Herren II: Aufstieg in die Landesliga klar gemacht!!!
Dienstag, 04. Mai 2010, 17:27
Am Sonntag den 2.5.10 spielten die Bezirksliga Herren der Eintracht ihr zweites Aufstiegsspiel gegen Roßdorf. Nachdem man im Hinspiel in Frankfurt 61:61 spielte, musste man nun im Rückspiel in Roßdorf gewinnen, um aufzusteigen.
Die Adlerträger kamen hoch motiviert aus der Kabine. Jeder von ihnen hatte sich einiges vorgenommen. Die ersten 4 Minuten gestalteten sich ziemlich ausgeglichen, bis die Adlerträger sich nach 8 Minuten und einem 17:4 Lauf erstmals auf 18:7 absetzten. Allen voran gingen Max Gervink und Luki Bytyqi, die in den ersten sechs Minuten alle Körbe auf ihr Konto schrieben. Mit 23:11 ging es in die Viertelpause.
So stark wie das erste Viertel begann, ging das zweite Viertel weiter. Nach zwei Minuten konnte man bereits einen 8:2-Lauf verbuchen und kam so zu einem Zwischenstand von 31:13. Hier war Jan Klee maßgeblich dran beteiligt, der mit starken ‚Penetrations’ die ersten sechs Punkte verbuchte. Nun kamen die Gegner auch langsam zum Zug und kamen zur 7. Minute noch einmal auf 9 Punkte heran. Der Rest des Viertels gestaltete sich ziemlich ausgeglichen und man ging mit 12 Punkten Führung (47:35) in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeitpause waren die Adlerträger hoch motiviert, den Vorsprung weiter auszubauen. Allerdings ließ Roßdorf das nicht so einfach mit sich machen. So gestalteten sich die ersten fünf Minuten ausgeglichen zu einem Zwischenstand von 57:45. Nun kam Roßdorf, angeführt von ihren zahlreichen Zuschauern, in Fahrt und begann mit zwei Dreiern ihre Aufholjagd. Daraus wurde ein 14:2-Lauf zu einem Punktegleichstand von 59:59. Am Ende des Viertels war es vor allem Emanuel Omo-Ayere, der mit seiner Übersicht und Ruhe einige Sicherheit ins Spiel brachte und sein Team so mit 63:59 in die Viertelpause führte.
Das letzte und entscheidende Viertel starteten nun Max Gervink und Jan Klee mit einem 7:3 auf einen Zwischenstand von 70:62. Allerdings gab Roßdorf nicht auf und kämpfte sich wieder auf ein 73:69 heran. Und beim Punktestand von 76:73 war es vor allem Andreas Nagy mit seinem Killerdreier plus Foul welcher Roßdorf endgültig das Genick brach. Mit diesem Dreier starteten die Adlerträger einen 14:0 Lauf auf einen Endstand von 90:73.
Zusammenfassend hat die Mannschaft von Trainer Jochen Bender eine überragende Teamleistung gezeigt. Die Mannschaft hat sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen, auch nicht von einigen schreienden Roßdorfer Zuschauern, und hat zu jeder Zeit gezeigt dass sie den Aufstieg in die Landesliga verdient haben.
Es spielten: Leon Stamm, Emanuel Omo-Ayere(13 Punkte, 6/6 Freiwürfe, 1 Dreier), Mantas Wachendörfer, Andreas Nagy(16, 3/1, 3), Milan Rakic, Jan Klee(18,9/6), Iustin Tarta(5, 7/3), Dubi Prusina(5, 2/0,1), Max Gervink(16), Julien Sessoms, Miran Cumurija(4,2/2), Luki Bytyqi(13,4/3)
Nicht gespielt aber trotzdem maßgeblich am Aufstieg beteiligt: Lionel Schäfer, Leon Stiep, Tobi Kienast, Paul Stockhausen
Jeder Spieler hat der Mannschaft über die Saison hinweg eine Rolle gespielt und der Mannschaft so geholfen. Sei es auf oder neben dem Feld. Allen voran hat Emanuel Omo-Ayere uns immer aus der Patsche geholfen, wenn es darum ging einen geeigneten Ort zu finden um unsere Siege zu feiern, unser absoluter Nachtlebenexperte. Auf dem Feld lief es dann ab und an dazu heraus, dass er nicht immer fit war und gegen Eintracht 3, zum Leidwesen von Norbert Kelzenberg, gar nicht spielen konnte.Unser Jungspund Luki Bytyqi hat uns immer wieder mit seiner besonders schnellen Spielweise begeistert. Selbst mit der langsamsten Täuschung segelte immer wieder jeder Spieler Meilenweit an ihm vorbei. So musste Luki nicht einmal die Saison sprinten, geschweige denn bei einer Täuschung beide Beine benutzen.
