Deutsche Meisterschaften für Damen u. Herren in Dortmund
Montag, 01. Februar 2010, 15:14
Die Referenzen des Durchführers EC Dortmund von seinem eigenen Turnier im letzten Jahr haben sich mehr als ausgezahlt. Es war eine gigantische Veranstaltung, organisiert von 3 Personen. Volker Pfahnl, Hans Bernd Stork und Reimar Widera. Volker Pfahnl ist nicht nur ein mustergültiges Organions- und Redetalent, sondern auch Aktiver bei dieser "seiner" DM. Mit dem EC schaffte er in buchstäblich letzter Sekunde bei der Bundesliga 2010 die Quali zu diesem Wettbewerb. Aber Volker musste Nerven wie Drahtseile haben. Was wurde er zwischen seinen Versuchen nicht alles gefragt. Was andere nicht wussten oder fanden wurde mit einem beherzten Sprung über die Bande einfach selber geklärt. Weil einfach alles so perfekt war blieb eines auf der Strecke, die sportliche Leistung des EC.
Mit sage und schreibe 40 Sponsoren und Gönnern wurde diese Meisterschaft finanziert und die Kosten der Aktiven auf ein Minimum reduziert. Wer kein Geld mitbrachte und doch im Hotel übernachtete, hatte maximal dort sein Problem. Alle anderen Kosten wurden zu 99% vom Durchführer übernommen. Sei es die Verpflegung in der Pistenbar, den Getränken nach dem Wettbewerb wie auch das mindestens 4 Gänge Menü zum Festabend. Nur ausgewählte alkoholische Getränke gingen zu Lasten des Einzelnen - mehr nicht! Auch der kulturelle Teil des Abends verdienst den Zusatz erstklassig. Die Ruhe des Abendessens vertreibten die "Wandervögel"- eine Liveband reiferen Alters. Mit dem Schwimmen, Hüpfen, Fliegen wurden sofort die Kalorien des Büffets abgebaut. Günna brachte vor allem im westfälischem Dialekt die Geschichte oder die Wortwahl des Ruhrgebiets nahe. Und warum Schalke und Dortmund im Fussballleben so spinnefeind sind. Am Abend vertrugen sich der Schirmherr und Schalke-Idol Klaus Fischer mit Dortmunds Oberbürgermeisterin an einem Tisch jedenfalls prächtig. Was alles so in eine Person an geballten Lachsalven reinpasen kann, erstaunlich.
Nach den Ehrungen für die Organisatoren, die Aktiven kam auch noch kurz vor 12 der 75 Jahre alte Elvis Presley als Duplikat vorbei und brachte seinen Teil zu Gehör. Eine weitere Liveband lud für den Rest des Abends zum Tanz bis sich die Gesellschaft nach 24 Uhr langsam ins Foyer verlagerte. Hier ging die Playersnight weiter und mit DJ und Cocktails konnte man bis 4 Uhr, Insider sprechen von 5 Uhr morgens weiterhüpfen - schwimmen und -fliegen...
An dieser Stelle, und das ist keine Herabwürdigung der Leistung, sei auch dem Landeseissportverband NRW mit seinen vielen Helfern Dank und Anerkennung ausgesprochen. Fast alle Vereine haben sich in die Organisation und Durchführung der DM eingebracht, nicht nur beim Einzeichnen geschwitzt, sondern auch tagsüber in der Eishalle gefroren. DANKE
Wir kommen gerne wieder - Mathias Roock
Von: mroock