HSG-Männer verlieren ihre Spiele
Montag, 17. Januar 2011, 16:49
SV Seulberg - HSG Seckbach/Eintracht 28:25 (15:12)
Die Handballer HSG Seckbach/Eintracht verloren etwas unglücklich das Spiel beim Tabellennachbarn SV Seulberg und finden sich nun auf dem 11.Platz der Tabelle wieder.
Im ersten Rückrundenspiel hatte man sich viel vorgenommen, um endlich nach längerer Zeit wieder einen Sieg zu landen. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der Gastgeber erstmalig nach gut 20 Minuten deutlicher mit 12:9 ab. Das lag vorallem daran, dass sich die HSG-Spieler zu oft in ihrem Aufbauspiel stören ließen und zu drucklos aus dem Rückraum agierten.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das Geschehen. Die HSG stand sicherer im Abwehrverband und konnte im Laufe des Spiels über einfache Tore im Gegenstoß punkten, so dass nach einem groben Foul an Bomba und einer Disqualifikation in der 50.Minute der 23:22-Führungstreffer gelang. Aus dem Überzahlspiel konnte aber die HSG kein Kapital schlagen,weil wieder einmal die Nerven beim Tabellenvorletzten "blank" lagen. Aus aussichtsreicher Position wurde verworfen und somit die tolle Aufholjagd in der Folge nicht belohnt. Der SVS nahm Geschenke dankend an und ging als glücklicher aber letztendlich verdienter Sieger vom Platz.
HSG: Karger, Gündel; Bomba 8/7, Goppelsröder 5/1, Christ 4, Stange 3, Danojlic 2, Muhr 2, Bechstein 1, Wosinski, Könze, Wirmer, Link.
HSG Seckbach/Eintracht II – TG Schwanheim II 20:28 (9:12)
HSG droht Anschluss zu verlieren
Eine bittere, aber mehr als verdiente Niederlage musste die zweite Herren-Mannschaft der HSG Seckbach/Eintracht am Sonntag den 16.01.2011 gegen den Tabellennachbarn aus Schwanheim einstecken. Ohne den kranken Thürnau und den verhinderten Bauer fand die Truppe des ebenfalls kranken Trainers Giehler gegen keinesfalls überragende Schwanheimer von Beginn an nicht ins Spiel. Schnell musste man einem 3:8-Rückstand hinterlaufen. Zur Halbzeit hatte man diesen zwar zu einem 9:12 verkürzen können, scheiterte in der zweiten Halbzeit aber allzu oft am Pech und am eigenen Unvermögen.
Einzig Rohloff erreichte mit 7 Toren Normalform. Eklatante Deckungsfehler, ein wenig variables Angriffsspiel und vier verworfene Siebenmeter glichen dies aber mehr als aus. Zu allem Überfluss kassierten sowohl Gruber als auch Kötter in der Schlussphase rote Karten. So stand am Ende ein nur selten gefährdeter, allenfalls vielleicht etwas zu hoch ausgefallener 28:20-Sieg für die Gäste aus Schwanheim. In den verbleibenden drei Spielen der regulären Serie muss nun eine deutliche Leistungssteigerung her, um mit mindestens Platz 10 noch die mittlere Play-Off-Gruppe der Bezirksliga B zu erreichen.
Die HSG spielte mit: Eschmann, Falke, Gruber, L. Hoffmann, Jacobsohn, Kötter, Kujawski, Rohloff, Spohner
Von: K. Nass, D. Giehler