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U17-Juniorinnen in Nürnberg: Heftiger Dämpfer

Dienstag, 18. April 2017, 16:35

Am 16. Spieltag der B-Juniorinnen-Bundesliga Süd ging es für unsere U17-Juniorinnen nach Nürnberg. Gegen einen starken 1. FC mussten sie eine herbe Niederlage hinnehmen.

Die ersten 15 Minuten hielten sich die Frankfurterinnen, trotz frühem 0:1 in der 9. Minute durch Stephanie Köhler, einigermaßen gut im Spiel. Ein erfolgreich verwandelter Elfmeter in der 15. Minute durch die Nürnbergerin Vanessa Fudalla ließ die Frankfurter Mannschaft aber in Folge einbrechen. Nur wenige Sekunden nach dem 0:2, erfolgte das 0:3 fast noch im gleichen Atemzug. Die Leistung der Eintracht war in diesen Minuten nicht bundesligatauglich, weder die Laufleistung, noch der Einsatz stimmte bei der Mannschaft von Markus Anton. Nürnberg nutze diese anhaltende Schwächephase von Frankfurt gekonnt und erhöhte schon in der 18. Minute auf 0:4. Weitere Tore folgten noch in der 28., 37. und 39. Minute. Die Stürmerinnen Stephanie Köhler und Vanessa Fudalla wechselten sich ab und markierten den 0:7-Halbzeitstand aus Sicht der Frankfurterinnen, welche sich auch über einen noch höheren Halbzeitstand nicht hätten beklagen können.

Die zweite Halbzeit spielten die Frankfurterinnen, trotz aussichtlosem Rückstand, wesentlich selbstbewusster, als noch in Halbzeit eins. Die Zweikämpfe wurden nun kämpferisch angenommen, zudem fing die Eintracht an den Ball gut laufen zu lassen und kam auch zu Torschüssen und Ecken. Die Adlerträgerinnen präsentierten sich nun deutlich besser und konnten sich einige Male bis zum Sechzehner der Nürnbergerinnen kombinieren. Die Gastgeberinnen aus Nürnberg dagegen kamen nicht mehr so leicht vor das Frankfurter Tor, in dem seit dem Seitenwechsel die Feldspielerin Lea Bernhard Platz genommen hatte. Mit ein paar guten Paraden konnte sich, die in der Jugend Torhüterin spielende, Lea Bernhard auszeichnen, kurz vor dem Abpfiff konnte aber auch sie das 0:8 nicht verhindern.

Fazit: „Alles was für die Bundesliga nötig ist, haben wir in der ersten Halbzeit vermissen lassen. Nürnberg hat die sich ergebenen Chancen gut genutzt und ist auch in der Höhe verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann eine tolle Moral gezeigt und auch unser spielerisches Potential gezeigt“, sagt Trainer Markus Anton nach dem Spiel.

Für die Eintracht spielten: Chiara Sörgel (41. Mari Horvat) – Lea Wachtel (55. Friederike Hoßfeld), Luna Oppermann, Kristina Göttgens, Selina Vobian – Lisa Kanthak, Tabea Czech, Jule van der Horst (50. Lisa Schnabel), Lea Bernhard, Elis Klein Spindola – Rabea Ronellenfitsch (63. Mellissa Veloso da Silva)

Nächstes Spiel: Am 20.05. um 14:00 Uhr kommt der SV Alberweiler nach Frankfurt.

Von: Jonas Löffel

 

 


 

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