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U15 ringt Stuttgart einen Punkt ab

Montag, 11. September 2017, 12:18

Unsere U15 hat am Samstagnachmittag die nächste Feuertaufe bestanden. Nach ihrem siegreichen Ligadebüt begegnete die junge Truppe Vorjahresmeister VfB Stuttgart insgesamt auf Augenhöhe und spielte folgerichtig 1:1.

Dabei verlief der erste Spielabschnitt eher zugunsten der Gäste. Da die Eintracht ihre Gegenspieler zwar mutig früh attackierte, dies aber nicht immer im Verbund geschah, offenbarten sich den Schwaben des Öfteren Lücken. Speziell in der Anfangsviertelstunde tauchten die Stuttgarter mehrmals gefährlich vor dem Frankfurter Gehäuse auf, in dem mit Torwart Jannik Horz allerdings ein zuverlässiger Bewacher stand, der allein drei Eins-gegen-eins-Situationen für sich entschied. Als die Hessen diese brenzlige Phase heil überstanden hatten, kamen sie selbst allmählich zu Offensivaktionen. Insbesondere die Konterangriffe besaßen Potential, das die Frankfurter Jungs vor der Pause aber nicht auszuschöpfen vermochten. Entweder, weil die entscheidenden Pässe zu ungenau gerieten oder weil zu wenige Spieler mitsprinteten. Die größte Gelegenheit hatte noch Misin Nurkovic, der jedoch in Keeper Tom Österle seinen Meister fand. Insofern verdiente es sich der VfB unterm Strich, wenige Augenblicke vor der Pause doch noch die Führung erzielt zu haben, als ein Steckpass hinter die Abwehrkette Elion Mahmuti erreichte, der die Kugel aus halbrechter Position eiskalt im langen Eck unterbrachte.

Mit dem Seitenwechsel verabschiedete sich der Gastgeber etwas von seiner forschen Marschroute und besann sich zunächst darauf, kompakter zu stehen. Bemerkenswerterweise entwickelte sich auf Basis dieser etwas passiveren Haltung eine wesentlich größere Durchschlagskraft. Für die Württemberger war spätestens an der Mittellinie Schluss, die Eintracht ihrerseits nutzte die regelmäßigen Ballgewinne zu zielstrebigen Umschaltaktionen. So wie nach fünf Minuten, als Gianluca Schäfer über die rechte Seite durchgebrochen war, Torhüter Österle stehen ließ und das Spielgerät ins leere Tor einschob. In ähnlicher Manier ging es weiter. Einer Einschussgelegenheit des VfB standen mehrere Hochkaräter der Adlerträger gegenüber. Doch entweder vereitelte Österle weitere Einschüsse wie im Privatduell mit Nurkovic. Oder aber der Pfosten verhinderte einen dreifachen Punktgewinn, wie es in den Schlusssekunden der Fall war.

Nichtsdestotrotz war Trainer Akin Kilic im Nachgang „zufrieden. Die Führung für Stuttgart war zu Pause verdient. Nach den Anpassungen standen wir im zweiten Durchgang geordneter, weswegen das Unentschieden vollauf in Ordnung geht. Es war schön zu sehen, wie sich die Jungs nach dem Rückstand gegen ein Spitzenteam wie Stuttgart zurückgekämpft haben.“


Eintracht Frankfurt U15 – VfB Stuttgart U15 1:1 (0:1)

Frankfurt: Horz – Küpelikilinc, Carreno, Harder, Pangeko (31. Gebuhr), Gothra, Schäfer, Schröder, Nurkovic (70. Tepedibi), Kurt (24. Cavalcante), Aimene

Stuttgart: Österle – Hoppe, Laba (47. Qenaj), Spahiu, Suver, Laupheimer, Drakas (65. Creuzberger), Freiwald (60. Di Viesti), Mahmuti, Knappe, Hohloch (35. Frimpong)

Tore: 0:1 Mahmuti (35.) 1:1 Schäfer (40.)

Zuschauer: 80

Schiedsrichter: Frederik Angermaier

Von: Daniel Grawe

 

 


 

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