Aktuelles vom Boxen

2. Hessische Mannschaftsmeisterschaften in Frankfurt

Sonntag, 06. April 2014, 13:39

Das Turnier, das mit über 300 Besuchern, 24 teilnehmenden Boxvereinen und 31 Kämpfen eine Mammutveranstaltung war, zeigte hochklassige Kämpfe.

In den Vorkämpfen musste von der Eintracht als erster Abdul Rahmani in der Junioeren-Klasse bis 66kg ran. Während er in seinen Kämpfen zuvor unglücklich verloren hatte, holte er diesmal ein gerechtes Unentschieden, in dem sein Gegner stärker begann. Hätte Abdul seine Aufholjagd eher begonnen, wäre er als Sieger vom Ring gegangen.

Im vorletzten Kampf der Vorrunde kam es zum großen Showdown bei den Männern bis 64kg zwischen unserem Adler Ali Kathem und seinem Ex-Vereinskollegen Sammy Ndungu, der die Eintracht in Richtung PSV Frankfurt verlassen hatte. Ali machte in seinem ersten Kampf mächtig Dampf, er marschierte immer nach vorne und bedrängte seinen Gegener mit festen Geraden und Haken. Während Sammy in der ersten Runde noch mit gefährlichen Kontern noch sporadisch Gegenwehr leistete, zeichnete sich in den Runde 2 und 3 die Überlegenheit Alis immer mehr aus, so dass er verdient und überlegen einstimmig nach Punkten gewann.

In der ersten Begegnung der Hauptkämpfe boxte unser Jungtrainer und weiterhin aktiver Boxer Francesco Mazzone im Weltergewicht der Männer gegen seinen altbekannten Gegner Naziro Thiaka aus Zeilsheim. Im Gegensatz zu ihren voherigen Kämpfen suchte Francesco nicht im Konterboxen sein Heil, sondern ging immmer nach vorne, um seinen Gegner mit klugen Kombinationen in die Ecke zu drängen. Die ersten beiden Runden gingen klar an unseren Adler. In der dritten wollte er zuviel und ließ sich auf wilde Schlagabtausche ein, statt einfach seinen Punktevorsprung locker zum Sieg zu tragen. Nach einem Gerangel wurde er vom Ringrichter wegen Kopfstoßes verwahnt. Durch den dadurch bedingten Punktabzug endete der Kampf unglücklich unentschieden.

Als letzter Eintracht-Boxer ging unser Junioren-Hessenmeister Dinel Graca gegen Sadradin Akeldin (Nordend Offenbach) in den Ring. Statt seine Reichweite und überlegene Technik zu nutzen und seinen Gegner mit klugen und harten Schlagkombinationen vor sich her zu treiben, ließ er sich zunehmend vom konditionsstarken und nach vorne marschierenden Gegner zurückdrägen. Mit zunehmender Kampfdauer taten sich konditionelle Schwächen bei Dinel auf, so dass sein Gegner weiter den Kampf machen konnte. Das gerechte Unentschieden ist für ein Boxtalent wie Dinel viel zu wenig, doch gerade aus solchen Kämpfen wird er viel lernen können, um es bei der Hessenmeisterschaft besser machen zu können.

Ein großer Dank an alle Helfer und Helferinnen des Vereins, die vom Kuchenbacken, Verkauf, Ordnerdienst bis zum Ringauf- und abbau alles taten, um das Turnier zu einem großen Erfolg werden zu lassen.

Von: Domagoj Culjak


 

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