Licht und Schatten gegen den TV Bad Bergzabern
Dienstag, 15. März 2011, 10:14
Am Samstag, den 12. März gab es gegen den Tabellendritten aus Bad Bergzabern die erwartete Niederlage. Mit 65:51 entschieden die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten.
Das junge Team, dass diesmal von Olaf Kanngießer gecoacht wurde, weil Chris Rojik zur selben Zeit für das Team der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Juniors spielte, blieb über lange Phasen des Spiels gut im Rennen. Es machte sich selbst das Leben schwer, indem es über die gesamte Spieldauer zu inkonstant spielte. Licht und Schatten lagen dabei dicht beisammen. Phasen in denen sehr intensiv verteidigt wurde, im Angriff gut kombiniert und auch die freien Würfe gefunden wurden wechselten mit Abschnitten ab, wo es dem Gegner im Angriff zu einfach gemacht wurde und in der eigenen Offensive die Abschlüsse zu eigensinnig und überhastet gesucht wurden.
Der Erfolg des Frankfurter Spiel hing oft damit zusammen, wie man den eigenen Rebound und die langen Kerle der Gastgeber unter dem eigenen Korb in Schach hielt. Hatte man diese im Griff, kontrollierte man das Spiel. So z.B. zu Beginn des zweiten Viertels, als man dem Gegner fünf Minuten lang keinen Korb machen ließ und selbst mit sechs Punkten in Folge kurzfristig die Führung eroberte. Danach kam Bad Bergzabern wieder besser ins Spiel und drehte den Spieß um, ließ in den restlichen fünf Minuten des Viertels nur drei Punkte der Adlerträger zu, erzielte dabei aber selbst 13.
Nach durchwachsenem dritten Viertel ging es zu Beginn des letzten Abschnitts mit einem 14-Punkte-Rückstand in die Endphase des Spiels. Plötzlich wachte das Team auf, legte einen Zahn zu und belohnte sich mit einem Neun-Punkte-Lauf. Dies brachte die Frankfurter wieder bis auf fünf Punkte in Schlagdistanz. Eine Auszeit von Bad Bergzabern stoppte jedoch den aufkeimenden Spielfluss der Eintrachtler jäh. Frankfurt gelang in den nächsten dreieinhalb Minuten kein Korb mehr und musste gleichzeitig zwölf hinnehmen. Es schien als wären die Jungs von Olaf Kanngießer noch in der Auszeit geblieben.
Am Ende bleibt festzuhalten, dass in dem jungen Team noch sehr viel Potenzial steckt, wenn es seine Leistungen über 40 Minuten konstant abrufen kann. Die letzte Gelegenheit dies zu beweisen, bietet sich schon am Samstag, den 20. März um 16:00 Uhr im BCM.
Für die Eintracht spielten: Jan Dolejsi (20 Punkte/6 Dreier), Dominique Uhl (14), Roland Nyama (10) Patrick Iffland (4), Mark Langohr (2), Benjamin Simon (1) und Stefan Sakic.
Die komplette Statistik findet sich hier.
Von: Mark Langohr