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Nach einer starken Schlussviertelstunde bezwang unsere U19 am Samstag, den 26. November Schlusslicht FC Saarbrücken doch noch deutlich mit 6:2. Vier Tore von sechs fielen erst in den letzten 15 Minuten.
Zwei Mal mussten die Riederwälder zunächst einem Rückstand hinterher laufen. Eine Gäste-Führung von Sebastian Jacob (32.) egalisierte Emre Kadimli sieben Minuten später, nachdem er nach einer schönen Einzelaktion den Ball sicher ins Tor schob. Das Unentschieden hielt allerdings nicht lange, denn schon in der 41. Minute brachte Saarbrückens Kapitän Arthur Schneider seine Mannschaft per Foulelfmeter erneut in Führung. Die Mannschaft von U19-Trainer Alexander Schur gab jedoch nicht auf und drängte erneut auf den Ausgleich. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff wurde sie belohnt: Emre Kadimli setzte sich auf der rechten Seite durch, schob den Ball quer zu Timo Dauber, der diesen weiter zu Juan Gomez auf der linken Seite spielte. Gomez schob das runde Leder frei vor dem Gäste-Torwart Julian Spindler sicher zum 2:2-Halbzeitstand ein. Dabei hätte unsere U19 nach vier großen Chancen in den ersten 45 Minuten eigentlich führen müssen, doch weder Timo Dauber (10.), noch Juan Gomez (17.) und zwei Mal Emre Kadimli (23., 38.) konnten Spindler überwinden oder trafen am Pfosten vorbei.
Auch in der zweiten Hälfte wurden Chancen hüben wie drüben zunächst nicht verwertet. So tauchte Saarbrückens Sebastian Jacob zwei Mal gefährlich vor Eintracht-Keeper Yannic Horn (50., 61.) auf, traf aber nur den Pfosten sowie daran vorbei. Auf Seiten der Riederwälder hatte Erik Wille bei seinem Kopfball in der 66. Minute nach einer Flanke von Juan Gomez noch Pech. Zehn Minuten später machte er es aber besser: Zunächst setzte er sich gegen seinen Gegenspieler durch und zog anschließend aus 15 Metern zum 3:2 ab (76.). Damit war der Bann gebrochen: Nur eine Minute später, spielte Wille nach toller Vorarbeit auf Juan Gomez, der mit einem Traumtor über den Torwart zum 4:2 traf. In der 84. Minute erhöhte Kapitän Louis Goncalves per Kopf nach Eckball vom zwei Minuten zuvor eingewechselten Alban Lekaj auf 5:2. Den Schlusspunkt zum 6:2 in der 86. Minute setzte der Vorbereiter selbst. Nach toller Vorarbeit von Timo Dauber musste er nur noch ins leere Tor einschieben.
„Das Umschalten von Angriff auf Abwehr war bei uns in der ersten Halbzeit ganz schlecht. Wir waren zu hektisch. Dafür schaltete der Gegner umso schneller um und ließ uns nicht ins Spiel kommen“, erklärte Co-Trainer Steffen Kaschel und fügte hinzu: „Wir haben den Gegner stark gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann in den Griff gekriegt und der Sieg hatte sich abgezeichnet.“ Einen Sonderlob vom Trainerteam verdiente sich U19-Torwart Yannic Horn, der sich durch das Durcheinander seiner Mannschaft in der ersten Hälfte nicht aus der Ruhe bringen ließ. „Yannic hat wirklich sehr gut gespielt und überzeugt schon seit Wochen durch konstante Leistungen“, so Kaschel.