WU13I zeigt ein kompromissloses Spiel und überrennt die TG Hanau
Mittwoch, 02. November 2011, 22:55
Das zweite Heimspiel der Mädchen der Wu 13 I am Samstag, den 29. Oktober, sollte ein durchaus denkwürdiges werden.
Die Woche über wurde intensiv trainiert und die Mädchen freuten sich auf ihr zweites Heimspiel der Saison. Die Gegnerinnen, die TG Hanau, wurden anweisungsgemäß genauso wenig unterschätzt, wie die letzten, denn wir kennen ja die Einstellung des Trainers David Wong nunmehr alle…“die Antwort gibt es immer auf dem Platz!“… So sollte das dann auch kommen, die Hanauerinnen müssen sich hinterher nur gefragt haben, ob die Frage, die dieser Antwort vorausging, so schlimm war, um eine solche Antwort zu bekommen. Aber alles der Reihe nach. Das Einspielen der Adlerträgerinnen gestaltete sich wie gewohnt konzentriert , aber man merkt den Mädchen auch immer die Nervosität an, die sich da vor Spielbeginn so ausbreitet. Das ist aber auch gut so, es ist dann schließlich Wettkampfzeit. Kaum war das erste Viertel eröffnet, staunten die anwesenden Anhänger der Adlerträgerinnen nicht schlecht, da fielen schon die ersten zwei Punkte durch den Korbleger von Lisa Wicander und es stand nach ein paar Sekunden schon 2:0 für die Eintracht-Mädchen. Das war nicht das Einzige, was an diesem Tag anders werden sollte, als an den anderen Spieltagen. Denn nun folgte eine wahre Punkteflut und es wurde so ziemlich alles getroffen, was auch geworfen wurde. Die Geschichte des ersten Viertels ist schließlich auch schnell erzählt, da stand es dann auch schon 30:0 für die Eintracht. Die Hanauer Mädchen kamen noch nicht einmal in die Nähe des Korbes, weil die Defense der Eintracht –Mädchen das kategorisch unterbunden hat und Geschenke wurden an diesem Tag erst recht nicht verteilt. Im zweiten Viertel sollte sich kein anderes Bild ergeben, die Frankfurterinnen übten sich weiter in ihrer Treffsicherheit und es sollte bis zur 17. Spielminute dauern, bis die Hanauerinnen ihren ersten Punkt durch einen verwandelten Freiwurf erzielten. Unterbrochen wurde dieser Spielfluss allein durch die Äußerungen der Hanauer Anhängerschaft, die sich gegen die 24 Sekunden Zeitnahme richteten, da dort einmal falsch gedrückt wurde und sich über die Oberligatauglichkeit des Kampfgerichts beschwert wurde. Das geschah bei einem Spielstand von 52:1 für die Eintracht und man muss solche Beschwerden jetzt kaum kommentieren, da man sonst ganz andere Themen zur Diskussion stellen könnte. Zur Halbzeit stand es dann 59:1 und gewöhnlich hat man als zurückliegende Mannschaft dann andere Probleme, als einen kleinen Fehler in der 24 Sekunden Zeitnahme zu monieren. Dem Gegner sei an dieser Stelle insofern beigepflichtet, als ein Kampfgericht in der Oberliga funktionieren muss, aber das hat es ja und der kleine Fehler hat sich nicht wirklich entscheidend auf den Spielverlauf ausgewirkt. So, nach dem kleinen Exkurs richtet sich der Blick nunmehr wieder auf das Spielgeschehen, da muss aber in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel erzählt werden. Da änderte sich nichts am Willen der gesamten Mannschaft, an diesem Tag etwas für das Punktekonto zu tun und alle Mädchen trugen dazu bei. Zugegebenermaßen gingen die Adlerträgerinnen dabei absolut kompromisslos zur Sache, die Hanauerinnen wurden regelrecht überrannt und auch die Defense ließ da kaum eine Lücke zu. So stand es dann Ende des 3. Viertels 81:3 und lediglich im 4. Viertel merkte man, die ersten Mädchen hatten schon die Schuhe aus und waren in Gedanken schon an der Kuchentheke, dass kleine Fehler eben auch immer sofort bestraft werden. Hanau konnte noch 8 Punkte erzielen und der Endstand lautete schließlich 123:11. Achtung Mädels, das Spiel dauert immer, alte Fußballweisheit, bis der Schiedsrichter abpfeift oder eben die Uhr abläuft. Das mal für die Zukunft, auch wenn das für dieses Spiel ohne Belang war, das ist aber eine Grundsätzlichkeit und wichtig! Ansonsten war das ein prima Spiel, allerdings ohne Gegenwehr der Hanauer, da diese in allen Belangen unterlegen waren und sicher kein Grund, um sich nun zukünftig auszuruhen. Aber die Spielerinnen hatten Gelegenheit, viele Dinge auszuprobieren, Selbstvertrauen in das eigene Tun zu erlangen und Spaß am Spiel zu haben. Aber nächste Woche heißt der Gegner Kronberg und falls es jemand noch nicht weiß, diese haben am Sonntag die starken Homburger geschlagen, also dann sollte jeder wissen, was das für das nächste Spiel bedeutet.
Es spielten:
Ronja (13), Vanessa L. (6), Lisa (4), Judith (22), Sofia (0), Julin (18), Caro (8), Frederike (4), Vanessa (30), Flori (18)
Von: Carmen Rößner