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Herren I: Futsaler starten mit neuer Besetzung in die Saison

Freitag, 14. Oktober 2011, 11:28

Endlich geht es wieder los! Nach zwei Monaten Vorbereitung starten am kommenden Samstag (15.) auch die Futsaler von Eintracht Frankfurt in die neue Hessenliga-Saison.

Bereits seit dem 8. August läuft die Vorbereitung auf die neue Runde, in der neben Freundschaftsspielen gegen den FC Adler Eschborn (9:4), den SV Schierstein Futsal (6:5) und einer Main-Taunus-Auswahl (9:5) auch im Ausland getestet wurde. Dabei gab es bei einem Turnier im französischen Colmar gleich zwei Siege gegen Erstligisten (4:3 gegen Straßbourg und 5:3 gegen Colmar), was den damit verbundenen Turniersieg bedeutete. Weniger erfolgreich, dafür umso lehrreicher verlief das Turnier im Berner Wankdorfstadion (Halle) mit dem Schweizer Gastgeber und Vizemeister Minerva Bern. Nach anfänglicher Überlegenheit gab es dort letztlich ein ernüchterndes 1:10. Eine ganz andere Vorstellung bot die Eintracht dagegen im zweiten Turnierspiel, als das Team gegen den zweimaligen Ex-Meister des UFC Bulle trotz zahlreicher Tormöglichkeiten und einem guten Spiel in letzter Sekunde noch mit 2:3 verlor.

Nachdem am Ende der letzten Saison gleich neun Akteure den Verein verließen, sah sich Trainer Horst Schumacher gezwungen, ein völlig neues Team auszustellen. So verließ unter anderem Routinier Hakim Taboui die Eintracht nach fünf Jahren aus familiären Gründen in Richtung FC Schwalbach. German All Star-Spieler Mounir Zerouali zog es derweil  zum Meisterschaftsrivalen SV Dersim Rüsselsheim.

Neu im Team sind vor allem Spieler aus dem Universitätsbereich. Die Kooperation der Futsal-Abteilung der Frankfurter Eintracht mit dem Futsal-Team der JWG Universität brachte dabei schon einige gute Spieler in Schumachers Mannschaft. So kam Stipe Bojanic von der Uni Marburg ebenso über die Universität zur Eintracht, wie  Simon Horn und Murat Akim. Vom letztjährigen Rivalen bei den Süddeutschen Meisterschaften kam Julien Oteng Mensah, der bereits professionelle Erfahrungen in Griechenland und Uzbekistan sammeln konnte.

Schumacher: „Es war Zeit, das Team aufzufrischen. Einige konnten Anspruch und Wirklichkeit nicht gerecht werden und merkten schnell, dass der Adler auf der Brust auch im Futsal oft ein schweres Erbe ist.“ Denn die Frankfurter Futsaler verstehen sich keineswegs als Hobby-Team, trainieren immerhin drei- bis viermal pro Woche.

Ausgeglichen werden die personellen Verluste vor allem auch durch die Leistungsträger der letzten Saison: Gerorgi Lovchev, Sven Schroer und vor allem dem Kapitän und Herz des Teams, Anton Kniller.

Kommenden Samstag (15.) steht nun das erste Saisonspiel die Aufsteiger des SV Schierstein Futsal auf dem Programm. Anstoß ist um 13.30 Uhr am heimischen Riederwald. Schumacher weiß, dass man auch einen Aufsteiger ernst nehmen muss: „Schierstein ist dieses Jahr sehr stark und für mich ein Mitfavorit!“ Kurios: Fast alle Schiersteiner trugen einmal den Adler auf der Brust, viele von ihnen spielten sogar bis vor zwei Jahren noch für die Eintracht. Mit Torjäger Ürtülü steht zudem ein ehemaliger U23-Spieler im Schiersteiner Kader.

Von: Susanne Müller

 

 

 


 

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