Aktuelles vom Eishockey

Knappe Niederlage im Stadtderby

Dienstag, 07. Februar 2017, 08:35

Ganz eng ging es am Freitagabend im stadtinternen Duell zwischen der Eintracht und den Löwen zu. Erst im Penaltyschießen konnte sich der Nachwuchs des Zweitligisten gegen erneut stark auftrumpfenden Eisadler durchsetzen.

Bereits im Anfangsdrittel war deutlich zu erkennen, dass die Akteure auf dem Eis an diesem Abend auch ihr letztes bisschen Können aufbieten würden um die die Punkte mitzunehmen. Insbesondere Fabian Horak zeigte seine eishockeytechnischen Fähigkeiten. Gleich mehrere Löwen spielte er auf engstem Raum aus, scheiterte aber dann an Löwen-Goalie Marc Hansconrad. Auch die Chancen von Tim Krahforst und Maurice Szczutowski fanden zum Bedauern der Eisadler nicht den Weg auf den Scoreboard. Aber auch die Löwen kamen zu durchaus nennenswerten Chancen, aber Marco Schwarzer im Tor der Eintracht wusste schlimmeres zu verhindern.

Das erste Tor fiel dann zu Beginn des zweiten Drittels. Robertino Lehmann erzielte die Führung für die Löwen in Überzahl und Max Frank erhöhte sogar auf 2:0. Die Löwen hatten ihre Rechnung jedoch ohne den erneut stark aufspielenden Hendrik Horak gemacht, der sich in einer tollen Einzelaktion vom eigenen Tor bis vor den gegnerischen Goalie spielte und dann die Scheibe im Netz zappeln ließ.

Ein wahrer Krimi entwickelte sich in den letzten zwanzig Minuten. Kaum auf dem Eis bauten die Gäste ihre Führung auf 3:1 aus, dann ließen die Eisadler die Scheibe laufen und Fabian Horak vollendete eine sehenswerte Kombination zum 3:2-Anschlusstreffer. Das Spiel sollte sich wiederholen. Die Löwen konnten ihre Führung wieder ausbauen und der Hendrik Horak besorgte den 4:3-Anschlusstreffer. Wer dachte nach diesem aufopferungsvollen Kampf würde den Horak-Brüdern die Luft ausgehen, konnte knapp drei Minuten vor Schluss den vierten Horak-Treffer, diesmal durch Fabian Horak, bestaunen. Kurz vor Schluß deutete alles auf ein Penaltyschießen hin als die Löwen wieder in Führung gingen. Die Eintracht wäre an diesem Abend aber nicht die Eintracht gewesen, wenn man auch auf den erneuten Rückstand reagierten hätte können. Tim Krahforst stellte die Weichen endgültig auf Penaltyschießen.

Auch wenn die Eisadler es nicht schafften sich im Penaltyschießen den Zusatzpunkt zu sichern, zeigen die Männer von Trainer Armin Wilts im Jahr 2017 eine enorme Leistungssteigerung. Während man 2016 in 8 Spielen keinen einzigen Punkt holen konnte, verbuchte man 2017 in drei Spielen schon 4 Punkte auf der Habenseite. Bereits nächste Woche sollen weitere Punkte folgen, wenn die EJ Kassel am Samstag (11.02) um 19:30 in Frankfurt zu Gast ist. Der Eintritt ist frei!

 

 

 


 

Kontakt

Alexander Hermann

Abteilungsleiter

eishockey(at)eintracht-frankfurt.de