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Die 15. Auflage der „24 Stunden von Frankfurt“ wurde für die Eisstockschützen von Eintracht Frankfurt als Veranstaltung mit einer personellen Meisterleistung über die Bühne gebracht. Das wie so oft bestes Wetter herrscht, setzen wir als Ausrichter zumindest für diesen Zeitraum voraus. Ausgeschrieben für 19 Mannschaften, hatten wir in diesem Jahr das Feld erstmals nicht voll. 18 Mannschaften haben 4 Wochen vor dem Turnier ihre Startbestätigung erhalten. Es waren auch diesmal 4 neue Mannschaften vertreten. ESV Gebol Grödig-Gartenau nahe Salzburg, ESV St. Peter aus Oberösterreich , TSV Aufhausen sowie ESC Oberstimm. Viele Stammvereine aus Bayern konnten auf Grund von Verbandsverpflichtungen nicht antreten. Aus Deutschland waren incl. Schiedsrichter - 5 Bundesländer vertreten. Die Planungen waren abgeschlossen, die Einkäufe getätigt – dann die Hiobsbotschaft. Verletzungsbedingt kann eine Mannschaft nicht antreten. Am Mittwoch vor dem Turnier wurde der Arbeitsplan geändert und nach vielen erfolglosen Telefonaten, eine eigene Mannschaft aufgestellt. Etwas Entlastung gab es am Freitag, als 2 Spieler den Hilferuf in die Tat umsetzten und aus der Vereinsmannschaft der Eintracht, eine Spielgemeinschaft mit Erpolzheim machten. Damit konnte das Turnier also beginnen. Der nächste Schreck folgte Minuten nach dem Anpfiff. Ein Spieler ist ohne Fremdeinwirkung gestürzt und hat sich Blessuren am Kopf und Ellenbogen sowie einen komplizierten Schulterbruch zugezogen. Der Notarzt brachte ihn in ein Krankenhaus, er wurde noch am gleichen Tag operiert. Aber jetzt zum Turnierverlauf: 18 Mannschaften mit 19 Spielen pro Runde… so waren die 3 Runden theoretisch geplant. Nach der Schrecksekunde in Runde 1 lag man am Ende nur 17 Minuten im Zeitplan hinten. Dieses summierte sich aber während der Nacht auf mehr als 2 Stunden, so dass die Veranstalter einen Turnierabbruch am Sonntagmittag einplanen mussten. Die Runde 2 zeigte die Überlegenheit des späteren Turniergewinners aus dem Bundesland Salzburg. Verlustpunktfrei kamen sie durch diese Runde, weitere 9 Punkte kamen in den anderen beiden Durchgängen dazu. ESV Gebol Grödig-Gartenau wurde überlegen Gewinner, 5 Punkte vor St. Peter. Breitenwang war auch nach diesem Turnier mit dem 3. Platz nicht unzufrieden. Trotz des zwischenzeitlichen personellen Engpasses, ist die Veranstaltung problemlos über die „Bühne“ gegangen. Dies fand auch mit einem tosenden Applaus nach dem Dank des Abteilungsleiters an die Vereinsmitglieder Anerkennung. Es wollen sicher wieder viele wiederkommen und sich der 16. Auflage der „24 Stunden von Frankfurt“ stellen. Geplanter Termin bleibt wie die Vorjahre das 2. WE im Juli (10.+11.07.2010). Im Namen von Eintracht Frankfurt danken wir allen Turnierteilnehmern, wünschen dem verletzten Sportkameraden weiterhin gute Genesung.
Bilder von dieser Veranstaltung finden Sie unter Fotogalerie.