1. Herren müssen sich geschlagen geben
Sonntag, 16. Mai 2010, 21:35
zum ersten Heimspiel im Jahr 2010 am Riederwald begrüßten die 1. Herren am Sonntag die Spieler vom TFC Ludwigshafen. Mit dem ersten Saisonsieg sollte der Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle gewahrt werden und die Gefahr in Abstiegsgefahr zu geraten abgewendet werden.
Doch mit dem Fehlen von Daniel Marburger und Ceyhun Tamer standen schon vor Spielbeginn zwei wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Glücklicherweise konnte Spielertrainer Thomas Burkert, der im letzten Spiel gegen den HTC Neunkirchen mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, nach intensiver Physio-Behandlung und mit 2 Rollen Tape beklebt wieder zum Schläger greifen und auch Mittelstürmer David Lyer war wieder mit von der Partie.
Das Trainergespannn Jürgen Diemar und Mario Krämer heizte das Team ordentlich an. Auf der heimischen Anlage wollte man die Zügel auf keinen Fall aus der Hand geben. Obwohl die Eintracht-Herren stark aufspielten und einige hochkarätige Chancen herausspielten, blieb der Torerfolg zunächst aus. Immer wieder schlug der Ball knapp rechts oder links neben dem Tor der Ludwigshafener im Ballfangzaun ein. Es war wie verhext, den Eintrachtspielern gelang es trotz teilweise artistischer Flugeinlagen nicht, den Ball in das gegnerische Tor zu lenken. Mehr Glück dabei hatten die Gäste. Mitte der ersten Halbzeit nutzten sie die kurze Unordnung im Kreise der Eintracht zum 0:1 Führungstreffer. Der Schock für die Eintracht wurde noch größer, als die Gäste per kurzer Ecke noch zum 0:2 erhöhen konnten. Eine weitere Schrecksekunde blieb nicht erspart. Marc Merten bekam einen Ball auf die Hand. Für ihn war danach die Partie beendet, aufgrund des fälligen Krankenhausbesuches bekam er vom weiteren Spielverlauf wenig mit.
So ging es mit einem 0:2 Rückstand in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel konnte der Druck auf den Gegner weiter erhöht werden, die gegnerischen Angriffe meistens erfolgreich bis auf ein paar Konter unterdrückt werden. Mit dem erzielen des 1:2 Anschlusstreffers kam die Hoffnung zurück, das Tempo wurde weiter erhöht. Doch als der Schiedsrichter die Party nach 70min Abpfiff, blieb es bei dem 1:2 Endstand.
Die Diagnose eines Mittelhandbruchs bei Marc Merten, welche die Spieler nach dem Abpfiff erreichte machte die Stimmung nicht besser. In den nächsten Spielen müssen die Herren nun unbedingt punkten, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Doch auf dem Programm stehen als nächstes einige sehr harte Brocken...
An dieser Stelle wünschen wir Marc Merten gute Besserung!
Von: Gunar Knoth