Miran Cumurija hat es relativ erfolgreich geschafft Gewicht auf zu bauen, er hat es nur nicht geschafft die Muskelmasse zu definieren. Allerdings hat er es so zu einem guten Regionalligaeinsatz geschafft.
Milan Rakic dagegen hat seinen Körper sehr gestählert und eifrig geworfen in der Saison, wann immer er einen freien Korb finden konnte.
Im Training für Ruhe sorgte unser zweiter Kapitän Jan Klee und gab uns immer wieder einige seiner „Weisheiten“ mit auf den Weg. Besonders überzeugende Blicke erntete er nach seinem Ruf der klare „1er“ im Team zu sein. Auffallend war auch das es ihn teilweise auch nicht störte zu Penetrieren wenn 5 Leute unter dem Korb standen.
Ähnlich war es auch bei Iustin Tarta, er wusste immer die perfekte Lösung fand den Kick meisten aber trotzdem nicht und störte sich bei seinen Penetrations so ebenfalls nicht an 5 Leuten unter dem Korb.
Leon Stamm hat sein Saisonziel eindeutig erreicht, indem er es einmal schaffte alles dabei zu haben und nichts vergessen zu haben. Und sogar eine frische Boxershorts war dabei.
Besonders intensiv war auch Dubi Prusina dabei unsere Siege zu feiern. Er tat dies so intensiv, dass der Joe die U10 Spiele auch mal alleine coachen musste und darauf hoffen musste das Dubi, egal wie, vor Ende des Spiels doch noch mit den Pässen vorbei schaut.
Lionel Schäfer war auch sehr erfolgreich darin, um 7 Uhr morgens aus dem Travolta zu stolpern und und 3 Stunden später wieder in der Regionalliga auf dem Feld zu stehen und 20 Pkt zu verbuchen.
Bei Besagtem Regionalligaspiel stolperte Lionel zusammen mit Max Gervink aus dem Travolta, welcher später genauso Regionalliga spielte. Bei ihm klappte das mit den 20 Punkten leider nicht so ganz. Max verstand sich allerdings auch sehr gut darin nach dem Feiern die U-Bahn zu verschlafen und in der U-Bahn dann alle Stationen dann mehr als einmal ab zu klappern und dabei immer wieder das aussteigen zu verpassen.
Mantas Wachendörfer verwandelte immer ganz lässig die 3er im Spiel und hatte auch immer lässige Sprüche über Gegenspieler parat, „Hennen ist gar nicht so gut!!!“ direkt darauf trifft Hennen 3 Dreier hintereinander aus vollem Druck.
Wenn auch nicht immer dabei aber auch ein wichtiger Bestandteil des Teams waren Leon Stiep, Tobi Kienast und Paul Stockhausen aus der MU20. Sie waren auch meist anwesend wenn sie nicht spielten und ließen das Team zu keiner Zeit im Stich.
Vergessen werden darf auch auf keinen Fall unserer unangefochtener, niemals müde werdender Anführer Andreas Nagy. Er führte uns von Sieg zu Sieg, auch wenn seine Leistungen immer mal wieder schwankten. Nicht zu vergessen sein Killerdreier zum Sieg über Roßdorf und damit Aufstieg.
Wer an dieser Stelle auch nicht vergessen werden darf ist unser größter Fan Andy Nagys Sohn Leon. Welcher uns immer wieder motivierte und dabei kein Blatt vor den Mund nahm „GSU ist BUHH!!!“
Abschließend möchte ich mich noch bei meinem Team für die Hammersaison bedanken, wir haben als Team geglänzt und waren immer zur Stelle wenn es wirklich ums überleben ging. Wir hatten viel Spaß ob auf oder neben dem Feld. VIELEN DANK!!!