Aktuelles vom Curling

Am letzten Stein hängen geblieben

Mittwoch, 07. Februar 2018, 15:15

Die Curler von Eintracht Frankfurt nahm an der „Coppa Romana“, einem Curling-Turnier in Silvaplana teil. Bei schwierigen Bedingungen schlug sich das Team beachtlich.

Bei 13 Grad minus stiegen die Spieler des Teams von Eintracht Frankfurt am Montag, den 15. Januar, im Bündner Ort Silvaplana in das mit 76 Mannschaften wohl weltgrößte Open-Air-Turnier ein, welches dieses Jahr seine 50. Austragung feiern konnte. Zu den frostigen Temperaturen kam noch ein leichter Wind vom Maloja-Pass, der den Steinen zusätzlichen Schub verlieh - oder sie auch bremste. Es galt also, das Spielgerät je nach dem mit leichter oder starker Hand in Richtung Skip zu bewegen.

Für die Wischer war es entsprechend schwierig abzuschätzen, wann und wie lange sie arbeiten mussten, denn als zusätzliches Hindernis erwies sich der Schnee, welcher in die Bahnen geweht wurde und als Bremser wirken konnte. Die Frankfurter Mannschaft mit Skip Christoph Möckel, Hans Wicki, Tom Sutherland und abwechselnd Barbara Möckel und Manfred Hübner stieg mit einem Sieg ins Turnier ein, wobei sie den Gegner, das Luxemburger Team mit Skip Alex Benoy, in sechs Ends mit 6:4 schlagen konnten.

Beim Einsatz am Nachmittag gegen ein Team aus Kloten kamen die Frankfurter mit 1:7 unter die Räder und waren froh, dass der glanzvolle „Feier“-Abend unter dem Motto „Festina Lente“ die verschobenen Steine vergessen ließ. Die Organisatoren hatten auf dem alten Eisplatz, unmittelbar am Silvaplaner-See ein riesiges Zelt aufbauen lassen und versorgten die knapp 400 Gäste mit köstlichen Bündner Spezialitäten. Zudem ließen sie die vergangenen 50 Jahre Coppa Romana mit Bild und Ton Revue passieren.

Am nächsten Tag wirkte das Festgefühl anscheinend nach, denn gegen die Basler Victoria konnte der zweite Sieg (6:4) errungen werden. Dem Schneefall und der steifen Brise am Nachmittag zeigte sich das Team weniger gewachsen und ging gegen Flims mit 7:13 unter. Das Pech schien am Mittwochmorgen an den Frankfurter Steinen zu kleben, denn mit dem letzten Stein im achten End verloren die Mainstädter gegen Saas Fee II mit 5:4.

Doch das tolle Ambiente und die wunderbare Landschaft schlug sich nicht negativ auf die Stimmung nieder: Frankfurt kommt auch 2019 wieder ins Ober-Engadin!

Von: Hans Wicki

 

 

 


 

Abteilung Eissport / Curling

Manfred Hübner
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