Schmerzhafte Niederlage der U14-I gegen den Topfavorit aus Langen.
Dienstag, 04. Oktober 2011, 08:58
Gegen die Giraffen aus Langen war am Sonntag bei der 50:132
Heimniederlage in der Wöhler kein Kraut gewachsen.
Angeführt von ihren hochgewachsenen Centerspielern zerlegten die
"Langener Langen" die im Schnitt einen Kopf kleineren Frankfurter
Nachwuchssadler bereits im ersten Viertel.
Direkt ab dem ersten Angriff der Eintracht wurde diese an der Grundlinie
so vehement unter Druck gesetzt, dass eine geordnete Spieleinleitung
quasi unmöglich war. Teilweise hatte der heimische Aufbau gleich drei
Gegenspieler um sich herum und es kam recht schnell wie es kommen
musste. Spürbar eingeschüchtert ergaben sich die Jungs von Beginn an
ihrem Schicksal und lagen nach den ersten 10 Spielminuten schon deutlich
mit 8:38 zurück. Erst mit der Einwechslung von Frankfurts "Kleinstem"
kam etwas mehr Bewegung ins Spiel, zeigte er doch weit weniger Respekt
dem Gegner gegenüber.
Und noch ausgeglichener wurde es, als beide Trainer den größten Teil des
zweiten Viertels ihre Starting Five auf der Bank ließen. Die Körpersprache
der Jüngeren verriet deutlich, dass sie weder eingeschüchtert noch Willens
waren, sich dem Gegner kampflos zu ergeben. Das spiegelte sich dann auch
im Viertelergebnis von 21:24 wieder.
In der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt aber schnell wieder, als Langen,
angeführt von seinen Top-Kaderspielern, da weiter machte, wo sie gegen
Ende er ersten 10 Minuten aufgehört haben. Bereits 57 Sekunden vor der
Viertelsirenen zeigte die neue Anzeigetafel in der Wöhler dann die 100
unter dem "Gast". Die Luft war nun komplett raus, aber das Team besann
sich nochmal und versuchte wenigstens das Halbehundert voll zu machen,
was dann glücklicherweise auch gelang.
Das bei den Gästen bis zum Ende 132 Punkte auf der Habenseite stand,
interessierte auf Frankfurter Seite eigentlich niemanden mehr, zu
überlegen agierte der Langener 98er Jahrgang. Dem hatten die
gleichaltrigen Frankfurter an diesem Sonntag nichts entgegen zu setzen.
Hoffnung wird es aber sicher nächste Saison wieder geben, denn im Duell
der 99er Jahrgänge hatte Frankfurt bisher immer die Nase vor Langen.
Allerdings muss dann die Rechnung auch wieder mit dem nächsten Gegner
BBLZ Gießen gemacht werden, der die Eintrachler am Sonntag in seinem
Heimspiel als Favorit empfängt. Die Gießener sind mit einem erstklassigen
99er Jahrgang bestückt, was auf ein spannendes Spiel hoffen lässt.
Es spielten:
Darnell Davis (10),Tom Schirer (7), Jakob Scheffels (6), Joshua Becker (6),
Konstantin Schubert (6), Doni Kastrati (4), Kevin Aquilla (4), Alex Seum (2),
Phillip Jansen (2), Roland Bockholdt (2), Cem Akbayir (1), Henri Schlockermann
Von: Dirk Becker