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U15 macht früh alles klar – 5:2 in Freiburg

Donnerstag, 18. Mai 2017, 13:20

Im vierten Spiel innerhalb eineinhalb Wochen hat unsere U15 über weite Strecken nochmal Zeugnis ihrer Klasse abgelegt. Am Mittwochabend siegte das Team von Samad El Messaoudi 5:2 beim SC Freiburg.

Dabei hatte der Cheftrainer im Vorfeld auf zahlreiche Akteure nicht zurückgreifen können, die ihrer Schulpflicht nachgehen mussten. Weshalb sich die Startelf von selbst aufstellte, die übrigen Kadermitglieder gehören nominell der U14 an. Nichtsdestotrotz verfügte die Eintracht über eine mehr als schlagkräftige, da überwiegend aus potenziellen Stammspielern bestehende, Truppe. Diese war bei schwülen äußeren Bedingungen von Beginn an nicht zu bändigen. Überfallartig setzten die Adlerträger die Hausherren möglichst früh unter Druck und schwärmten bei Ballgewinn unaufhaltsam Richtung gegnerisches Gehäuse aus. Begünstigt wurde der bemerkenswerte Elan durch den Führungstreffer nach wenigen Sekunden. Ali Loune hatte aus der Ferne sein Glück versucht und im Zusammenspiel mit der tiefstehenden und dadurch das Sichtfeld des Torhüters beeinträchtigenden Sonne das 1:0 herbeigeführt. Noch in den ersten fünf Minuten hätten die an diesem Tage besonders auffälligen Joshua Fröls und Patrick Markiewicz das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben können, verzogen aber beide freistehend. Nach dieser Anfangsoffensive meldete sich kurzzeitig der Gastgeber zu Wort, doch zwei Freistöße von der Strafraumkante aus brachten ebenso wenig ein. Einer klatschte an den Pfosten, der andere rauschte knapp neben das Gehäuse. „Die Partie hätte allenfalls in der Anfangsviertelstunde kippen können“ ordnete Coach El Messaoudi diese Phase im Nachhinein als richtungsweisend ein. Denn in den verbleibenden 20 Minuten bis zur Pause nahm nur eine Mannschaft aktiv am Geschehen teil: Die Eintracht. Wie lästige Kletten klebten die Riederwälder an ihren Gegenspielern und zwangen diese regelmäßig zu Fehlern. Allein die erste Halbzeit barg Potenzial für ein halbes Dutzend an Toren. Es sollte zunächst bei dreien bleiben. Nach einer Viertelstunde setzte Fröls Francesco Simonelli in Szene, der erst an Torwart Noah Atubolu verzagte, wie im Anschluss Larion Kosuchin, der dann doch mit dem dritten Versuch das Leder über die Grundlinie stocherte. Zehn Zeigerumdrehungen später war der Torjäger erneut zur Stelle. Nach einem zunächst abgewehrten Eckball flankte Markiewicz uneigennützig in den Rücken der bereits aufgerückten Abwehr, woraufhin Kosuchin aus fünf Metern leichtes Spiel hatte.

In dem Wissen, früher oder später der hohen Schlagzahl Tribut zollen zu müssen, kehrten die Hessen in dem unumstößlichen Vorhaben, vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, aus der Kabine zurück. Gefordert, getan. Synonym zum ersten Durchgang benötigte der auf ungewohnter Rechtsaußenposition aufgebotene Loune nur wenige Augenblicke, um das 4:0 herzustellen. Zuvor hatte Kosuchin den Torwart so energisch unter Druck gesetzt, dass Loune nur noch in das leere Tor einzuschieben brauchte. In der Folge zogen sich die Gäste erstmals dauerhaft in die eigene Hälfte zurück, um vernünftig mit den eigenen Reserven zu haushalten. Dies gestattete den Breisgauern einen gewissen Grad an Spielkultur, jedoch keine Chancen. Einige Zeit pendelte sich das Geschehen im Mittelfeld ein, bis der von der Rechtsverteidigerposition aufgerückte Amer Vrcic aus spitzem Winkel einfach mal abzog und Keeper Atubolu auf dem falschen Fuß erwischte. 5:0 nach einer Dreiviertelstunde. Von nun an schaltete Frankfurt vollends in den Energiesparmodus, wodurch der Sportclub rasch zu zwei einfachen Treffern kam. Sowohl Luca Wehre, als auch Aaron Mößner erhielten zu viele Freiräume und konnten den von ihren Vorderleuten im Stich gelassenen Abwehrakteuren entwischen. Nach dem 2:5 waren die Sinne bei unseren C-Junioren wieder geschärft und mit Unterstützung der eingewechselten frischen und laufstarken Jungjahrgänge brachten sie die drei Punkte souverän über die Bühne.

„Wir wollten den Gegner dauerhaft unter Druck setzen und so früh die Weichen auf Sieg stellen. Das ist uns gelungen“, freute sich Trainer El Messaoudi, dass der gemeinsame Plan aufgegangen ist. Zugleich bemängelte der Coach „die zwei Gegentore. Kassieren wir noch eines, kann sich das Spiel nochmal drehen. Doch nach dem 2:5 waren wir wieder wach. Der Sieg ist der Lohn für eine homogene, engagierte Mannschaftsleistung.“

 

SC Freiburg U15 – Eintracht Frankfurt U15 2:5 (0:3)

Freiburg: Atubolu – Klank, Hinrichsen, Patay, Gladrow (16. Scheuer), Zimmermann, Hermanutz, Breithaupt, Wehrle, Kehl (20. Flaig), Saleh

Frankfurt: Nappi – Vrcic (60. Gothra), Huder, Komljenovic, Irorere, Otto (51. Küpelikilinc), Loune, Simonelli, Kosuchin (54. Kurt), Fröls, Markiewicz (63. Harder)

Tore: 0:1 Loune (1.) 0:2 Kosuchin (15.) 0:3 Kosuchin (25.) 0:4 Loune (36.) 0:5 Vrcic (43.) 1:5 Wehrle (47.) 2:5 Mößner (56.)

Zuschauer: 50

Schiedsrichter: Hafes Gerspacher

Von: Daniel Grawe

 

 


 

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