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HSG II mit Licht und Schatten überzeugt am Ende

Montag, 28. November 2011, 16:29

HSG Seckbach/Eintracht II - TV Gonzenheim II 29:22 (9:9)

Bis dato verlief die Saison 2011/2012 für die HSG Seckbach/Eintracht II wie eine Berg- und Talfahrt. Überdurchschnittlichen Leistungen folgten stets die Ernüchterungen, nicht konstant genug zu sein, obwohl jeder Gegner in  der diesjährigen Runde zu schlagen ist. Die Folge: zwei unnötige Niederlagen in der laufenden Saison.

Am heutigen Tag, war die zweite Mannschaft der TV Gonzenheim zu Gast. HSG Coach Giehler musste allerdings in diesem Aufeinandertreffen weiterhin auf seine fehlenden bzw. verletzten Mannschaftsstützen Müller, Kujawski, Gruber, Falke und Bauer verzichten. Defacto war damit eine kompakte Mannschaftsleistung gefordert, bei der Neuzugang Markus Pfannkuchen sein Debüt im Dress des Adlers gab.

Anfangs sah es nicht nach einer Wiedergutmachung der Mannschaft für die zuletzt schwankenden Leistungen aus. Die HSG startete holprig, ohne Spritzigkeit und ohne Spielfreude. Die konsequente Folge ergab einen zwischenzeitlichen Rückstand von 3:6. Ausgerechnet eine doppelte Unterzahl der HSG und das zwischenzeitliche verletzte Ausscheiden von Rohloff läuteten die Wende ein, in der das Hintertreffen erst verkürzt und in Folge einer Leistungssteigerung egalisiert wurde. Bis zur Halbzeit mündeten Unsicherheiten der beiden Teams allerdings in einem Zwischenfazit von 9:9.

In der Pause nahm Trainer Giehler seine Mannschaft ins Gebet.  Fehlende Eigeninitiativen, statisches und druckloses Spiel und wenig Gegenwehr in der Verteidigung waren die Schlüsse aus der ersten Hälfte. Nach einem kurzen Abtasten zündete die HSG nun den Turbo und ließ die gewohnte Stärken erkennen:  Schnelles Kombinationsspiel vorne, eine kompakte Abwehrleistung vor dem starken Torwart Karger und die damit einhergehende richtige Einstellung ließen den Knoten platzen und sie auf 21:14 davon ziehen. Shooter-Thürnau nutze seine sich bietenden Chancen konsequent und versenkte - durch die vorher erzwungene Situation der Giehler-Sieben - die Bälle nach Belieben im gegnerischen Kasten. Der couragierte Einsatz von Mittelmann Rohloff verhalf zudem seinem Halblinken Spohner zu alter Stärke und sehenswerten Treffern. Neben dem Rückraum setze die HSG ebenso durch Weith über die Außenposition, den Kreis mit L. Hoffmann und Parun sowie mit gezielten Nadelstichen im Gegenstoßverhalten zahlreiche Akzente. Mit dem funktionierenden Rotationsprinzip zeigte sich Trainer Giehler in Summe durchaus zufrieden: „Wenn die Jungs in den noch ausstehenden Spielen die Leistung der zweiten Halbzeit zeigen, sehe ich einen weiteren Fortschritt. Das Mannschaftsgefüge stimmt einfach und Jeder kämpft für Jeden. Stoßen nun auch noch unsere Verletzten wieder dazu, können wir in der Liga wieder Vollgas geben.“

 

Für die HSG spielten: Karger, Fehlau; Thürnau 10/2, Weith 5, Spohner 5, Hoffmann L. 3,Parun 2, Rohloff 2, Pfannkuchen 1, Hoffmann F. 1, Zetzmann, Diekmann

Von: D. Giehler

 

 

 


 

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