meter vor der Österreicherin Julia Siart (52,04 Meter/SVS Schwechat). Kristin belegte mit 51,69 Meter Rang vier.
Simon Wallenborn gewinnt 400 Meter
In Heusenstamm gewann Simon Wallenborn die 400 Meter in 50,15 Sekunden. Reiner Schubert siegte im Hochsprung mit 2 Meter, ebenso wie Tristan Borschert bei der männlichen Jugend A. Im Diskuswerfen der Männer war Karsten Keller mit 38,78 Meter der Beste, im Speerwerfen Pascal Thaler mit 57,53 Meter.
Lisa Hübner schnellste 200-Meter-Läuferin
Bei der männlichen Jugend B holten Aaron Heid (11,29 Sekunden) und Marc-John Dombrowski (11,37 Sekunden) einen Doppelsieg über 100 Meter. Lisa Hübner siegte bei den gleichaltrigen Mädchen über 200 Meter in 26,42 Sekunden. Über 1000 Meter der Schüler lagen auch zwei Sportler der LG Eintracht Frankfurt vorne: die Altersklasse M15 gewann Steffen Sander in 2:56,27 Minuten, in der Klasse M14 siegte Max Hess in 3:02,63 Minuten.
Bettina Schard