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Claudia Salman-Rath wird überlegen Deutsche Meisterin

Montag, 20. Februar 2017, 09:20

Siebenkämpferin Claudia Salman-Rath hat am Wochenende bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig überlegen den Titel im Weitsprung gewonnen.



Sie sprang nach ihrem letzten Versuch aus der Grube und jubelte dem Publikum zu. Claudia Salman-Rath war ein hervorragender Wettkampf gelungen. Als Siebenkämpferin hatte sie die Weitsprung-Spezialistinnen in Schach gehalten. Und das nicht irgendwie mit einem Glückssprung, sondern mehr als eindrucksvoll.

Sechs gültige Versuche gingen für sie in die Ergebnisliste ein, fünf davon hätten für den Sieg gereicht – und selbst der sechste lag mit 6,47 Metern nur einen Zentimeter unter der Tages-Bestweite der zweitplatzierten Alexandra Wester aus Köln. Als Claudia Raths Sieg vor ihrem letzten Versuch mit 6,62 Metern bereits festlag, packte sie noch einmal einen drauf: 6,72 Meter. Eine starke Leistung.

„Ich bin so konstant im Anlauf, dass ich etwas aus den Sprüngen machen kann. Ich habe einfach das Gefühl zum Brett, das ist meine Stärke“, sagte sie gegenüber leichtathletik.de. In zwei Wochen wird sie nun den DLV bei der Hallen-EM vertreten.

Zusammen mit Julia Gerter, Miriam Sinning und Gianina Gartmann (Foto: Schenten) gelang ihr zudem noch ein starkes 4x200-Meter-Rennen. Ihre 1:38,14 Minuten wurden mit Rang acht belohnt. Und ihre Staffel-Kolleginnen zeigten ihrerseits weitere tolle Leistungen. Gianina Gartmann lief über 60 Meter gleich im Vorlauf in 7,49 Sekunden persönliche Bestleistung und ließ im Zwischenlauf noch einmal 7,50 Sekunden folgen. Und auch über 60 Meter Hürden glänzte sie in 8,50 Sekunden als Achte. Das Finale verpasste sie nur um wenige Tausendstel, die Sindelfingerin Sabrina Lindenmeyer zog mit ebenfalls 8,50 Sekunden ins Finale ein.

Auch Julia Gerter verpasste das Finale über 200 Meter nur um einen Wimpernschlag. In 24,31 Sekunden sprintete sie eine neue Bestleistung, hatte als Elfte aber das Nachsehen. Tiffany Eidner (Lobenstein TC) schaffte mit der gleichen Zeit den Finaleinzug. Über 400 Meter lief Julia Gerter in 55,91 Sekunden auf den 14. Platz, verzichtete aber auch einen Start im Finale.

Georg Fleischhauer, eigentlich ein Spezialist über 400 Meter Hürden, zeigte sich in zwei anderen Disziplinen. Über 60 Meter Hürden schaffte er es in das Finale und belegte dort in 7,95 Sekunden den siebten Platz. 22,02 Sekunden über 200 Meter bedeuteten Platz 14 für ihn.

> Ergebnisse

> Video: Hürden-Finale mit Georg Fleischhauer

Von: Anja Herrlitz

 

 

 


 

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