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Verdienter Sieg in der Kältekammer

Montag, 06. Februar 2012, 17:20

HSG Seckbach/Eintracht - Funball Dortelweil  34:21 (19:10)

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg gegen Funball Dortelweil unterstrich die HSG weiterhin ihre Ambitionen auf Platz 5. Nach Niederlagen gegen die Spitzenteams und klaren Siegen gegen die Kellerkinder der Klasse wird sich in den nächsten Wochen gegen die Tabellennachbarn zeigen wo die HSG in Zukunft spielt. Schon in der nächsten Woche steht eine wegweisende Partie bei der FTG an.
Schockgefrostet, so begann die Partie in der Friedrich-Ebert-Schule. Die fehlende warme Lüftungsanlage war ausgefallen, so dass das Spiel bei ungewohnten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt gegann. Die HSG hatte sich mit einer offensiven Deckungsvariante selbst mehr Bewegung verordnet, was letztendlich ausschlaggebend für den klarern Erfolg war. Denn nach einer durchaus nachvollziehbaren Einlauf-und Einspielzeit kam der HSG-Motor immer besser in Schwung. Bischoff spielte dabei sehr beweglich auf der vorgezogenen Positionen und erstickte damit die Angriffsbemühungen des Gastes. Nach einem 5:2 und 10:7-Zwischenstand verstand es die HSG-Deckung immer besser den Dortelweilern die Bälle zu "klauen" und über einfache Tempogegenstöße erfolgreich abzuschließen. Dies nutzten vorallem der wieder gut aufgelegte Goppelsröder und Bischoff selbst. Dazu dirigierten Ackermann und Stange hervorragend die Deckung und sorgten dafür, dass über die Mitte der Deckung kein Durchkommen war. Da auch Lüpold und Becker aus dem Rückraum trafen, war der 19:10-Halbzeitstand mehr als eine Vorentscheidung.
Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete die HSG nun mehr als einen Gang zurück. Vier Siebenmeter und knapp ein Dutzend Großchancen wurden im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit nicht genutzt. Zwar konnte der Gast immer auf mindestens 10 Tore Abstand gehalten werden, doch gelang es nicht mehr den fostigen Temperaturen mit aufwärmenden handballerischen Aktionen zu begegnen. Nachdem 34:21 Endstand flüchtete man dann auch unter die heiße Dusche mit der Gewissheit, dass die nächsten Spiele deutlich intensiver sein werden und hoffentlich in einer frostfreien Sporthalle.

HSG; Dennis Gündel/Ullrich Jung; Fabian Goppelsröder 12/3, Lukas Bischoff 5, Felix Ackermann 4, Martin Stange 3, Max Scheitza 3/1, Sascha Becker 2, Roland Lüpold 2, Markus Muhr 2, Felix Wirmer 1, Sören Könze, Philipp Bechstein, Albert Link

Von: K. Nass

 

 

 


 

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